Merkels familiärer Saustall: Wir hier oben, ihr da unten ….

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Die personifizierte Arroganz der Macht (Foto: Foto: Wikipedia/ Von Foto-AG Gymnasium Melle - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35229527

„Wer hier nicht für Angela Merkel ist, ist ein Arschloch und kann gehen.“ Peter Tauber, Berufsarschloch

Von Jürgen Stark

Wer es in Angela Merkels präsidialer Verwaltungsmonarchie bis weit nach oben geschafft hat, der hat fein ausgesorgt. Wie Peter Tauber. Der kam auf dem heute für Parteipolitiker üblichen Berufsweg bis in höchste Regierungskreise: Kreisssaal, Hörsaal, Plenarsaal. Wer noch nie in seinem Leben einer ordentlichen, vom Finanzamt streng kontrollierten Arbeit nachgegangen ist, der hat was zu erzählen. Wie Peter Tauber. In den Medien kursiert derzeit ein fataler Tweet von Merkels CDU-Generalsekretär, der irrtümlich Bezug auf die Person, nicht aber auf das dabei relevante Umfeld des gelernten Historikers nimmt. Auf die flapsige Frage eines Twitter-Nutzers, ob denn das gerade von der Kanzlerin präsentierte CDU-Wahlversprechen von der „Vollbeschäftigung“ nun für Tauber dann künftig drei Minijobs bedeute, antwortete Tauber in selten klarer Offenheit: „Wenn Sie was ordentliches gelernt haben, dann brauchen Sie keine drei Minijobs.“ Holterdipolter hat der angelernte „Berufspolitiker“ den Blick der Republik für eine kurze Weile auf das mentale Innenleben der Parteien an der Macht und der aktuell Regierenden offengelegt.

Fazit: Tauber ist ein typisches Symptom der Merkel-Ära, keine Ausnahme hinsichtlich seiner maßlos arroganten Äußerung gegenüber allen Wählern und Berufstätigen, gegenüber dem Wertekanon des Landes, gegenüber der gesamten Gesellschaft und ihrer wirtschaftlichen und sozialen Ordnung. Durch Taubers hässliche Fratze hindurch grinst Angela Merkel! Gezeigt wird mit welch großer Verachtung die Mächtigen der Berliner Republik auf ihre Untertanen herab blicken. Taubers geradezu sadistisches Geschnodder dokumentiert die eiskalte Abgebrühtheit eines höchst unseriösen CDU-Bonzen, der Land und Leute zwar gerne für sich und seine Brüder und Schwestern mit den mit am höchsten Steuer- und Abgabesätzen Europas und im weltweiten Vergleich abzocken und ausbeuten läßt, sich aber nicht wirklich für die Interessen dieses ungebildeten Haufens interessiert – geschweige denn sich diesen dummen Wählern gegenüber verpflichtet fühlt.

„Doch der schnoddrige Tweet offenbart noch mehr: Dass der CDU-Generalsekretär kaum Ahnung von einem Teil des deutschen Arbeitsmarkts zu haben scheint, der immerhin fast sieben Millionen Menschen umfasst – den der Minijobs. Ganz abgesehen davon, dass man zwar mehrere Minijobs nebeneinander ausüben kann, aber damit eben trotzdem maximal insgesamt 450 Euro im Monat verdienen darf. Auf diese und weitere mutmaßliche Wissenslücken Taubers weist der Koblenzer Sozialwissenschaftler Stefan Sell hin, der in einem ausführlichen Blog-Beitrag auf einige interessante Daten und Studien hinweist. So etwa auf eine Auswertung des DGB aus dem Jahr 2015, wonach die meisten Minijobber durchaus „was Ordentliches gelernt haben“ – zumindest die, auf die Tauber abzielte. Der Gewerkschaftsbund konzentrierte sich nämlich auf Personen, die ausschließlich einen Minijob haben – also diesen nicht als Nebenjob ausüben – und die in einem Alter sind, in dem man von seiner Arbeit auch leben können sollte, konkret die 25- bis 65-Jährigen. Damit fallen Schüler und Studenten raus, die naturgemäß meist noch keinen beruflichen Abschluss haben. Das Ergebnis für diejenigen Minijobber, deren Qualifikation bekannt war: 71 Prozent hatten eine Berufsausbildung, weitere neun Prozent sogar einen akademischen Abschluss. Lediglich 20 Prozent hatten somit nichts „Ordentliches gelernt“. Der Spiegel, 05.07.2017

Es ist trotz der teilweisen journalistischen Empörung derzeit aber dennoch die große Schuld der müde gewordenen deutschen Medien, dass sich hierzulande in zwölf Jahren Demokratur unter Ex-FDJ-Merkel die Arroganz der Mächtigen derart dreist entfalten konnte. Wenn ein CDU-Generalsekretär zum Zeitpunkt eines aktuell ausgesprochenen Wahlslogans seiner Partei mit angeblich angestrebter „Vollbeschäftigung“ derart ins Fettnäpfchen tritt, dann wird vieles deutlich. Wenn man so wie Tauber hetzt und kotzt über das deutsche Staatsvolk, welches man ständig mit Gesetzen irgendwie erziehen, lenken und bevormunden will, dann ist das Ausdruck der Stimmung im Kanzleramt, in den Parteizentralen aller an der Macht in Stadt und Land Beteiligten, bei wohl den meisten der Abgeordneten in dieser inzwischen völlig auf den moralischen Hund gekommenen Merkelrepublik. Solch ein Satz kommt nicht aus dem Nichts, er ist schlicht das, was man über die da unten denkt, weil man sich da oben in Sicherheit gebracht hat. Dazu gehört auch, dass man von Tuten und Blasen, vom Arbeitsmarkt und der Realität nicht die geringste Ahnung haben muß – wer da oben ist, der kann frei herum spinnen und Unsinn reden, er hat es schließlich geschafft, er muss für keine politischen Beschlüsse persönlich haften und was das für die da unten an Folgen hat, das kann ihm am Arsch vorbei gehen, er ist ja da oben weit entfernt vom wahren Leben, wo es auch mal stinkt und kracht und man unverschuldet arbeitslos und arm werden kann.

Taubers Tonfall ist keine Besonderheit. Charakterlose Eliten sind nicht nur ein deutsches Problem, es ist ein Problem der Macht generell, ein uraltes Menschheitsproblem. Aber Taubers jetziger Ausfall hat es in sich, denn ungewollt werden nun Erinnerungen wach, an Zusammenhänge und andere Äußerungen dieser Art. Unvergessen, wie Tauber gerade erst im vergangenen November der Kanzlerin mit einem ähnlichen verbalen Radau zur Seite sprang und sämtliche Kritiker an Merkels katastrophaler Grenzöffnungs- und Einwanderungspolitik mit einer äußerst demokratiefeindlichen Äußerung in den Dreck trat: „Wer hier nicht für Angela Merkel ist, ist ein Arschloch und kann gehen.“ Das soll Tauber als interne Anordnung gegenüber dem wahlvorbereitenden Netzwerk der Kanzlerin „CDU2017“ gesagt haben, also eine Vorschrift zur Anpassung aller CDU-Mitglieder (!) von der regierenden Ex-DDR-Schranze persönlich – auf indirektem Weg. Das ist der Kommandoton der Kanzlerin! Das ist ihr wahres Gesicht! Charmant wie Honecker! Ihr QuarkSprech in der Öffentlichkeit ist lediglich Tarnung, Rollenspiel, eine verquirlte Diplomatenrederei, was Merkels wahren Charakter und Gesinnung verbergen sollen. Sie läßt die Drecksarbeit andere machen, inklusive ihrer gigantischen Wähler- und Volksverachtung. Sie lässt pöbeln.

„Der angebliche Ausrasters Taubers erinnert auch an den Ausfall seiner Vor-Vorgängers Ronald Pofalla. Der hatte den Abgeordneten Wolfgang Bosbach einst wegen dessen Kritik an der Euro-Rettungspolitik angeherrscht: „Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen!““ Die Welt, 30.09.2016

Es ist Angela Merkels Welt in der Andersdenkende keine Existenzberechtigung haben und Widerspruch geahndet, verhindert, zerstört werden muss. Es ist aus dem Handbuch der ehemaligen „Staatssicherheit“ (STASI) der DDR, der Merkel noch bis ins Erwachsenenalter hinein treu diente. Es ist die Einforderung absoluten Untertanengeistes, da nur die Regierenden weise und gebildet sein können, da sie was „ordentliches“ beruflich machen. Es ist Merkels Geist, der da wie ein schwarzer Schatten durch die Berliner Republik weht, der als böser Ungeist mit Internetzensur und Aufhebung des Bankgeheimnisses der Bürger sich deutlich erkennen läßt. Wehe, da macht irgendein deutsches Wählerarschloch nicht mit, diese Fressen kann man ja nicht ansehen, nicht mal was ordentliches haben die gelernt… das alles sollte Merkel mal in eine Regierungsrede reinschreiben und nicht den Tauber vorschieben, dann wäre die Hexe aus der Uckermark wenigstens einmal ehrlich in ihrem Leben…..

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/peter-tauber-sein-tweet-ueber-minijobber-im-faktencheck-a-1156012.html

https://www.welt.de/politik/deutschland/article158467201/Wer-nicht-fuer-Merkel-ist-ist-ein-Arschloch.html

 

 

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