Von Linksradikalen verfolgt und verprügelt: Interview mit Max Bachmann

Max wird als „Rechter“ identifiziert, während Marco um Gnade fleht (Foto: Sceenshot/Youtube

Bei der „Welcome to Hell“ Demo gegen G20 wurden wie bereits berichtet mehrere Journalisten fälschlicherweise vom linken Aktivisten und ZEIT-Journalisten Sören Kohlhuber als Rechtsextreme identifiziert, woraufhin es zu einer regelrechten Menschenjagd in Hamburg kam. Wir haben mit einem der Opfer, dem freien Journalisten Max Bachmann darüber gesprochen.

Von Collin McMahon

Kannst du uns kurz erzählen wer du bist und wo du herkommst? Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Mein Name ist Max Bachmann, ich bin nun fast 21 Jahre lang auf dieser Welt und vor allem in Dresden zu Hause. Ich bin seit ein paar Monaten nun vollzeit Videoproduzent und als freier Journalist tätig. Ich bin vor ein bisschen mehr als zwei Jahren in Kontakt mit eingeschenkt.tv gekommen und arbeite seit dem als freier Journalist hauptsächlich für diesen Kanal, da mir die Arbeit sehr viel Spaß macht.

 Der linke Aktivist Sören Kohlhuber hat dir Beteiligung an „rechten“ Demos vorgeworfen. Was sagst du dazu?

Eine Beteiligung im Sinne von mitmarschieren und mitskandieren muss ich zurückweisen. Ich gehe seit zwei Jahren auf Demonstrationen und soweit ich mich erinnern kann, nie ohne Kamera und Presseausweis. Ich habe also durchaus schon auf rechten Demos wie bei den Identitären in Berlin neulich oder bei PEGIDA in meiner Heimatstadt fotografiert oder gefilmt, wenn er das aber als Teilnahme auslegt, muss er eventuell nochmal in den Spiegel schauen, da er laut seines Flickr-Profils ebenfalls Demonstrationen dieser Art fotografiert.

Am 6.7. warst du auf der „Welcome to Hell“ Demo in Hamburg mit einer Gruppe Journalisten unterwegs. Wie kam es dazu?

Ich kenne Luke Rudkowski von meinen Berichterstattungen über die Bilderberg-Konferenz in den letzten drei Jahren. Tim Pool und Lauren Southern kenne ich aus dem Netz. Beide habe ich einmal vorher gesehen. Ich traf sie also und wir unterhielten uns über die Situation und unsere Erwartungen an den heutigen Tag, wie man das unter Journalisten eben so macht.

Ihr seid von einem Mob selbsternannter Nazi-Jäger verfolgt und angegriffen worden. Was ist genau passiert?

Von der Runde wurde ein Foto gemacht, da Lauren Southern ausgerechnet mit einem Oberteil der Identitären Bewegung, welcher sie ideologisch sicherlich nahe steht, auf die Demonstration kam. Der Fotograf Sören Kohlhuber sah das Foto, twitterte es und ging davon aus, dass wir alle Identitäre seien. Ich hab mich von den Leuten dann getrennt und habe an meinem Bericht gearbeitet. Später traf ich Luke und einen weiteren Amerikaner, Marcus di Paola dann wieder, wir gingen durch die Demonstration, als plötzlich einige Demonstranten Marcus attackierten. Einige friedliche Demonstranten konnten aber schlimmeres verhindern, wofür ich sehr dankbar bin. Mir ist zu dem Zeitpunkt noch nichts passiert. Später kehrten wir nochmal auf die Demonstration zurück um an unseren Filmbeiträgen zu arbeiten und wurden erneut, von den selben Leuten angegriffen. In meinem Bericht auf eingeschenkt.tv, sieht man nicht nur, wie diese Leute mit Bildern von uns, aktiv nach uns suchten, sondern auch wie ich bedroht werde, nicht mehr auf die Demonstration zurückzukehren.

Bist du verletzt? Sachschaden erlitten?

Die Verletzungen von uns sind nicht weiter schlimm. Mein Knie wurde ein paar mal verdreht und muss jetzt stabilisiert werden, aber ansonsten geht es mir und den anderen soweit ich weiß gut. Es geht mir auch weniger um die Verletzungen als darum, wie Herr Kohlhuber einfach willkürlich Journalisten, die ihm nichts getan haben als Identitäre bezeichnet. Er steht auch weiterhin zu seinen Aussagen, das richtige getan zu haben.

Kennst du Sören Kohlhuber? Was würdest du ihm gerne sagen?

Ich habe von Sören Kohlhuber vorher noch nie gehört, genau so wenig, wie er wusste, wer ich war. Immerhin ging er sogar davon aus, dass ich „nicht-deutscher Identitärer“ war. Lieber Sören, wenn du dich als freier Journalist bezeichnest, dann mach bitte deine Hausaufgaben und setze dich nochmal mit dem Pressekodex auseinander. Hier ist sogar ein Link für dich: https://de.wikipedia.org/wiki/Pressekodex

Max Bachmann prüft rechtliche Schritte gegen seine Angreifer. Ihr könnt ihn hier unterstützen.

Wir haben Sören Kohlhuber um eine Stellungnahme gebeten, aber noch keine Antwort erhalten. Kohlhuber stellt sich nun im Netz als das Opfer dar.

Bisher hat die ehemalige Qualitätspresse in Deutschland die linksextremen Angriffe auf ausländische Journalisten vollkommen totgeschwiegen. Meldungen gab es bisher außer auf JournalistenWatch und Philosophia Perennis nur bei Epoch Times und der Achse des Guten.

 

Wir haben bei ARD Hamburg, der Hamburger Morgenpost, der Süddeutschen Zeitung, der Frankfurter Allgemeinen, BILD, WELT und den Reportern ohne Grenzen angefragt, warum sie dieses Thema nicht melden. Eine Antwort haben wir bisher von keinem erhalten.

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