In Deutschland regiert jetzt das Faustrecht!

Foto: Durch Natasa Adzic/Shutterstock
In Deutschland herrscht Faustrecht (Foto: Durch Natasa Adzic/Shutterstock)

Früher hieß es „andere Länder, andere Sitten“. Heute müsste es – zumindest in diesen Breitengraden – heißen „Ein Land, alle Sitten“. Angela Merkel hat wahrlich dafür gesorgt, dass Deutschland kulturell und gesellschaftlich den Rückwärtsgang einlegen konnte und wenn keiner sie aufhält, sind wir bald wieder in der Steinzeit angelangt. Sämtliche zivilisatorischen Errungenschaften werden mit ihrer Erlaubnis Tag für Tag ein Stückchen mehr zunichte gemacht.

Die „Bild“ hat eine Story aus Stuttgart, die das belegt:

Realschüler Efe (11) spielte am Nordbahnhof mit seinen Freunden Verstecken, wollte übers Stadtbahn-Gleis flitzen. Doch da rauschte ein gelber 60-Tonner in Richtung Hallschlag heran.

…Der Junge zu BILD: „Der Zug traf mich an der Schulter, schob mich nach vorn. Da habe ich mich abgedrückt und bin zur Seite weggesprungen.“…

…Drei Passanten erklärten Stadtbahn-Fahrer Kerim O. (53) zum Schuldigen, übten Selbstjustiz. Polizeisprecher Tobias Tomaszewski (44): „Die Männer schlugen und traten den Fahrer. Er flüchtete in den Fahrerstand, verbarrikadierte sich dort.“…

Die Täter heißen Gegen Serdar A. und Ibrahim G. und müssten eigentlich aus dem „Straßenbahn“-Verkehr gezogen werden.

Und das ist natürlich kein Einzelfall. Am 22. April dieses Jahres schrieb die „Welt“:

Ihre Zivilcourage musste eine 49-jährige Frau teuer bezahlen: Nachdem bei einem Verkehrsunfall ein fünfjähriges Mädchen angefahren wurde, attackierten Angehörige des Kindes eine Zeugin und verletzten diese schwer.

Polizeiangaben zufolge war eine 51-Jährige in einer Tempo-30-Zone im Düsseldorfer Stadtteil Flingern unterwegs, als plötzlich ein kleines Mädchen zwischen den geparkten Autos auf die Straße sprang.

Die Golf-Fahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr die Fünfjährige an. Das Kind stürzte und musste später zur Behandlung ins Krankenhaus, kam aber glimpflich davon.

Sofort nach dem Unfall stürmten zwei Angehörige des verletzten Mädchens auf die Straße und bedrängten die Unfallfahrerin. Polizeiangaben zufolge handelte es sich bei ihnen um zwei Männer im Alter von 54 und 31 Jahren.

Eine Zeugin des Unfalls eilte herbei, um die Auseinandersetzung zwischen den drei Personen zu schlichten. Doch mit ihrer Zivilcourage zog sie den Zorn der beiden Männer auf sich. Sie beschimpften die Zeugin, beleidigten sie und schlugen ihr mehrfach ins Gesicht.

Bei den Angreifern soll es sich um „Südeuropäer“ handeln, schreibt die Zeitung am Ende des Beitrags.

Einige Tage zuvor, in Gelsenkirchen. „RP-Online“ vermeldet:

Ein 56-Jähriger hat mit seinem Auto in Gelsenkirchen ein Kind erfasst, das auf die Straße gelaufen war. Der Vater des Sechsjährigen verprügelte den Autofahrer. Es bildete sich eine aufgebrachte Menschenmenge…

Der 26-jährige Vater des Jungen soll den Autofahrer beschimpft und ihm mehrere Faustschläge versetzt haben. An der Unfallstelle sammelte sich eine Gruppe von rund 30 bis 40 Nachbarn und Schaulustigen, berichtet die Polizei. Die alarmierten Polizisten riefen weitere Kollegen, um die teilweise aufgebrachte Gruppe zu beruhigen und des Platzes zu verweisen…

Und hier noch eine Meldung aus Trier von „SWR-Aktuell„:

Ein Autofahrer hat in der Nacht zu Freitag in Trier einen 22-Jährigen beim Überqueren einer Straße erfasst. Der Mann wurde zu Boden geschleudert. Begleiter des 22-Jährigen beobachteten den Unfall und griffen daraufhin den 54 Jahre alten Fahrer an, wie die Polizei mitteilte. Sie schlugen auf ihn ein und beschädigten sein Handy…

Auch wenn in den letzten beiden Fällen die Herkunft der Täter verschwiegen wird (wir wissen ja, warum), eins ist klar. Das Faustrecht regiert mittlerweile den öffentlichen Raum, das gesellschaftliche Zusammenleben verroht und für diejenigen, die hier schon etwas länger leben, wird fast jede Straße zur No-Go-Zone.

Und sie müssen in der Opferrolle verharren, denn wer sich wehrt, wird als „Rassist“ abgeführt.

Wandere aus, solange es noch geht!
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