Al-Quds-Tag: Wieder zogen Israelhasser durch Berlin

(Symbolbild: Jouwatch)
Al-Quds-Tag - Staatlich geduldeter Israelhass (Symbolbild: Jouwatch)

Seit 1979 folgen weltweit Moslems dem iranischen Aufruf zur Vernichtung Israels und zur Eroberung von „Al-Quds“ – zu Deutsch: Jerusalems. Auch in Deutschland. Am diesjährigen Al-Quds-Tag zogen rund 1.000 Teilnehmer – vereint durch ihren Hass auf Israel – am Berliner Breitscheidplatz vorbei. Gegendemonstranten, die israelische Flaggen spontan hissten, wurden von Ordnungskräften abgedrängt. Volker Beck (Grüne) machte aus der Gegendemo eine Anti-AfD-Demo.

Eingeführt wurde der Al-Quds-Tag 1979 nach der islamischen Revolution im Iran von Ayatollah Khomeini und ist seither ein gesetzlicher Feiertag im Iran. Der „Tag zur Befreiung Jerusalems von der zionistischen Besatzung“, also die Propaganda zur Vernichtung Israels, sollte von nun an jährlich am Ende des Ramadans abgehalten werden.

„Ich fordere alle Moslems der Welt und alle islamischen Regierungen auf, den Usurpatoren und ihren Unterstützern die Hände abzuhacken. Und ich lade alle Moslems der Welt dazu ein, gemeinsam den letzten Freitag im heiligen Monat Ramadan zum Al-Quds-Tag zu machen und ihre internationale moslemische Solidarität zur Unterstützung der legitimen Rechte des moslemischen palästinensischen Volkes zu erklären.

Diese Worte des Ayatollah Chomeini wurden am 8. August 1979 in der iranischen Zeitung Ettalaat veröffentlicht. „Wenn alle Moslems der Welt gemeinsam am Al-Quds-Tag einen Eimer Wasser auf Israel kippen, wird Israel im Wasser versinken”, so Chomeini.

Ziel: Vernichtung des zionistischen Staates

Der Al-Quds-Tag wird im Nahen Osten in Ländern mit starkem schiitischem beziehungsweise palästinensischem Bevölkerungsanteil begangen. Bereits 1979 wurde die Ausweitung des Ziels auf die Eroberung Jerusalems von moslemischen Gemeinden gefordert. Ayatollah Seyyed Alī Chāmene’ī, politischer und religiösre Führer des schiitischen Irans, forderte bei seinen Reden auf den Teheraner Al-Quds-Kundgebungen 1999 und 2000 die „Vernichtung des zionistischen Staates“.

Ahmadinedschad sprach in seiner Rede am Al-Quds-Tag 2009 vom Holocaust als „Lüge, die als Vorwand für die Gründung Israels gedient habe.[…] Falls die Europäer aber so ein Verbrechen begangen haben sollten, dann sollten sie den Juden auch in Europa, Amerika oder Kanada Land schaffen.“

Seit den 1980er Jahren finden außerhalb des Nahen Ostens auch ich Deutschland Aktionen zum Al-Quds-Tag statt, die von Beginn an von Personen aus dem Umfeld der schiitischen Hisbollah organisiert worden sind. Wie das American Jewish Committee (AJC) in einer Broschüre „Antisemitismus Made in Iran: Die Internationale Dimension des Al-Quds-Tages“ aufzeigt, fanden die zentrale Al-Quds-Demonstration in Deutschland bis 1995 zumeist in Bonn statt, seit 1996 in Berlin.

Die von Anhängern der Hisbollah und regimetreuen Iranern organisierten Veranstaltungen, von Mullahs angeführt und streng nach Geschlechtern getrennt, marschieren die Moslems mittlerweile in nahezu jeder europäischen Stadt. Die Demonstrationen sind geprägt von den zahlreich mitgeführten Bildern von Khomeini, Khamenei und anderen Würdenträgern des iranischen Regimes und antizionistischen bis antisemitischen Parolen. Immer dabei: Die Fahne jener Organisation, die weltweit für zahlreiche tödliche Anschläge, insbesondere gegen Juden und Jüdinnen, verantwortlich ist: Die der Hisbollah.

Volker Beck (Grüne) machte aus Gegendemo eine Anti-AfD-Demo

Und auch dieses Jahr fanden sich die mehrheitlich moslemischen Israelhasser in Berlin- Charlottenburg ein. Erwartet wurden zum gemeinsamen Judenhass rund 2.00 Teilnehmer. Schlussendlich erschienen laut Polizeiangaben 350, andere berichten von knapp tausend Teilnehmern, die ihren Hass auf Israel durch vorgespiegelte Israelkritik zum Ausdruck brachten, indem Plakate mit der Aufschrift: „Alle drei Tage tötet Israel ein Kind in Palästina“ wie eine Monstranz durch die Straßen getragen wurden. Dazwischen immer wieder die Konterfeis von menschenverachtenden Diktatoren wie Ajatollah Khomeini, so die BZ. Letztes Jahr noch waren laut kreischende Moslems durch die Straße mit „Juden Kindermörder“ Rufe gezogen. Laut BZ sei dieses Jahr darauf verzichtet worden. Trotzdem seien immer wieder israelfeindliche Parolen zu hören gewesen.

Ebenfalls vor Ort rund 200 Gegendemonstranten. Als Redner unter anderem der Grünenpolitiker Volker Beck, „der etwas ´überarbeitet´ wirkte und seinen Auftritt paradoxerweise dazu missbrauchte, um gegen die AfD zu polemisieren. Und dafür noch den frenetischen Applaus der Teilnehmer erhielt“, so der Internetblog Philosophia Perennis (PP). Ebenso wenig überzeugend anscheinend die Gegendemonstranten aus den Reihen der Antifa, die ihren immer gleichen Schlachtruf „Haut ab!“ den Al-Quds- Demonstranten entgegen riefen, jedoch andachtsvoll dem „Pinkwashing Israels“-Geschwätz  ihrer eigenen Rednerin lauschten. Wie PP berichtet,  hätten immer wieder kleine Gruppen am Rande der Demonstration spontan Israel-Flaggen enthüllt. Jedoch hätte die Polizei diese Gruppen sofort eingekreist oder des Platzes verwiesen.

Zeitgleich wurde am Kurfürstendamm in Berlin eine moslemische Kundgebung gegen „Extremismus“ abgehalten. Und wie eine Woche zuvor bei der entlarvenden Veranstaltung in Köln, fanden sich auch in Berlin beschämend wenige Vertreter der „Friedensreligion“ und deren Sympathisanten ein. Es sollen nicht einmal 100 Personen gewesen sein, die sich am Berliner Gendarmenmark eingefunden haben. (BS)

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