Jakob Augstein, oder die Logik eines Irren

Foto Collage
Jakob der Irre (Foto: Collage)

Als der liebe Gott den Menschen erschuf und ihm das Hirn einpflanzte, muss er bei Jakob Augstein gerade eine Mittagspause eingelegt und Erbsensuppe geschlürft haben.

Dabei muss ihm der ein oder andere Löffel in den Kopf des Journalisten geträufelt sein und den ohnehin schon nur geringfügig vorhandenen Verstand restlos vertrieben haben.

Anders ist das völlig verdrehte Geschwafel dieses Herrn nicht zu verstehen. Jakob Augstein verwechselt ständig Ursache mit Wirkung, Aktion und Reaktion und macht damit Täter zu Opfern.

Hier ein Auszug aus Augsteins neuestem Erguss, der eigentlich die Räume einer geschlossenen Anstalt nicht hätte verlassen dürfen:

Die Hamburger Polizeiführung hat mit voller Absicht wegen ein paar Vermummter den zentralen Zug nach wenigen Minute stoppt und ist mit Gewalt in die Menge gegangen. Das war der Startschuss der Gewalt. Denn wenn die Polizei auf Eskalation setzt, wird sie Eskalation bekommen.

So hat man wohl seinerzeit an der Startbahn West gearbeitet, früher beim 1. Mai in Berlin – oder noch beim Stuttgart 21 Protest. Die Bilder eines aus den Augen blutenden Demonstranten wurden zum Fanal.

Dabei weiss man längst, dass es auch anders geht: taktische Kommunikation, Massenmanagement, das soziale Identitätsmodell, Deeskalation, elaboriertes Kommunikationstraining – wo waren die Mittel moderner Polizeiführung in Hamburg?…

Was für eine Verdrehung der Tatsachen. Die Gewaltexzesse der Linken waren sorgsam geplant, das hätte auch Augstein auf den einschlägigen Seiten recherchieren können, wenn er denn nicht so ideologisch verbohrt wäre. Die Terror-Linken wurden aus ganz Europa angekarrt, um dann in Hamburg auf die Polizei feige Anschläge zu verüben.

Wir übersetzen mal sein Gesülze für diejenigen, die noch ihren Verstand beisammen haben:

Ein kleines Mädchen geht durch den Park und wird von einem Pädophilen in die Büsche gezerrt. Augstein sagt, dass das Verhalten und die Aufmachung des Mädchens der Startschuss für diesen Perversen war, um loszulegen.

Noch ein Beispiel:

Eine Frau will in einer U-Bahn-Station die Treppe runtergehen und wird von hinten von einem Migranten in den Rücken getreten.

Augstein sagt, dass das Verhalten der Frau, überhaupt das Dasein als Frau, den feigen Gewalttäter ermuntert, also provoziert hätte und so der Tritt einfach nur eine logische Reaktion gewesen war.

Und das dritte Beispiel:

Ein Korangläubiger steigt in einen Lkw, gibt Vollgas und brettert in eine Menschenmenge, die sich auf einem Weihnachtsmarkt versammelt hat, um sich feierlich zu amüsieren.

Augstein sagt, dass ein Weihnachtsmarkt schlechthin, wo sich so viele Ungläubige aufhalten, die Provokation für jeden Tiefgläubigen sein muss und man von daher Verständnis für sein logisches und konsequentes Handeln aufbringen müsste.

Augstein sollte aufhören zu schreiben und zum Steine klopfen abkommandiert werden, dann hätten seine Jungs auf der Straße auch immer genügend Nachschub.

Und hier noch eine Reaktion aus der Politik:

Der stellvertretende CDU-Vorsitzende, Thomas Strobl, hat mit drastischen Worten den Einsatz der Polizei auf dem G20-Gipfel verteidigt: „Ich kann das Gewäsch über die Polizei, die angeblich friedliche Demonstranten provoziert, nicht mehr hören“, sagte Strobl der „Heilbronner Stimme“ (Dienstag). „Zu kritisieren sind zunächst einmal diejenigen, die es nur auf Gewalt angelegt haben. Deren einziges Ziel es war, sich regelrechte Straßenschlachten zu liefern. Die das Eigentum fremder Menschen, völlig unbeteiligter Leute zerstören wollten – aus purer Lust am Zerstören, am Desaster, an der Gewalt“, sagte der Innenminister von Baden-Württemberg weiter. „Die Polizei zieht aus jedem Einsatz ihre Schlussfolgerungen für kommende Einsätze. So wird es auch in diesem Fall sein“, so Strobl.

„Grundsätzlich hat Hamburg gezeigt, dass das Gerede vom Linksextremismus als überschätztem Phänomen schlicht grottenfalsch ist. Linksextremismus, linke Gewalt ist ein reales, ein konkretes Problem“, sagte er weiter. Die Sicherheitsbehörden in Baden-Württemberg seien „auf keinem Auge blind, nicht rechts, nicht links“.

„Bei uns gibt es auch keine rechtsfreien Räume wie die Rote Flora in Hamburg. Das jahrelange Wegschauen und Wegducken, falsche Liberalität gegenüber Rechtsbrechern, hat sich jetzt bitter gerächt in Hamburg.“ Anders als in der Hansestadt gebe es in Baden-Württemberg „solche rechtsfreien Räume nicht – und ganz sicher wird es sie auch künftig nicht geben!“, sagte der Landesinnenminister. (dts)

 

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