Amadeu-Antonio-Stiftung zensiert jetzt auch bei Twitter

Wie auf Facebook macht sich auch bei zahlreichen Twitternutzern zurzeit der „Eindruck“ breit, dass zunehmend Tweets mit kritischen – sprich nichtlinken Äußerungen-  für die breite Öffentlichkeit verschwinden, ohne dass das Konto gelöscht wird. „Shadowbanning“ – so der Name für die gezielte Reichweiteneinschränkung missliebiger Accounts, wird als „Beschneidungswerkzeug“ vermutet. Wenn sich Twitter jedoch die Amadeu-Antonio-Stiftung ins Zensurboot holt, dürfte aus einer Vermutung schnell Gewissheit werden.

Facebook- oder Twitteraccounts, die mit einem Shadowban – auch als Stealth Banning oder Ghostban bezeichnet –  belegt werden, sind in ihrer Reichweite stark beschränkt. Dies führt dazu, dass nur noch jenen Usern der Beitrag angezeigt wird, die – wie im Fall von Twitter – dem betreffenden Account direkt folgen. Die Tweets tauchen beispielsweise nicht mehr in der Suche auf.

Auf Twitter herrscht längst schon keine Meinungsfreiheit mehr

Laut Twitter handle es sich um einen Fehler bei der Spam-Bekämpfung und nicht –wie mittlerweile im Netz laut vermutet – um Zensurdurchsetzungsmaßnahmen à la Heiko Maas (SPD). Das vehemente Beharren von Seiten Twitters auf einen Algorithmusfehler dürfte auch damit zusammenhängen, dass mittlerweile massenhaft Nutzer zum zensurfreien Twitterersatznetzwerk Gab.ai – auf dem auch JouWatch vertreten ist – abwandern.

Dass es sich tatsächlich nur um „handwerkliche“ Mängel beim Kurznachrichtendienst handelt, glaubt spätestens seit der Komplettlöschung des Twitteraccount des US-amerikanischen rechten Aktivisten Milo Yiannopoulos oder der Twittersperrung von Kolja Bonkeso (JouWatch berichtete) so gut wie niemand mehr. Denn: Wer genau hinschaut, dem bleibt nicht verborgen, dass auch Twitter längst kein Netzwerk mit garantierter Meinungsfreiheit mehr ist, so nicht nur die Feststellung von David Berger auf PP.

„Amadeu-Antonio- Stiftung“ – ein „vertrauenswürdiger“ Twitterpartner 

Den restlichen Gutgläubigen, die auf indoktrinations- und zensurfreie soziale Medien hoffen, sollte ein Blick auf die Liste der „vertrauenswürdigen Partner“, die sich Twitter erkoren hat genügen, um die – innerhalb kürzester Zeit durch Heiko Maas und Co. – geschaffenen Realitäten anzuerkennen.

(Bild: Screenshot)
Twitter und seine „vertrauenswürdigen Partner“ (Bild: Screenshot)

Im Safety-Center von Twitter findet man – nach Ländern gelistet – neben Partnern, die die „Geistigen Gesundheit“ der User beäugen und jenen zur „Allgemeinen Sicherheit“ und „Kinderschutz“ auch die Wächter im Kompetenzbereich „Beleidigung“. Klickt man dort bei Deutschland auf die Klappliste, erscheinen dem Twitternutzer bereits hinreichend bekannte „Freunde der Meinungsfreiheit“:

Die „Amadeu Antonio Stiftung“, sowie  „Laut gegen Nazis“ und „Netz gegen Nazis“. Wobei die Information mehr als redundant ist, da „Laut gegen Nazis“ und „Netz gegen Nazis“ wiederum zum weitverzweigten und mit Steuergeld finanziertem Netzwerk der, durch eine ehemalige Stasi-Zuträgerin geleitete „Amadeu Antonio Stiftung“ gehören.

Beiträge, die nicht zuwanderungs- und damit islamophil sind, sowie EU- oder regierungskritische Tweets werden sodann auch bei Twitter durch „vertrauenswürdigen Partner“ wie der Amadeu-Antonio-Stiftung „betreut“. (BS)

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