Pirinçci, Bystron, Karim – sind diese 3 Migranten die letzten Deutschen?

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Die drei Deutschen (Foto: Collage)

Heute dritter und letzter Teil der PI-Serie: Imad Karim

Einer ist aus der Türkei … Einer aus Tschechien … Einer aus dem Libanon … Keiner ist in Deutschland geboren. Und doch lieben alle drei Deutschland! Leidenschaftlich. Obwohl Deutschland keinem einzigen von ihnen auch nur einen Pfennig zahlt. Im Gegenteil. Eine PI-NEWS-Serie in drei Teilen (hier Teil 1 und hier Teil 2).

Von Peter Bartels

Imad Karim wurde in Beirut geboren. Schule, Abitur, Studium an der Akademie der schönen Künste ebendort. Bürgerkrieg. Verfolgung. Flucht. Deutschland. 1977 Studium. Berlin, Mainz, Mannheim. Medien- und Sozialwissenschaft. Magister! Brot-Beruf: Arabisch-Übersetzer. 1991 Ende des Bürgerkriegs, zurück in die Heimat. Erster Film: “Die verlogenen Mythen meines Krieges“. Ab 1992 Fernsehjournalist, ARD, ZDF, WDR. Dann Filmautor, Regisseur. Dokus von/über Libanon, Syrien Ägypten, Marokko, Tunesien, Irak, Türkei, Ghana, Schweiz, Italien, Spanien, Portugal, Philippinen, Hong Kong. “Civis – Europas Medienpreis für Integration“, eigene Produktionsfirma.

Nie einen Nazi getroffen

Ein Satz, ein einziger Satz reicht eigentlich, um zu beschreiben, zu erklären, w e r Imad Karim ist. Er schrieb ihn vor ein paar Wochen (2. Juni) öffentlich an die Ex-„Bischof/Iin“ Margot Käßmann. Die Protestantin, die ihr Amt „freiwillig“ wegen Suff am Steuer abgeben mußte, hatte auf dem Evangelischen Kirchentag gesagt: „Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht.“

Die grün/rote Kampf-Sandalist/in, die heimlich bis unheimlich längst als erste Femenpäpstin angehimmelt wird, verglich die AfD-Forderung nach einer höheren Geburtenrate der deutschstämmigen Bevölkerung mit dem „Arier-Paragraphen der Nazis“… Also jeder, der vier deutsche Ommas und Oppas im Stammbaum hat, ist für die „Heilige Käsi“ ein latenter Nazi!?

Der Libanese Karim: „Frau Käßmann … seit 40 Jahren lebe ich in Ihrer Heimat, die für mich Heimat, vor allem zur Heimat meiner Werte geworden ist. Den „Nazi“, der in Ihrem Kopf geistert, vor dem ich seit 40 Jahren gewarnt werde, habe ich NICHT und NIE getroffen. Frau Käßmann: Hitler ist tot, mausetot, und mit ihm alle Rassisten. Die paar Ewiggestrigen kann unsere gesunde Demokratie aushalten. Es sei denn SIE machen diese Demokratie … kaputt“.

Karim: “Heute gelten Leute wie ich längst nicht mehr als integriert … Weil wir uns weigern, auf diesem Land und seinen Menschen herumzutrampeln … Wie könnte ich das verantworten? Vor meinem Gewissen, meinem Herz und meinem Verstand?…Ich habe in meinem bescheidenen Leben viele Kriege erlebt und überlebt … Hätte ich juristisch Aussicht, würde ich Sie, Frau Käßmann, wegen Volksverhetzung verklagen, egal ob Sie das gesamte Volk oder die AfD mit ihrer rund 10% Wählerschaft gemeint haben. (Es)… wäre meine Pflicht, den Deutschen und Deutschland gegenüber, der Heimat meiner Werte. Opportunismus und Populismus haben viele Gesichter. Sie sind leider eins davon.“

Arroganz und Ignoranz

Schon im Oktober 2015 beschrieb Karim, wie islamische Extremisten Deutschland schleichend unterwandern, um ein friedliches Zusammenleben zu sabotieren. Vor ein paar Wochen (16. Juni) sagte er im kurier.at: Zwischen 1978 und 1988 hat man sich in Nahost wie im Westen über die Vollverschleierung lustig gemacht. Später wurde das öffentliche Belächeln des Kopftuches zur Lebensgefahr: „Aus Arroganz und Ignoranz hat man (z.B. in Österreich, Deutschland) geglaubt, man kann die Zeit nicht zurückdrehen. Sie haben sich alle geirrt. Sie haben sich blutig geirrt. Wir befinden uns in der islamischen Inquisitionszeit, der Religionskrieg zwischen Sunniten und Schiiten wurde nie unterbrochen. Es geht um die Deutungshoheit. Das will der Westen nicht begreifen … Es flüchten immer mehr Menschen, die wir nicht integrieren können (und müssen); warum sollen Menschen aus einem völlig anderen Kulturkreis, die bereits in ihren Ländern sozialisiert sind, in Europa re-sozialisiert werden, um sie für die Integration fit zu machen? WAS IST DAS FÜR EINE ANMAßUNG?“

Karim weiter: „Ich widerspreche den Eliten, die mir „Fremdenliebe“ auf Rezept verschreiben … Dieselben, die mir ihren Humanitätsbegriff verordnen wollen … Das ist die gleiche Elite, die mit Saudi Arabien Waffengeschäfte in Milliardenhöhe macht, aber mir vorschreiben will, dass ich Millionen fremde Menschen in ihrem Menschen-, Frauen-, Homosexuellen- verachtendem Weltbild als neue Nachbarn akzeptieren, die täglichen An- und Übergriffe tolerieren soll. GIBT ES NOCH ETWAS ABSURDERES?“

Der Reporter (entsetzt?): Das könnte auf einer Parteitagsrede der FPÖ oder AfD gesagt werden: Sie lehnen die Einwanderungswelle komplett ab … Also alle wieder zurück?

Der Libanese: Re-Migration!! Die Menschen müssen zurück in ihre Heimatländer. Und … wir müssen sofort unsere Grenzen schliessen. Heute wollen 70 Millionen nach Europa. Völkerwanderung ist ein Bestandteil der Zivilisation. Sie zu begrenzen, zu steuern aber auch. Wer das ignoriert, riskiert den Untergang. Diese Gefahr der Selbstabschaffung sehe ich im Westen. Karim wörtlich: “Ich habe das Gefühl, die Deutschen möchten ihre Großeltern ausgraben, um sie kollektiv für die Verbrechen im 2. Weltkrieg verurteilen zu können.“

Gehört der Islam zu Europa?

Karim kategorisch: Nein, der Islam gehört nicht zu Europa. Aber Muslime, die sich zu unserer Verfassung bekennen, gehören zu Europa. Alle, die von einem europäischen Islam sprechen, liegen falsch. Auch Bassam Tibi, der das vor Jahren forderte, sagt heute, er hätte sich geirrt. Nicht der liberale, sondern der gewaltverherrlichende Islam hat sich in Europa durchgesetzt: Ich kenne viele Araber in Deutschland. In den 80er Jahren waren sie alle westlich gekleidet, hatten Kontakt zu ihren Nachbarn, die Kinder spielten gemeinsam, am Wochenende wurde gemeinsam gegrillt. Heute gehen sie in die Moschee, ihre Frauen tragen Kopftücher.

Und dann: Wenn wir mit den Eltern im Libanon andere Familien besuchten, wurde dort gebetet. Und wissen Sie was wir gebetet haben? Gott, verfluche die Juden, Gott verfluche die Christen. DAS steckt in unseren Köpfen von Kindesbeinen an. Ich kenne Araber in Deutschland, die dieselben Gebete in ihren Häusern beten. Und nicht nur in ihren Häusern …

Der Reporter träumt weiter: Aber wir haben in Österreich und Deutschland keine wirklichen muslimischen Viertel wie in Frankreich und England. … Karim: Ich kann Ihnen in Deutschland mittlerweile 100 No-Go-Areas nennen. Deutschland entwickelt sich zum besten islamischen Land der Welt. Hier kann der muslimische Vater verlangen, dass in der Schulkantine kein Schweinefleisch serviert wird…. Dass Kreuze im Krankenzimmer abgehängt werde. ICH will nicht, das Muslime auf der Straße offen beten!

Es gibt nur einen Islam

Also Kopftuch-Verbot, Moscheen kontrollieren, islamistische Strömungen verbieten? Karim: Ja! Aber das reicht noch lange nicht. Ich unterscheide nicht zwischen Muslime und Islamisten, es gibt nur einen ISLAM. Der Begriff Islamismus wurde vom Westen empfunden.Der Islam war nie friedlich, im Islam ist Gewalt immer positiv besetzt… In Muslimen keimt immer der Wunsch, die Welt zu islamisieren.

Aber das Christentum hat auch missioniert, mit abermillionen Toten… Karim: Das war vor 300 Jahren, der Islam hinkt Jahrhunderte nach. Wenn ich heute ein Bild von Mohammad male, egal ob negativ oder positiv, erklären mich hundertmillionen Moslems zum Feind ihrer Religion. Wo wollen Sie Vergleiche ziehen? Ich bin kein Pessimist, eher Realist. Ich habe leider wenig Hoffnung.Wir werden diese Phase im Nahen Osten noch lange haben, mehr als 50 Jahre – den blutigen Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten. Aber auch zwischen Moslems und Nichtmoslems.

Karim: „Wir müssen aufstehen und sagen, „Hört auf, auf diesem Land (Deutschland) herumzutrampeln … Fangt endlich an, eure Werte zu verteidigen … Diese meine Kritik schulde ich Deutschland, der Freiheit und den kommenden Generationen.“

Der Türke Pirinçci, der Tscheche Bystron, der Libanese Karim – drei Migranten, die Deutschland lieben. So glühend, dass sie sogar Deutsche wurden. Und Deutschland verteidigen. Wann, wann fangen wir geborenen Deutschen endlich damit an? Remember September …

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