Von wegen Polen ist offen – Für „Flüchtlinge“ gilt das nicht!

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So kann man sich auch schützen (Foto Kodda/Shutterstock

Der Plan der polnischen Oppositionspartei Bürgerplattform PO, es Angela Merkel gleich zu tun und freiwillig sogenannte Flüchtlinge in Polen aufzunehmen ist krachend gescheitert. Der Parteivorsitzende Grzegorz Schetyna musste nun bekanntgeben, dass sein Vorhaben, viele Städte und Gemeinden entgegen der Regierungspolitik zur Aufnahme von „Refugees“ zu bewegen, fand wenig bis gar keinen Anklang bei den Polen.

Die Listen, in denen sich „großherzige“ und „weltoffene“ Städte und Gemeinden mit Vorliebe für Moslems aus dem Nahen Osten und Afrika eintragen konnten, bleiben gähnend leer. Das Ergebnis zeigte nur „marginalen“ Erfolg, ganze 12 Gemeinden landesweit waren bereit mitzumachen. Es gab sogar offenen Widerstand.

Eine Erklärung für dieses „nationalistische“ und „rassistische“ Verhaltung gibt es natürlich auch: „Die Bürgermeister schielen auf die Wahlen im nächsten Jahr und wollen es sich nicht mit den Bürgern verderben, die in der Mehrheit gegen die Aufnahme von Immigranten sind,“ so der polnische Politikwissenschaftler Jarosława Flisa in einem Interview mit einer polnischen Tageszeitung.

Die polnische Regierung ist weiterhin zum Ärger der EU der festen Auffassung, nur mit ihrer strikten Ablehnung von moslemischen Immigranten, die westlichen Werte und die Sicherheit für die polnischen Bürger gewähren zu können.

In einer Umfrage im Juni gaben fast 60 Prozent der befragten Polen an, sie würden lieber aus der EU austreten, als sogenannte Flüchtlinge aufzunehmen, obwohl die EU-Mitgliedschaft an sich bei der Mehrheit positiv gesehen wird. (MS)

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