Die Islamisierung des Nagellacks

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Der Islam frisst sich durch die Mode (Foto: Screenshot/Youtube)

Die USA machen sich startklar für mehr Halal-Business. Jetzt werden muslimische Frauen aufgehübscht. Bisher gibt es zwar offiziell nur 3,3 Millionen Korangläubige in Amerika, aber das Land wäre nicht, was es ist, wenn Geschäftsleute nicht gleich Geld wittern würden und die entsprechenden Scharia konforme Produkte für die – noch- Minderheit auf den (weltweiten) Markt werfen würden.

Von Marilla Slominski

Nike präsentierte bereits seine „Pro Hijab“ Kollektion, islamkorrekter Kopfverhüllung für die moslemische Joggerin in den Größen von XS/S bis M/L, erhältlich ab nächstem Jahr.

Die Bio-Supermarktkette Whole Foods legt nach mit ihrer „Ramadanmenü“- Linie. „Verführerisch und günstig“ sollen sie sein, die Fertigmenüs, mit Fleisch von Tieren, die vegetarisch ernährt und ohne Antibiotika hochgezogen, nach ihrem grausamen Schächtende zum islamisch korrekten Ramadanessen zu werden.

Anfang des Jahres startete der von links bejubelte, von rechts scharf kritisierte Women´s March, unterstützt von Firmen wie Ben&Jerry´s Ice Cream und Burton Snowboards. Firmenchefin Donna Carpenter bezahlte Angestellten, die teilnahmen, sogar Hotelübernachtungen und bezuschusste die Flüge. Damit machen sie sich gemein mit Personen wie der verurteilten palästinensischen Terroristin Rasmea Yousef Odeh, die wegen eines Bombenanschlags 1969 in Jerusalem, der zwei junge jüdische Studenten das Leben kostete, in Israel zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden war. Nach zehn Jahren kam sie frei und mischt heute noch bei der „Befreiung Palästinas“ fleißig mit. Diese vermeintlich politisch korrekten Firmen stehen auch Schulter an Schulter mit Linda Sarsour, islamische „Aktivistin“, die sich per Twitter an ihre „Widersacherin“ die Frauenrechtlerin, FGM-Verstümmelte und Islamkritikerin Aysan Hirsi Ali und Islamkritikerin Brigitte Gabriel mit den Worten wendet: „Ich wünschte, ich könnte ihnen die Vagina entfernen – Sie verdienen es nicht, Frauen zu sein“

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Die Islamisierung des Nagellacks (Foto: Screenshot)

Nun gab der der amerikanische Kult-Nagellack-Hersteller Orly seine Zusammenarbeit mit dem Blog „Muslimgirl“ bekannt, die ihre Fans regelmäßig mit Neuigkeiten zu den Themen Glaube. Fashion. Leben. Liebe versorgt.

Zusammen kreierten sie die HalalPaint-Nagellack-Linie, die sechs Farben umfasst, deren Inhaltsstoffe halal und wasserdurchlässig sind. Ein wichtiges Kriterium für muslimische Frauen, denn ihre Allah-Gebete werden nicht erhört, wenn sie bei der rituellen Waschung lackierte Nägel haben, weil der Lack eine Barriere zwischen ihnen und dem Wasser bildet…

Über den Islam-Nagellack berichteten unter anderem führende Modemagazine wie Vogue, Elle, Refinery29 sowie die huffingtonpost.

Doch wer steckt hinter Muslimgirl, dem Blog, der so viel Einfluss hat, dass mit ihm zusammen sogar ein neuer Nagellack entwickelt wird (ähnliche Zusammenarbeit mit christlichen oder jüdischen Blogs für kleine Feiertags-Serien sind im Übrigen nicht bekannt…)?

Muslimgirl.com ist eine Gruppe von erwachsenen Musliminnen, die unter dem Einzelnamen Muslim Girl agieren. Von ihnen ist wenig bekannt. Als Chefredakteurin und Gründerin wird Amani Al-Khatahtbeh (24) genannt. Sie soll jordanische Wurzeln haben und den Blog noch zu ihren Highschool-Zeiten 2009 gegründet haben. Inzwischen wird sie von der New York Times als „Medien Titan“ bezeichnet, der Blog hat eine Million Leser und einen Domain Marktwert von geschätzten 9 Millionen Dollar. 50 Mitarbeiter schreiben für ihn.

Unter dem Slogan „Muslim Women Talk Back“ sind Videos wie „Muslimische Frauen sagen Ayaan Hirsi Ali: Du sprichst nicht in unserem Namen“ zu finden, die der Ex-Moslemin vorwerfen, islamophob zu sein und ihre Überlebenserfahrung der FGM gegen Moslems einzusetzen. Ihre “hasserfüllten“ Reden seien „die Rhetorik, die Kriege, Invasionen und Genozid rechtfertigt und Angst, Gewalt und Verfolgungswahn auslösen“. Die üblichen linken Sichtweisen auf die Welt – Naher Osten: die Amis sind schuld, Scharia: nicht so schlimm, Westen: Islamophob und das obligatorische Trump-Bashing dürfen nicht fehlen und werden neben Modethemen ausreichend besprochen.

Das alles reicht aus, um den Blog Muslimgirl zum Liebling mit Kult-Status für die Mainstream-Medien zu machen, die in Jubelschreie ausbrechen, wenn ein Halal-Nagellack auf die Welt kommt und die Konzerne zu einem weiteren Vorstoß in Richtung islamisch korrekter Produkte zu bewegen.

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