Der Italien-Deal: Noch mehr Flüchtlinge für Deutschland!

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Immer hereinspaziert (Foto: JouWatch)

Europa nimmt erneut Anlauf, um noch schneller den Abgrund zu erreichen. Anstatt nun endgültig die Schotten dicht zu machen und den Migranten-Sturm aus Afrika auszubremsen, werden die Neuankömmlinge jetzt wieder mal verteilt und das dabei Deutschland die meisten abkriegt, war sowieso klar. Die „Zeit“ vermeldet, dass Deutschland Italien 250 Migranten pro Monat zusätzlich abnehmen will. „Nach Angaben des Staatsministers im Auswärtigen Amt, Michael Roth, soll das Kontingent von bereits 500 pro Monat um 50 Prozent auf 750 aufgestockt werden. „Deutschland ist das Land, was die meisten Geflüchteten aufgenommen hat, und wir sind jetzt im Gespräch mit den Italienern, noch mehr zu tun“, sagte Roth im Anschluss an eine internationale Migrationskonferenz in Rom.“

Das ist angesichts der Massen (85.000 alleine in diesem Jahr), die die italienischen Häfen belagern, natürlich ziemlich wenig. Aber wir befinden uns im Wahlkampf und so werden die Schleusen wohl erst im Oktober ganz weit geöffnet werden.

Und diese Abnahme ist natürlich noch nicht alles. Die „Zeit“ weiter:

„Deutschland will die Regierung in Rom auch mit mehr Geld unterstützen. Roth zufolge will die Bundesregierung eine Million Euro zusätzlich zur Bewältigung der Flüchtlingskrise bereitstellen, sowie vier Millionen der Internationalen Organisation für Migration für deren Engagement in Marokko und Tunesien zusagen.“

Also, egal, ob die so genannten Flüchtlinge in Italien bleiben oder nach Deutschland verfrachtet werden, der Dumme ist und bleibt der deutsche Steuerzahler, der anscheinend für die Armut auf der ganzen Welt seinen Rücken krumm machen muss.

Wie dilettantisch die EU in der Flüchtlingskrise agiert erfahren wir aus dieser Passage des Zeit-Artikels:

„Allerdings hat sich Italien mit seiner Forderung nach der Öffnung anderer EU-Häfen für Flüchtlingsschiffe eine Absage geholt. Der italienische Innenminister Marco Minniti räumte nach Gesprächen mit seinen EU-Kollegen ein, dass es dafür keine Unterstützung gibt. „Es ist offensichtlich, dass es bei diesem Thema schwierigen Widerstand gibt“, sagte er nach den Beratungen in Estlands Hauptstadt Tallinn. Frankreich, das von einer möglichen Öffnung seiner Mittelmeer-Häfen betroffen wäre, hatte das Vorhaben schon Anfang der Woche abgelehnt. In Tallinn erteilte aber auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) der Bitte eine Absage.“

Einer schiebt das Problem auf den anderen ab, aus Partnern werden Gegner (zum Beispiel Österreich und Italien) und so bricht die Gemeinschaft beim ersten wirklichen Stresstest auseinander.

Das ist das Resultat einer „Bewegung“, die Frau Merkel in Gang gesetzt hat. Sie ist also nicht nur dafür verantwortlich, dass Deutschland in den gesellschaftlichen Ruin gestürzt ist, sondern auch, dass sich die EU in Einzelteile auflöst, die dann von den neuen „Herrschern“ mit Leichtigkeit übernommen werden kann.

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