Göring-Eckardt und die Jamaika-Koalition

Katrin Göring-Eckardt (Grüne) (Bild: JouWatch)

Berlin – Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt stellt sich für nach der Bundestagswahl ein Bündnis zwischen Union, FDP und Grünen vor, eine sogenannte „Jamaika-Koalition“.

Phantasie hat sie, das muß man ihr lassen. Anscheinend rechnet sie damit, daß die Grünen die 5-Prozent-Hürde schaffen.

Ein Bündnis mit der AfD schließe sie aber aus, sagte Göring-Eckardt dem ARD-Hauptstadtstudio.

Wunderbar, diese Harmonie. Da passt kein Blatt Papier zwischen Göring-Eckardt und die AfD.

„Wenn es dazu käme, würde das hart werden“, gab sie allerdings bezüglich „Jamaika“ zu.

Keine Sorge, wird schon nicht passieren. 4,9 Prozent sind 4,9 Prozent.

„Es würde echt schwierig werden in vielen, vielen Fragen. Und dann muss man sehen, ob es reicht, ob man zusammenkommt oder nicht.“

Müsste. Man müsste sehen. Nur, wenn man nicht in den Bundestag einzieht, muß man nicht. Ich glaube, männlein und frau werden nicht müssen.

Bei den möglichen Streitthemen „Ehe für alle“ oder den Abschiebungen nach Afghanistan habe die derzeitige Große Koalition aber selbst plötzlich festgestellt, dass sie ihre eigenen Positionen nicht mehr halten könne.(dts)

„Position“ und „Merkel“ sind ohnehin so unvereinbar wie „Realität“ und „Göring-Eckardt“. (ME)

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