Unfassbar: Finanzministerium kassiert vom Bürger auch noch Spenden!

Foto: Durch pogonici/Shutterstock
Das neue Gesicht des Bundesfinanzministeriums (Foto: Durch pogonici/Shutterstock)

Es gibt Dinge, die man eigentlich für unmöglich hält. Und dazu gehört dieses:

Das Bundesfinanzministerium hat im laufenden Jahr mehr Geld durch freiwillige Überweisungen von Bürgern eingenommen als je zuvor. Auf dem entsprechenden Spendenkonto des Ministeriums gingen seit Jahresbeginn insgesamt 128.683,16 Euro ein, berichtet der „Focus“ unter Berufung auf Angaben aus dem Ministerium. Im vergangenen Jahr waren auf dem Konto insgesamt 13.111,57 Euro an Spenden eingegangen.

Den bisherigen Höchststand gab es 2013 mit insgesamt 117.830,96 Euro. Zum größten Teil geht der diesjährige Rekord nach Angaben des Finanzministeriums auf zwei große Einzahlungen über 102.000 Euro und 23.000 Euro zurück. Zu den Geldgebern machte das Ministerium keine näheren Angaben.

Das Spendenkonto wurde 2006 bei der Deutschen Bundesbank eingerichtet. Die Einnahmen werden im Bundeshaushalt im Einzelplan 32 verbucht und zweckgebunden zur Schuldentilgung verwendet. (dts)

Sie haben richtig gelesen! Normalerweise spenden die Leute ja eher für Hilfsorganisationen oder für Menschen, denen es dreckig geht, oder meinetwegen auch für neue Projekte. Aber für das Finanzministerium? Damit es die Schulden tilgen kann? Geht es dem „Bund“ so dreckig, dass er die Spenden seiner Bürger annehmen muss? Ist das Finanzministerium etwa eine Hilfsorganisation?

Es gibt wirklich Bürger, die haben anscheinend nicht alle Tassen im Schrank, dass sie dem Raffzahn Schäuble auch noch freiwillig unter die Arme greifen!

Zumindest wissen wir jetzt, was ein waschechter Masochist ist.

Wandere aus, solange es noch geht!
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