Hamburg: Folgt nach dem Linksterror jetzt der Tuntenterror?

Foto: Durch Gyorgy Demko/Shutterstock
Neuer Stress für Hamburg: Der Europride droht (Foto: Durch Gyorgy Demko/Shutterstock)

Die Hansestadt kommt nicht zur Ruhe. Kaum haben die Gutmenschen den letzten Dreck der Linken von der Straße gefegt, bahnt sich neuer Stress aus dieser politischen Ecke, wenn auch in einer etwas anderen Aufmachung, an.

Von Thomas Böhm

Das Magazin „Queer“ freut sich auf jeden Fall schon riesig auf die neuen „Krawalle“:

Der CSD-Veranstalter Hamburg Pride e.V. hat angekündigt, sich um den Europride 2020 zu bewerben. Das habe die Mitgliederversammlung des Vereins am Mittwoch einstimmig beschlossen. CSD-Chef Stefan Mielchen begründete das Engagement mit dem politischen Klima: „Nicht nur in Deutschland, auch in Europa und den USA sind Populisten und Rechtsextreme auf dem Vormarsch. Sexuelle Minderheiten bekommen das besonders zu spüren“, erklärte Mielchen. Diesem „gesellschaftlichen Rollback“ müsse man sich mit aller Macht entgegenstellen.

Der Europride in Hamburg solle ein „starkes Signal für die Werte einer offenen, solidarischen und freien Gesellschaft sein und die Menschenrechte für LGBTI in den Fokus rücken“, sagte Mielchen. Unter anderem soll zu diesem Anlass eine internationale Menschenrechtskonferenz abgehalten werden. “ Hamburg hat zum 40. Geburtstag seines Christopher Street Days im Jahr 2020 die Chance, sich Europa und der Welt als Stadt der Vielfalt und Weltoffenheit zu präsentieren. Diese Chance wollen wir nutzen.“…

Was für ein ausgemachter Blödsinn. Gerade wurde die „Ehe für alle“ beschlossen, schon vergessen? Außerdem bestimmen Schwule und Lesben schon lange die Politik und den gesellschaftlichen Diskurs – nicht nur in Deutschland und leider auch nicht in der islamischen Welt.

Sollte der Europride also tatsächlich nach dem Motto „Gegen Populisten und Rechtsextreme“ stattfinden, könnte es in Hamburg wieder hoch hergehen. Denn wer glaubt, dass Schwuchteln, Tunten und Transen auf so einer Demo, wo es doch gegen den ausgemachten Feind geht, mit Wattebäuschen um sich werfen, täuscht sich. Stöckelschuhe und Federboa können in den falschen, also linken Händen zu einer gefährlichen Waffe werden.

Schade auch, dass wieder mal nur linke Schwule bei dieser Demo angesprochen werden, als ob die sexuelle Orientierung mit der politischen Gesinnung einhergeht.

Aber ein gutes hätte die Demo dann doch noch: Endlich könnte die Polizei ihr Archiv mit den noch fehlenden Fotos von linken Kriminellen aufstocken, denn es ist sicherlich davon auszugehen, dass sich die Vermummten aus dem schwarzen Block an diesem Tag die Kleider vom Leib reißen werden, um passend geschmückt mitzumischen – wenn sie sich nicht all zu sehr schminken.

Ein Hinweis in eigener Sache: Als ich damals als Reporter in den 90er Jahren für die „BZ“ über den CSD berichtet hatte, wurde ich von der Polizei wegen „Beleidigung“ verklagt, vor Gericht gezerrt und zu einer Geldstrafe verurteilt.

Mein Vergehen: Ich hatte damals sinngemäß folgenden Satz geschrieben: Am Ende der prunkvollen, bunten Parade wurden die Teilnehmer begeistert von der schwulen Motorradgang des Polizeipräsidenten begrüßt.

Das Wort „schwul“ war damals tatsächlich noch eine Beleidigung. Tja, so ändern sich die Zeiten.

 

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