Der „Berliner Kurier“ am Rande des Nervenzusammenbruchs

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Zum Verwechseln ähnlich? Foto: Collage

Kennt jemand außerhalb von Hellersdorf den „Berliner Kurier“? Nein? Macht auch überhaupt nichts. Dieses kleine Heftchen ist in der Medienlandschaft so überflüssig wie ein Kropf.

Da die Auflage so ziemlich gen null tendiert, haben jetzt die Macher des Blattes ihre Chance gewittert und spielen die beleidigte Leberwurst. „meedia“ schreibt:

Am…Mittwoch soll zum ersten Mal der Deutschland Kurier erscheinen, eine der AfD nahestehende Wochenzeitung. Das Logo der neuen Publikation, die vom rechtskonservativen Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit herausgegeben wird, ähnelt verdächtig der lokalen Konkurrenz – dem Berliner Kurier. Der dahinterstehende Verlag DuMont kündigt rechtliche Schritte an…

Was für ein Humbug. Mit einer weißen Schrift auf rotem Hintergrund präsentieren sich auch die „Bild“, die „Hamburger Morgenpost“ und der „Spiegel“. Und ob das Wort „Kurier“ schützenswert ist, mag arg bezweifelt werden.

Oder weiß jemand, ob der „Berliner Kurier“ jemals gegen den „Weser Kurier“, den Bayernkurier oder den Nordkurier geklagt hat?

Etwas anderes wäre es gewesen, der „Berliner Kurier“ hätte sich über inhaltliche Ähnlichkeit beschwert, weil er Angst um seinen letzten Rest Leser hätte. Aber das ist nicht der Fall. Garantiert.

Hier geht es wohl eher darum, ein neues Medium, was ausnahmsweise mal nicht stramm links orientiert ist, wieder vom Markt zu drängen.

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