Urlauber Abou-Nagie lässt alle herzlich grüßen!

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Die Koranverbreiter von Bonn (Foto: Privat)

Bonn – Um den berühmten Berufssalafisten Ibrahim Abou-Nagie (53), Initiator der „umstrittenen“ Koran-Verteilung „LIES“, die inzwischen vom Islamkenner, dem Innenminister De Maizière (CDU,) endlich als verfassungsfeindlich verboten wurde, war es in letzter Zeit still geworden. Bei einer bundesweiten Razzia hatte die Polizei seinerzeit auch die Bonner Wohnung des frommen Predigers durchsucht.

2016 hatte das Amtsgericht Abou-Nagie wegen unrechtmäßig bezogener Sozialleistungen in Höhe von etwa 53.000 Euro zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und einem Monat verurteilt. Dagegen ging er rechtlich vor und verschwand mit unbekanntem Ziel.

http://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/hassprediger-abou-nagie-untergetaucht-14533532.html

Wo ist Abou-Nagie? Macht er Urlaub in Malaysia?

Die Polizei sucht weiter nach dem Gründer der in Deutschland inzwischen endlich verbotenen Vereinigung „Die wahre Religion“, sagte der Direktor des Geheimdienstes der Polizei, Mohamad Fuzi Harun, der Deutschen Presse-Agentur im November 2016. Abou-Nagie hält sich nach Informationen aus deutschen Sicherheitskreisen in dem mehrheitlich muslimischen südostasiatischen Land auf, wo  weiterhin die Gefahr islamischer, terroristischer Anschläge besteht. Wegen der Verhaftungen von zahlreichen Terrorverdächtigungen und dem Handgranatenwurf auf eine Bar in einem Vorort von Kuala Lumpur Ende Juni 2016 gibt es gegenwärtig verstärkt Hinweise auf das Risiko möglicher weiterer Anschläge auf Vergnügungsstätten in Kuala Lumpur und Penang.

https://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MalaysiaSicherheit.html

In Abwesenheit des Angeklagten hat am Kölner Landgericht der Berufungsprozess begonnen. Abou-Nagie lässt sich in der Verhandlung vom Salafisten-Star-Anwalt Mutlu Günal aus der Salafistenhochburg Bonn vertreten. Einem Antrag der Staatsanwaltschaft, der in Palästina geborenen Hassprediger mit deutscher Staatsangehörigkeit müsse selbst erscheinen, folgte die Kammer am Dienstag nicht. „Ein Urteil kann auch ohne seine Anwesenheit gefällt werden“ stellte der Vorsitzende Richter fest. Abou-Nagie habe in erster Instanz keine Angaben gemacht, und es sei nicht zu erwarten, dass sich das nun ändere. Das Landgericht stellte fest, dass Abou-Nagies derzeitiger Aufenthaltsort unbekannt sei.

Sein Strafverteidiger Günal sagte, er gehe optimistisch in die Verhandlung und begründete die Abwesenheit seines Mandanten. Dieser brauche aktuell eine „Auszeit“ und habe „andere Projekte im Ausland“, berichtete dpa/Generalanzeiger heute. Zu gegebener Zeit werde er nach Deutschland zurückkehren. „Er lässt alle ganz herzlich grüßen.“

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