Muss das denn wirklich sein?

Foto: Collage
Die Merkel und das Seeungeheuer (Foto: Collage)

Soeben konnte der staunende Bundesbürger in seiner Glotze das Bild einer süffisant grinsenden Zarin Merkel  (Gesichtsstellung: „Katze, die gerade den Kanarienvogel gefressen hat“) und eines etwas belämmert dreinschauenden Horsti Seehofer (Gesichtsstellung: „Ich glaube, ich habe mir eben in die Hosen gemacht“) bewundern. Beide hielten triumphierend die Blaupause (auch Koalitionsabkommen genannt) für die nächsten vier Jahre nach der (allem Anschein bereits von ihnen gewonnenen) Bundestagswahl in die Kamera.

Von Quo usque tandem

Gemäß der begleitenden vollmundigen Ankündigungen, enthält diese Dokument viele schöne Geschenke für Otto Normalverbraucher und Lieschen Müller. Eines vermisst man allerdings – die jährliche Obergrenze für Flüchtlinge, für die Horsti sich bis vor (sehr Kurzem)  so medienwirksam stark gemacht hat.

Dieser Punkt soll nach der gewonnenen Wahl zwischen den Schwesterparteien CDU und CSU geklärt werden, so vernimmt das staunende Fußvolk. Ach ja – und wie, bitte, soll das in der Praxis ablaufen? Etwa so: Man verhandelt, wird sich über diesen Punkt nicht einig, löst die Achse CDU/CSU auf und übergibt die Schlüssel zum Bundeskanzleramt dem bereits in den Kulissen wartenden Martin Schulz von Rot-Rot-Grün?

Dann ist da auch noch von einem geheimnisvollen „Bayernpapier“ (oder so ähnlich) die Rede, in dem die Obergrenze „auf jeden Fall“ enthalten sein wird. Wieder meine Frage: Wie soll das denn ablaufen? Wird Bayern sich, im Falle einer Nichteinigung nach der Wahl, aus der Föderation BRD lösen und einen eigenen Staat (möglicherweise mit König Horsti I an der Spitze) gründen? Vor dem Hintergrund der derzeitigen Zukunftsaussichten Gesamtdeutschlands, wäre den Bayern eine solche Lösung nur zu wünschen, aber wo bleibt da das Gespür für das Machbare?

Dass unser politische Führungspitze Deutschland in den Untergang einer mehrheitlich islamischen Zukunft treibt – sei’s drum; gegen Dummheit und/oder Verantwortungslosigkeit ist kein Kraut gewachsen.

Aber muss man ein Volk, das man den Wölfen zum Fraß vorwirft, auch noch beleidigen, indem man ihm kollektiv einen IQ von unter 70 unterstellt?

 

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