Anabel Schunke „Man hält uns für bekloppt!“

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Deutschland gehört zum Islam (bald endgültig) (Foto: Durch Syda Productions/Shutterstock)

Glaubt eigentlich immer noch jemand daran, dass man uns im Ausland für unsere Politik der offenen Grenzen und die bedingungslose Aufnahme von jedem, der einen Fuß auf deutschen Boden setzt, bewundert?

Von Anabel Schunke

Wann immer ich mit Menschen aus dem Ausland spreche oder mir Leute etwas von ihren ausländischen Freunden berichten, die gerade einmal wieder in Deutschland waren, kommt nur Entsetzen. Auch Deutsche, die seit Jahren im Ausland leben und der alten Heimat mal wieder einen Besuch abstatten, sind entsetzt über die Verwandlung Deutschlands in den letzten Jahren. Ich sage es so deutlich: Man ist entsetzt über die Fremde hier. Über Innenstädte, die nicht aussehen, als befänden sie sich in Deutschland, sondern in irgendeinem arabischen Land. Über all die Frauen mit Kopftuch und noch mehr Verschleierung. Über die jugendlichen Gruppen auf den öffentlichen Plätzen, von denen keiner mehr Deutsch aussieht und die vielen ausländischen Läden.

Dass Deutschland sich im Ausland nicht selten größerer Beliebtheit erfreut, als bei den eigenen Bürgern, ist nichts Neues, aber für Außenstehende ist es schlicht nicht nahvollziehbar, wie wir alles aufgeben können, was uns ausmacht und wofür man uns schätzt. Weshalb wir uns das antun. Liest man abseits der persönlichen Gespräche mit Menschen darüber hinaus die Kommentarspalten ausländischer Nachrichtenseiten wird klar: Man hält für uns für bekloppt. Wenn Videos und Texte von mir ins Englische übersetzt werden, kommt nicht selten der Kommentar: „Hey, es gibt doch noch Deutsche, die nicht verrückt geworden sind.“

Vielleicht verhält es sich mit der Veränderung Deutschlands und des Straßenbildes hier ein wenig so wie mit dem Blick, den wir auf andere Menschen haben. Erst mit ein wenig Abstand, wenn wir jemanden eine Zeit lang nicht gesehen haben, fallen uns die Veränderungen auf. Und so ist vielen, die sich hier tagtäglich auf den Straßen bewegen, schlicht noch nicht bewusst, wie sehr sich dieses Land in den letzten Jahren verändert hat. Im Ausland sieht man die Veränderung jedoch und man trauert fast um Deutschland. Mehr als wir es wahrscheinlich je tun werden. Nein, man beneidet uns ganz sicher nicht. Man guckt mitleidig auf uns! Dass unsere Medien diesen Sachverhalt vollkommen anders darstellen, zeigt einmal mehr, wie ideologisch gefärbt unsere Presse ist und wie man dort eine alternative Realität erschafft, die so nicht existiert.

Jenen, denen diese Entwicklung jedoch bewusst ist und die hier leben, bereitet diese Veränderung indes fast so etwas wie Schmerzen. Es ist nichts anderes als der Verlust der Heimat, den viele mittlerweile erleben. Eine zunehmende Fremde, die nicht gerade Wohlbehagen auslöst. Eine Fremde, gegen die man nichts tun kann, da eine Mehrheit es anscheinend immer noch so will.

Der Kontrast fällt eben erst auf, wenn man einmal irgendwo ist, wo man nicht das Gefühl hat, durch Islamabad zu laufen. Die meisten haben jedoch längst vergessen, wie es dort ist. In einer Gesellschaft, in der man tatsächlich mehrheitlich eine gleiche Kultur und Werte teilt.

Wandere aus, solange es noch geht!
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