G20 LIVE-Ticker: „Welcome to hell“

„Welcome to hell“ (Bild: JouWatch)

LIVE-Ticker – G20 – Hamburg – Polizeikräfte werden weiterhin angegriffen – Gegenstände werden angezündet – Anmelder erklärt Demo für beendet – Gegenstände werden durch Vermummte auf die Straße gezogen und Wurfmaterial aufgenommen – Polizei setzt Wasserwerfer ein – Pressesprecher Timo Zill massiv attackiert – Demonstranten attackieren Krankenwagen – „Höllen-Demo“ steht – Linksextremisten erpressen von Ladenbesitzer Schutzgeld – „Deutschland so richtig Scheiße ist, weil es nicht demokratisch, sondern kapitalistisch ist“- JouWatch ist vor Ort und berichtet im Live-Ticker.

21:26 Uhr – JouWatch beendet die Berichterstattung vom linken „Höllentag“ in Hamburg.

Ungläubiges Staunen der „Welcome to hell“ Helden in Hamburg (Bild: JouWatcch)

21:11 Uhr – Dei Polizei meldet, dass weiterhin Einsatzkräfte an verschiedenen Stellen in der Stadt angegriffen werden.

20:36 Uhr – Die Scheiben bei IKEA und einer Sparkassenfiliale in Hamburg Altona wurden eingeschmissen. Auch in St. Pauli werden Angriffe auf Einsatzkräfte und Sachbeschädigungen gemeldet.

Brennende Gegenstände (Bild: Polizei Hamburg)

20:30 Uhr – Gewalttäter rüsten sich mit Gerüstteilen und Steinen aus. Wir „sind entsetzt über die offensichtliche Gewaltbereitschaft“, teilt die Polizei mit.

20:18 Uhr – Der Aufzug wurde soeben durch den Anmelder für beendet erklärt. Gegenstände, die auf die Straße gezogen wurden, werden angezündet. Polizei ruft dazu auf, sich vom Geschehen zu entfernen.

Straßenbarrikaden werden auf die Straße geschleppt (Bild: Polizei Hamburg)

20:14 Uhr – Polizei marschiert auf die Breite Straße oberhalb des Fischmarktes um einzelne Zellen des schwarzen Blocks aufzulösen. Der Boden ist übersät mit gesplitterten Glasflaschen, die auf die Polizeibeamten geworfen wurden. Gegenstände werden durch vermummte Personen auf die Straßen gezogen, in Nebenstraßen wird Wurfmaterial aufgenommen.

19:55 Uhr – Polizei setzt Wasserwerfer ein. Beamten versprüht Pfefferspray und setzen nun auch mehrere Wasserwerfer und Barrikaden-Räumfahrzeuge ein. Linksextremisten greifen Polizei mit Latten und Flaschen an.

19:51 Uhr: Hoch agressive Stimmung. Polizeisprecher Timo Zill will Vermummung nicht dulden. Demonstranten attackieren Krankenwagen. Im Rahmen eines Interviews wurde der  Zill und ein weiterer Beamter massiv attackiert. Laut Polizeimeldung heißt es: „Der Polizeipressesprecher Timo Zill befand sich während eines Interviews im Bereich der St.Pauli Hafenstraße, als er und ein weiterer Beamter plötzlich von unbekannten Tätern massiv bedrängt und attackiert wurden, so dass er und sein Begleiter in einen Rettungswagen stiegen. Die Täter versuchten immer wieder die Tür des Rettungswagen aufzureißen und schlugen auf diese ein. Der Rettungswagen entfernte sich mit Sonderrechten vom Einsatzort„.

Hamburgs Polizeisprecher Timo Zill will Vermummung von Linksextremisten nicht dulden. Zill wurde während eines Interviews massiv attackiert. (Bild: JouWatch)

19:30 Uhr – Die „Höllen-Demo“ kommt nicht weit. Nach 200 bis 300 Metern ist Schluss und die Demonstration steht. „Welcome to hell“- Anmelder und militanter Linksextremist Andreas Blechschmidt von dem linksradikalen Kulturzentrum „Rote Flora“ diskutiert mit der Polizei. Die Polizei fordert Unbeteiligte auf, sich zu entfernen und die vermummten Linksradikalen, ihre Vermummung abzulegen. Ebenfalls mit im Zug: Parlamentarische Beobachter der Partei Die Linke.

18:22 Uhr: Ein riesiger, schwarzer Ballon wird aufgeblasen mit der Aufschrift: „Nur ein schwarzer Block ist ein guter Block!“

„Nur ein schwarzer Block ist ein guter Block!“) (Bild: JouWatch)

18:00 Uhr – Linksextremisten sollen von Ladenbesitzer Schutzgeld erpressen. Wie WO berichtet, wurde von Landebesitzern im Schanzenviertel gefordert, dass man sich entweder,  ein bestimmtes Plakat mit dem Motiv der „Welcome to Hell“-Demo gegen einen Unkostenbeitrag von 20 Euro ins Schaufenster hängt oder man müsse damit rechnen, dass die Scheiben zu Bruch gehen.

17:48 Uhr – Erste Redner gehen auf die Demo-Bühne und stimmen ihre ureigenen, linken Themen an. Inhaltlich geht es um „Flüchtlinge hier und Flüchtlinge dort“. Große Zustimmung bei der Feststellung, dass „Deutschland so richtig Scheiße ist, weil es nicht demokratisch, sondern kapitalistisch“ ist.

Große Kapitalismuskritik und „Flüchtlinge, Flüchtlinge und nochmals Flüchtlinge“ (Bild: Jouwatch)
(Bild: JouWatch)

17:20 Uhr – Kurz vor 17 Uhr fanden sich bereits mehrere Hundert Teilnehmer auf dem Hamburger Fischmarkt ein. JouWatch konnte vor Ort ein Team des öffentlich-rechtlichen ARD-Senders ausmachen. Jedoch, anders als alternative Medienvertreter, werden die Mitarbeiter des Zwangsgebührensenders von Leibwächtern beschützt, sollten die Linksextremisten ihr Versprechen wahrmachen und Hamburg an diesem Donnerstag zur Hölle schicken.

ARD vor Ort mit Personenschutz (Bild: JouWatch)

16:30 Uhr – Während der US-Präsident mit dem Hubschrauber weiter zum Landeplatz an der Alster fliegt, füllt sich der Hamburger Fischmarkt nur langsam mit Demonstranten, wo bis zu 10.000 bundesweit angereiste, gewaltbereite Linksextremisten erwartet werden. Der Aufmarsch „Welcome to Hell“ läuft vom Fischmarkt über die Reeperbahn – und endet am Messezentrum, dem G20-Tagungsort.

Linksextremistischer Parolenträger (Bild: JouWatch)

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