Zum Jahrestag des islamischen Anschlag in Nizza: Fotos verboten!

Nach dem islamischen Terror-Anschlag in Nizza (Foto: Screenshot/Youtube)
Nach dem islamischen Terror-Anschlag in Nizza (Foto: Screenshot/Youtube)

In Frankreich hat die Staatsanwaltschaft eine Eilanhörung beantragt, um den Verkauf der neuesten Ausgabe des bekannten Magazins Paris Match per Gerichtsbeschluss zu untersagen. Paris Match will in dem Heft erneut Fotos des islamischen Nizza-Anschlags vom 14. Juli vergangenen Jahres zeigen und so an die Opfer erinnern.

Damals steuerte der korangläubige Tunesier Mohamed Lahouaiej-Bouhlel (31) einen Laster in die Menschenmenge auf der Promenade des Anglais, tötete 86 Fußgänger und verletzte mehr als 400 zum Teil schwer.

Opferorganisationen hatten das Verbot gefordert: „Das Urteil ist ein starkes Signal, dass nicht alles gezeigt werden muss. Wir brauchen keine Fotos, um uns den Horror des Terrors vorstellen zu können“, so deren Sprecher Stephan Gicquel.

Der Chefredakteur von Paris Match kündigte an „mit Klauen und Zähnen für das Recht zu kämpfen, den Bürgern zeigen zu können, was genau passiert ist“.

Die Veröffentlichung der Fotos sei für das Magazin eine Möglichkeit, die Opfer zu ehren und sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, so Olivier Royant weiter. „Das Recht der Medien, zu informieren ist ein Pfeiler der Demokratie“, erklärte der Chefredakteur.

Auch so gewöhnt man den europäischen Bürger an weitere bevorstehende islamische Terrorattacken, denn wo es keine Bilder gibt, da gibt es auch keinen Horror und kein Mitleid mit den Opfern mehr. Man stelle sich die Welt heute nur einmal vor, wenn die Fotos von überlebenden KZ-Häftlingen oder die Leichenberge nicht veröffentlicht worden wären…(MS)

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