Trump: Opferschutz vor Täterschutz

Foto: Screenshot/Youtube
Jamiel Shaw Sr., Präsident Donald Trump, Melissa Oliver-Storz (Foto: Screenshot/Youtube)

US-Präsident Donald Trump lud am 28.6. die Angehörigen von Opfern ins Weiße Haus ein, die von illegalen Migranten getötet wurden, und rief den Senat zur Verabschiedung zweier Gesetze auf, die Strafen für ausländische Wiederholungstäter verschärfen und Kommunen zwingen sollen, das Gesetz zu befolgen.

Von Collin McMahon

Neben Trump saß Jamiel Shaw Senior, dessen Sohn Jamiel Shaw Jr. 2008 in Los Angeles von Gangmitglied Pedro Espinoza ermordet wurde, der am Vortag aus dem Gefängnis entlassen wurde. Julie Golvach erinnerte an ihren Sohn Spencer Golvach, der im Januar 2015 im Auto an einer roten Ampel von Victor Manuel Reyes erschossen wurde, der bereits mehrmals ausgewiesen worden war. Mary Ann Mendoza berichtete vom Tod ihres Sohnes, Polizist Brandon Mendoza, der 2014 von einem illegalen Geisterfahrer auf Alkohol und Crystal Meth in den Tod gerissen wurde. Und Melissa Oliver Storz berichtete an der Seite des Präsidenten vom Tod ihres Vaters, Sacramento Deputy Sheriff Danny Oliver, dessen Mörder Luis Enrique Bercamontes sich vor Gericht noch das Lachen nicht verkneifen konnte.

Um Verbrechen durch illegale Ausländer zu bekämpfen, hat Trump bereits im Frühjahr die Ausweisungen beschleunigt und die illegale Einreise erschwert. Nun sollen also im Rahmen des Davis-Oliver Pakets diverse Gesetze verabschiedet werden, um gegen ausländische Straftäter vorzugehen.

In Deutschland dagegen werden nach wie vor die Angehörigen der Opfer wie vom Breitscheidplatz verschwiegen und Justizbehörden im Kampf gegen Verbrechen alleingelassen.

Hier die Rede von Doland Trump zum Thema Verbrechen durch illegale Ausländer:

„Meine amerikanischen Mitbürger, diese Woche lud ich die Familien von Opfern ins Weiße Haus ein, deren Angehörigen durch illegale Einwanderer zu Tode kamen. Viele dieser Illegalen hatten lange Vorstrafenregister und wurden mehrmals ausgewiesen. Jeder einzelne diese Todesfälle wäre also zu verhindern gewesen. Die Leben dieser wunderbaren Mitbürger wurden geraubt, weil unsere Regierung sich weigerte,  ihren Job zu machen. Die Regierung hätte nichts tun müssen, außer das geltenden Einwanderungsrecht anzuwenden. Dann würden diese Menschen heute noch am Leben sein.  Deshalb habe ich seit meinem Amtsantritt die Durchsetzuing unseres Einwanderungsrechts und den Schutz unserer Grenzen wiederhergestellt.

Diese mutigen Amerikaner kamen zu mir ins Weiße Haus, um den Kongress dazu aufzurufen, zwei Gesetze zu verabschieden, die mir während das Wahlkampfs ein zentrales Anliegen waren. Wenn sie in Kraft treten, werden sie unzählige amerikanische Leben retten.

Das erste Gesetz, „Kate’s Gesetz“, ist nach Kate Steinle benannt, die von einem illegalen Migranten getötet wurde, der bereits fünfmal deportiert worden war. Dieses Gesetz wird die Strafen für Täter verschärfen, die mehrmals illegal einreisen. Das zweite Gesetz, das „Keine Zuflucht für Verbrecher“ Gesetz, wird Bundesmittel an Kommunen streichen, die gefährliche kriminelle Ausländer vor Strafverfolgung durch den Bund schützen.

Ich freue mich vermelden zu können, dass diese beiden Gesetze am Donnerstag durchs Repräsentantenhaus verabschiedet wurden, ein wichtiger Schritt beim Schutz unsere öffentlichen und nationalen Sicherheit. Ich möchte dem Justizausschussvorsitzenden Bob Goodlatte für seine Arbeit danken, diese wichtige Gesetze verabschiedet zu bekommen und andere vorbereitet zu haben. Ich möchte auch den Parlamentsführern danken, diese lebensrettenden Gesetze unterstützt zu haben.

Jetzt rufe ich den Senat dazu auf, diese Gesetze zu verabschieden und mir so bald als möglich zur Unterschrift vorzulegen. Wir brauchen Sicherheit und Schutz in unserem Land. Ich rufe die Mitglieder beider Parteien dazu auf, mit den Opfern zu stehen um diese schrecklichen und sinnlosen Verbrechen zu beenden. Es ist im Grunde eine einfache Wahl: Entweder Sie stimmen dafür, die Leben unserer Mitbürger zu beschützen, oder Sie stimmen dafür, ausländische Verbrecher zu schützen und zu beherbergen, die unschuldige Leben gefährden und zu lange geduldet wurden.

Am Vorabend unseres Unabhängigkeitstages ist uns mehr denn je bewusst, dass unsere Freiheit kostbar ist. Recht und Gesetz sind die Grundlage der Freiheit, das Fundment unserer Verfassung und die Voraussetzung unserer Lebensweise. Während wir an diesem Unabhängigkeitstag Zeit mit unseren Familien und Freunden verbringen, denken wir auch an die Familien der Opfer, bei denen dieses Jahr ein Platz am Tisch leerbleibt. Lasst uns schwören von jetzt an unsere Mitbürger zu schützen, zu retten und zu verteidigen. Vielen Dank.“

JouWatch möchte auch in Deutschland den Opfern eine Stimme geben. Wenn Sie oder ihre Bekannte ein Unrecht erlittet haben, bitte schreiben Sie uns.

Collin McMahon ist Autor („Lukas und Skotti“) und Übersetzer („Gregs Tagebuch“). Er schreibt gerade an einem Buch über Donald Trump. Bei Verlagsinteresse bitte Zuschrift.

 

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