Jungsozialisten (Jusos) und ihr Arbeitskreis Antifa

Die Jugendorganisation der SPD - die Jungsozialisten (Jusos) und ihr Antifa-Arbeitskreis (Bild: Screenshot)

Noch klingen einem die Worte der Obergenossen Sigmar Gabriel, Ralf Stegner und Martin Schulz im Ohr, die nach den linksextremistischen Gewaltorgien in Hamburg  reflexartig mit allen Mitteln versuchten, möglichst schnell die Verbindung zu den jahrelang gepäppelten Bodentruppen aus den Reihen der Antifa – zumindest medial – zu kappen. Die eigene Brut – die Jungsozialisten (Jusos) – leben jedoch genau das, was sie von den großen Genossen gelernt haben – im Arbeitskreis Antifa aus.

Sigmar Gabriel (SPD): „Gewalt der Autonomen hat mit „linken Motiven“ nicht zu tun“.

Ralf Stegner (SPD): „Es gibt Gewalt von Leuten, die sich links nennen. Sie sind aber kriminelle Straftäter. Linke achten Menschenwürde und ächten Gewalt!“

Martin Schulz (SPD): „Links und Gewaltanwendung schließt sich gegenseitig aus.“

Wie Fliegen auf dem berühmten Scheißhaufen

Blöd nur, dass das eigene Jungvolk, die Jungsozialisten (Jusos), genau an dieser linksextremistischen Antifa-Tradition kleben, wie die Fliege auf dem berühmten Scheißhaufen. Auf der Internetseite der Jusos Berlin ist in bester Antifa-Manier im zugehörigen Arbeitskreis zu lesen:

AK Antifa

Wir stehen als Jungsozialist*innen in einer antifaschistischen Tradition. Diese werden wir in unserer inhaltlichen Verbandsarbeit nicht unterbrechen. Deshalb richten wir einen neuen AK Antifa ein und setzen damit die jahrelange Arbeit fort.

Aus den deutschen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und dem Widerstand unserer Genoss*innen gegen den NS leitet sich für uns die Verpflichtung eines antifaschistischen Engagements ab. Die Gedenk- und Erinnerungsarbeit an die Shoah bildet folglich einen elementaren Kern unseres Einsatzes.

Vor allem gilt es, den täglichen Kampf gegen Neonazis, Antisemit*innen, Rassist*innen, Sexist*innen und Rechtspopulist*innen zu führen. Außerdem heißt es, Tag für Tag die Strukturen zu hinterfragen, die diese gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit möglich machen. Unser Antifaschismus ist sozialistisch, feministisch und internationalistisch.

Das geht nur in breiten gesellschaftlichen Bündnissen. Diese Arbeit braucht Vorbereitungskreise. Der AK sollte so einer sein. Genauso brauchen Demonstrationen und Blockaden mehr Support als einen Treffpunkt. Unsere vorrangigen Bündnisprojekte sind das Berliner Bündnis gegen Rechts, Aufstehen gegen Rassismus, Kein Al-Quds-Tag und das Bündnis für Sexuelle Selbstbestimmung.

Durch den gesellschaftlichen, über Europa hinausgehenden, Rechtsruck mangelt es nicht an brennenden Themen. Die AfD steht für diese gefährliche Entwicklung – besonders weil sie den Weg ins Parlament gefunden hat. Im Sinne unserer Doppelstrategie kann ein AK Antifa auf SPD-Strukturen wie den FA Strategien gegen rechts einwirken.

Für uns sind folgende Themen im kommenden Jahr zentral:

  • Antisemitismus: konkret regressive Kapitalismuskritik
  • „Neue Rechte“: konkret neben der AfD die Identitäre Bewegung inkl. Gegenmaßnahmen zu ihren Störaktionen
  • Demotraining mit Manual
  • Europäische und globale Rechte
  • Frauen in neonazistischer Szene

Auf organisatorischer Ebene möchten wir uns an der Vorbereitung einer Gedenkstättenfahrt beteiligen und Genoss*innen für die Bündnisarbeit gewinnen.

Der Zukunftswunsch der Jusos 

Der ganze verschriftlichte linke Irrsinn wird abschließend durch ein schwarzes Banner, mit der Aufschrift „Volksgemeinschaft angreifen“ und einer dekorativen Antifa-Flagge gekrönt. Die Jungsozialisten  verstecken sich, wie ihre Genossen vom Schwarzen Block, feige dahinter. (BS)

Motivation der Jusos: Aufruf zur Gewalt (Bild: Screenshot Jusos Berlin)

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