USA: Demokraten lehnen Gesetz gegen Genitalverstümmelung ab!

(Foto: Durch Yuriy Bartenev/Shutterstock
Organspende (Foto: Durch Yuriy Bartenev/Shutterstock)

In den USA ist der Kampf um die Bestrafung der Genitalverstümmelung von Frauen, kurz FGM, voll entbrannt. In Maine ist nun ein Gesetzentwurf, der die Genitalverstümmelung von Frauen zukünftig unter hohe Strafen stellt, im Senat abgelehnt worden – von den so liberalen und progressiven Demokraten.

Von Marilla Slominski

Zuvor war das gleiche in Minnesota passiert. Auch dort setzen die Demokraten auf Verzögerungstaktik und viel Gerede, um dieses eigentlich so selbstverständliche Gesetz zu blockieren. Sie wehren sich – auch unter dem Druck der American Civil Liberties Union (ACLU) -gegen die „Kriminalisierung“ der Frauenverstümmelung, die sie inzwischen auch gerne sprachlich milde „Beschneidung“ nennen.

Das Problem der FGM wurde zum Streitpunkt, als im April die zwei muslimischen Ärzte Fakhruddin Attar und Jumana Nagarwala in Detroit verhaftet wurden, weil sie zwei siebenjährige somalische Mädchen aus Minnesota auf Wunsch der Eltern in einem Krankenhaus verstümmelt haben sollen. (jouwatch berichtete)

Die Anwälte der muslimischen Ärztin Dr. Jumana Nagarwala, berufen sich auf die Religionsfreiheit, unter der ihre Klientin das Recht habe, diesen Eingriff vorzunehmen. Er sei Teil des Glaubens und somit von der Verfassung der Vereinigten Staaten gedeckt, argumentieren sie.

Ermittler gehen davon aus, dass die beiden betroffenen Mädchen nur die Spitze des Eisbergs sind und rechnen mit mindestens weiteren 100 Opfern.

In den USA ist die FGM bei Frauen unter 18 seit 1997 illegal.

Geht das Gesetz durch, ist Maine ein Bundesstaat neben 24 weiteren, die eine spezielle Gesetzgebung zur FGM haben.

Maine gilt als einer von acht Risikostaaten, ebenso wie Minnesota und Ohio, weil dort besonders viele somalische „Flüchtlinge“ leben. 99 Prozent aller somalischen Frauen und Mädchen werden der barbarischen „Beschneidung“ unterzogen, bevor sie heiraten.

Der Fall der beiden somalischen Mädchen in Detroit ist der erste, der strafrechtlich verfolgt wird.

Mehr als eine halbe Million Mädchen leben in den USA mit dem Riskio der Genitalverstümmelung. Ihre Familien kommen meist aus islamischen Dritte-Welt-Ländern wie dem Sudan, Somalia und Afghanistan.

Auch die europäischen Länder sehen sich immer häufiger mit dieser barbarischen Praktik konfrontiert.

So wurden in Großbritannien, einem Land mit hohem muslimischen Bevölkerungsanteil, im vergangen Jahr 5000 Fälle von FGM strafrechtlich verfolgt. Die heutigen FGM sind mehrheitlich auf die Scharia des Islam zurückzuführen. Eine Reihe von Hadithen nehmen Bezug auf Mohammed, der die Verstümmelung befürwortet, weil sie „die Frauen von der Promiskuität“ abhalten würde.

Das neue Gesetz in Maine würde die FGM bei Mädchen unter 18 als schweres Verbrechen, das mit hohen Haftstrafen oder Geldstrafen einhergeht, einstufen. Die Eltern könnten wegen Misshandlung ihrer Töchter bestraft werden.

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