Bundesregierung zu faul oder zu dumm, um zu regieren?

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Zu faul, um zu arbeiten? Foto: Angela Merkel und Sigmar Gabriel (über dts Nachrichtenagentur)

Das muss man sich mal vorstellen. Da wählt man Politiker, damit sie unser Land regieren, zahlt ihnen jede Menge Kohle, damit sie ihre Arbeit machen – und dann holen sie sich „Berater“ ins Haus, weil sie nicht in der Lage oder zu faul sind, diese Arbeit alleine zu machen:

Die Bundesregierung gibt immer mehr Geld für externe Berater aus. 2016 waren es 101 Millionen Euro, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 63 Millionen Euro (165 Prozent). Das geht aus einem Bericht des Bundesfinanzministeriums hervor, über den die „Bild“ in ihrer Mittwochausgabe berichtet.

Nummer eins unter den Ministerien: das Bundesinnenministerium. Hier flossen 47 Millionen Euro an externe Berater, davon alleine 34 Millionen, um das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bei der Bewältigung der Asylverfahren schneller und effizienter zu machen. Ähnlich teuer: die juristische und technische Beratung im Zuge der Einführung der Pkw-Maut durch das Verkehrsministerium.

Dort wurden 2016 31,3 Millionen Euro für externe Beratung ausgegeben, im Finanzministerium waren es 16,2 Millionen, im Verteidigungsministerium – ohne Berücksichtigung der hohen Beratungskosten bei Rüstungsprojekten der Bundeswehr – 2,9 Millionen. Grünen-Haushaltsexperte Tobias Lindner kritisierte deshalb gegenüber „Bild“ einen „schlechten Umgang mit Steuergeld“. Es sei „gefährlich, wenn in Ministerien Entscheidungen durch Unternehmensberater getroffen werden.“ (dts)

Da muss man dem Grünen ausnahmsweise mal Recht geben. Das ist eine Frechheit, das ist eine Sauerei. In der Freien Marktwirtschaft würde man solche Leute „Betrüger“ nennen und vor Gericht zerren, weil sie fremde Leistung verhökern und somit gleichzeitig die Ware auch noch verteuern.

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