Auf zu neuen Ufern …..

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Ehe für alle, wenn dann bitteschön auch für alle! (Foto: Screenshot/Youtube)

 Mit dem Ziel, den klinisch toten Schulz-Hype wiederzubeleben, hat die SPD inzwischen die Ehe zwischen Gleichgeschlechtlichen zu einem der Kernthemen ihres Bundestagswahlkampfes gemacht. Die Stoßrichtung ist klar: diese Initiative hat das Potential, den, ob der clownhaften performance von Martin Schulz schwächelnden Epigonen von Karl Marx, die für die Erlangung des Wahlsiegs entscheidenden Stimmen von Millionen bundesdeutscher Schwulen  und Lesben zu sichern.

Von Quo usque tandem

Die Bundeskanzlerin, der man zwar alles Mögliche nachsagen kann, außer,  dass sie um einen Trick verlegen ist, wenn es um ihren Machterhalt geht, ist (nach einer bisher genau entgegengesetzten Haltung) in einem soeben stattgehabten öffentlichen Interview (oder Plauderstündchen – nennen Sie es, wie Sie wollen) ganz plötzlich auf die SPD-Linie zu diesem Thema eingeschwenkt. In der Literatur sowie in akademischen Sphären würde man dies als dreistes Plagiat bzw. Copyrightverletzung bezeichnen, aber in der Politik gelten ja wohl andere Regeln.

Infolge dieser (na, ja – nicht so ganz überraschenden) Entwicklung, ist fest damit zu rechnen, dass die gesetzliche Sanktionierung der gleichgeschlechtlichen Ehe noch vor der kommenden Bundestagswahl Realität werden wird – eine Entwicklung welche allerdings die Heerscharen davon Begünstigter in ein Dilemma stürzen wird hinsichtlich der Frage, woher die Wohltat nun eigentlich kommt und wen sie nun im Herbst wählen sollen. Einem ebensolchen Dilemma müsste sich eigentlich auch Horst Seehofer aus dem katholischdominierten Bayern gegenüber sehen,  aber Horsti ist ja für seine Fähigkeit bekannt, sein Mäntelchen geschickter nach dem Wind zu trimmen, als selbst der erfahrenste Seemann seine Segel.

Um nun (mit Sicherheit bei den Grünen bereits keimenden) Vorstößen in Richtung weiterer gesetzlicher Ausdehnungen des Eherahmens zuvorzukommen, sind meine Frau und ich derzeit damit beschäftigt, einen schwulen Schimpansen sowie eine dänische Dogge zwecks Gründung einer „erweiterten Ehe“ zu suchen. Stellen Sie, Geschätzter Leser, sich vor, was gesellschaftlich mit uns geschehen würde, falls wir durch zu langes Zögern in die bedauernswerte Lage kommen sollten, einen Trend verpasst zu haben: Freunde distanzieren sich, keine gesellschaftlichen Einladungen mehr, möglicherweise Mobbing am Arbeitsplatz, Kündigung durch den Vermieter – in toto eine einfach unvorstellbare Situation.

 

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