Der reinste Wahnsinn: 36 Prozent können sich für Merkel „richtig begeistern“

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Was geht nur in diesem Kopf vor?: (Foto: Collage)

Die Leute fragen sich ja immer wieder, warum es in Deutschland so leicht möglich ist, den Bürger zu verführen. Liegt das vielleicht an der Mentalität der Deutschen, an diesem sehnlichen Wunsch nach einer starken Führerschaft?

Auch in der Ära Merkel ist dieses „typisch deutsche“ Phänomen zu beobachten:

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) löst bei den Deutschen offenbar deutlich mehr Enthusiasmus aus als SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz: 36 Prozent der Wählerschaft können sich laut einer Umfrage des Instituts für angewandte Sozialwissenschaft (Infas) im Auftrag der Wochenzeitung „Die Zeit“ für die Bundeskanzlerin „richtig begeistern“. 15 Prozent sagen dies über Schulz. Anders als bei der traditionellen Sonntagsfrage wurde bei der Umfrage nicht nach konkreten Wahlabsichten gefragt, sondern die Haltung der Wähler gegenüber den beiden Kandidaten ermittelt.

Demnach löst Merkel nicht nur in den Reihen von CDU-Wählern Begeisterung aus. 40 Prozent der Grünen- und 24 Prozent der SPD-Wähler sagen, dass die Kanzlerin sie begeistere. Der Infas-Geschäftsführer Menno Smid glaubt, dass es sich bei den Ergebnissen nicht bloß um eine Momentaufnahme handele.

„Wir haben die Intensität einer affektiven Haltung gegenüber Personen gemessen. Eine solche Messung ist gegenüber kurzfristigen Themeneinflüssen erfahrungsgemäß robust.“ Die Auswahl der Befragten sei „repräsentativ“, teilte das Institut mit. (dts)

Nun können wir natürlich davon ausgehen, dass auch diese Umfrage dazu da ist, den Wahlkampf im Sinne der ewigen Kanzlerin zu beeinflussen, aber erstaunlich ist es doch – alleine weil es in Deutschland laut einer Studie „nur“ rund 1 Million Psychopathen gibt.

Bleibt die Frage, ob „Insa“ übertrieben, oder die Studie untertrieben hat.

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