Frankreich riegelt Grenzübergang nach Italien ab

(Bild: Screenshot)
Schwarzafrikaner versuchen französische Grenze zu überqueren (Bild: Screenshot)

Italien/Frankreich – In der Nacht zum Montag versuchten hunderte Immigranten – mehrheitlich aus dem Sudan – über die italienisch-französische Grenze zu gelangen. Die Polizei setzte Tränengas ein. Die Franzosen haben den Grenzübergang nach Italien abgeriegelt. Mit Video.

Im Schutz der Dunkelheit marschierten in den frühen Montagmorgenstunden rund 400 Immigranten – mehrheitlich Schwarzafrikaner aus dem Sudan – aus der italienischen Stadt Ventimiglia in Richtung der französischen Grenze um diese zu überqueren.

Nach Angaben von italienischen Medien würden die „Flüchtlinge“ – so noch immer die einheitliche und undifferenzierte mediale Bezeichnung für illegale Immigranten – seit Wochen in der kleinen norditalienischen Grenzstadt Ventimiglia festsitzen. Dort sei die Lage im überfüllten Immigrantenlager seit Monaten angespannt.

Die italienische Polizei habe versucht, die schwarzafrikanischen Immigranten am Grenzübertritt zu hindern und setzte dabei Tränengas ein. Einige der Grenzübertrittler versuchten über einen nahe gelegenen Fluss zu entkommen. Wie die österreichische Zeitung Blick.at berichtet, würde nur wenigen der „Flüchtlinge“ der Weg nach Frankreich gelingen. Die von den Sicherheitskräften aufgegriffenen Immigranten werden entweder zurück nach Ventimiglia oder in andere Lager im Süden Italiens gebracht, so Blick.at.

Die Franzosen haben zwischenzeitlich den Grenzübergang nach Italien abgeriegelt. (BS)

Schwarzafrikaner versuchen die französische Grenze zu überqueren (Video: Reuters)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.