Juncker und das blutende Volk

Foto: Jean-Claude Juncker am 06.07.2017 am Hamburger Flughafen (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Jean-Claude Juncker am 06.07.2017 am Hamburger Flughafen (über dts Nachrichtenagentur)

Wenn noch ein Beweis gefehlt hat, der uns zeigt, wie abgehoben und menschenfeindlich die EU-Imperialisten aus Brüssel denken – hier ist er:

Nach dem Gewalt-Exzess beim G20-Gipfel in Hamburg hat EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker die Kritik an der Wahl des Veranstaltungsorts zurückgewiesen. Bei einem solchen Gipfel müssten etwa 10.000 Delegierte untergebracht werden. „Das geht schlecht in einem Dorf oder auf einer Nordseeinsel“, sagte Juncker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben).

Außerdem stehe Hamburg symbolisch für den globalen Handel. Daher sei die Hansestadt „besonders geeignet“ gewesen für den diesjährigen Gipfel. G20 sei – aller Gewalt zum Trotz – `ausgezeichnet vorbereitet` worden, so Juncker.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, aber auch den Polizisten und Sicherheitskräften „gebührt Dank dafür, dass sie sich von den Ausschreitungen nicht vom Kurs haben abbringen lassen“. Juncker äußerte sich „erschüttert über die Gewalt, die so unverständlich wie sinnlos“ sei. „Brennende Autos und fliegende Gullideckel mögen laut sein, aber ihre Botschaft erstickt im Lärm und Krawall.“

Konstruktiv Politik mitgestalten könnten nur „diejenigen, die gemeinsam etwas aufbauen, nicht diejenigen, die wutgetrieben zerstören“.

Ist das widerlich. Da werden über 200 Polizisten von den linken SA-Horden verletzt, brennen die Straßen, werden Geschäfte geplündert und der feine Herr findet, dass Hamburg für so ein Treffen besonders geeignet ist.

Das kann nur jemand sagen, der bestens geschützt durch das Leben wankt. Vielleicht sollte man ihn noch mal ohne Personenschutz zu einem Besuch in der Roten Flora überreden.

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