Kampagne: „Nicht mit meinen Zwangsgebühren!“

Kampagne »Nicht mit meinen Zwangsgebühren: Verschwendung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk stoppen!« (Bild: Civile Koalition)

Der Öffentliche Rundfunk benutzt uns Gebührenzahler als Goldesel. Während die Renten der normalen Arbeitnehmer immer weiter schrumpfen, leisten sich die Angestellten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten erst fantastisch hohe Einkommen und vergolden danach auch ihren Lebensabend auf Kosten der Gebührenzahler. Mit dieser Verschwendung der Gebührengelder muss Schluss sein. Es ist Zeit für den Einstieg in den Ausstieg aus den Zwangsgebühren, so die Forderung der neuen Kampagne „Nicht mit meinen Zwangsgebühren: Verschwendung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk stoppen!“

Ein Großteil der jährlich von uns bezahlten Zwangsbeiträge von acht Milliarden Euro fließt nicht in das Programm, sondern in Gehälter und zunehmend auch in Pensionszahlungen der Angestellten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR).

Der ÖRR benutzt den Gebührenzahler als Goldesel. „Mit dieser Verschwendung der Gebührengelder muss Schluss sein. Es ist Zeit für den Einstieg in den Ausstieg aus den Zwangsgebühren“, so die Forderung  einer neuen Kampagne der „Zivile Koalititon“ unter Federführung ihrer Vorsitzenden Beatrix.

ARD und ZDF geben den größten Teil der Zwangsabgaben für Gehälter und Pensionen aus

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk gibt einen Großteil seiner Einnahmen für üppige Gehälter und utopische Pensionen aus. Im Jahr 2015 wurden etwa 41 Prozent der Einnahmen des WDR für Gehälter und Pensionsleistungen ausgegeben. Die Personalkosten bei privaten Sendern wie ProSiebenSat1 liegen bei 18 Prozent.

Aber die Öffentlich-Rechtlichen können ihren erhöhten Finanzbedarf einfach bei der „Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten“ (KEF) anmelden und schon gibt es mehr Geld. Schade, dass wir Bürger nicht so eine Stelle haben, bei der wir erhöhten Finanzbedarf anmelden können, wenn wir mit unserem Geld nicht auskommen.

Claus Kleber verdient doppelt so viel wie die Bundeskanzlerin

WDR-Intendant Tom Buhrow verdient mit 359.000 Euro/Jahr wesentlich mehr als die Bundeskanzlerin (225.000 Euro). Noch üppiger verdient Claus Kleber für die Moderation des Heute Journals. 50.000 Euro soll er bekommen- pro Monat, also 600.000 Euro/ Jahr.

Der Unterschied zur Privatwirtschaft liegt dabei darin, dass diese Mondgehälter nicht durch Werbung, freiwillige Beiträge und eigene Wirtschaftsleistung finanziert werden, sondern wir alle werden gezwungen, dafür zu bezahlen.

7,4 Milliarden Euro Rückstellungen für üppige Pensionen aus Zwangsgebühren

Besonders üppig lassen die Profiteure der Zwangsabgaben sich auf Kosten der Gebührenzahler ihren Lebensabend vergolden. Die Rückstellungen der ARD für die Pensionsleistungen liegen bei gigantischen 7,4 Milliarden Euro. Allein der Barwert der Pensionsansprüche für den WDR-Intendanten Tom Buhrow liegt laut FAZ  bei 3,1 nach anderen Schätzungen sogar bei 3,7 Millionen Euro.

Die BBC macht vor, dass gespart werden kann

Die Britische BBC ist ein Beispiel dafür, dass auch ein öffentlicher Sender sparen kann. Bereits 2011 hat die BBC den Abbau von 2500 der 20.000 Stellen angekündigt. Die BBC kürzt auch ihre Ausgaben für teure Mitarbeiter mit einem Jahreseinkommen von über 500.000 Pfund. Gleichzeitig wurden die Rundfunkgebühren eingefroren.

Bis 2017 musste die BBC im ersten Schritt 14 Prozent ihrer Ausgaben einsparen. Bis zum Jahr 2021 soll sie ihre Ausgaben um eine Milliarde Pfund jährlich reduzieren. Die Britische BBC nimmt 3,7 Milliarden Pfund an Rundfunkgebühren ein, die nur diejenigen bezahlen, die auch einen Fernseher haben. Dabei ist die Qualität der BBC trotz der großen Einsparungen immer noch besser als die des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland.

Mitarbeiter von ARD und ZDF verdienen doppelt so viel wie der Durchschnitt

Die Durchschnittsgehälter liegen zwischen 6.500 Euro bei ARD und ZDF und 7.800 Euro beim Hessischen Rundfunk. Damit sind diese mehr als doppelt so hoch wie das Durchschnittseinkommen in Deutschland mit 3.200 Euro.

Ein tauber Rentner, der sein Dasein von der deutschen Durchschnittsrente mit 822 Euro fristet, muss für Herrn Buhrows und Frau Piels Pension monatlich 17,50 Euro bezahlen.

Dagegen richtet sich die neue Kampagne  »Nicht mit meinen Zwangsgebühren: Verschwendung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk stoppen!« (BS)

 

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