Nach Flüchtlingsanstrum auf Fahrschulen nun enormer Engpass beim TÜV

Führerschein für "Flüchtlinge" (Bild: JouWatch)

Zum Rundumsorglospaket der zu uns Geflüchteten gehörte neben Sprachkursen oder kostenfreier Gesundheitsversorgung seit Jahresbeginn auch die Finanzierung eines Führerscheins durch den deutschen Steuerzahler. Denn: Ohne ausreichende Mobilität komme der Schutzsuchende weder zu seiner Arbeit, noch kann er seinen Sprachkurs besuchen, Behördengänge oder Arztbesuch erledigen. Prüfungsunterlagen auf Arabisch waren endlich verfügbar, so dass die Fahrschulen zum Jahresbeginn einen wahren Run verbuchen konnten. Nun gibt es enorme Engpässe bei den, durch den TÜV abgenommenen Prüfungen, mit kostspieligen Konsequenzen für die einheimischen „Selbstzahler“.

Los gehen sollte es eigentlich bereits im Oktober 2016. Damals waren aber für das führerscheinwillige, mehrheitlich aus dem arabischen Raum stammende Heer junger Männer die in ihrer Landessprache gefertigten Prüfungsunterlagen noch nicht verfügbar, so dass sich der Run auf die, durch Steuergeld finanzierten Führerscheinkurse für „Flüchtlinge“ erst zum Jahresbeginn bemerkbar machte.

Ende Januar sodann jubilierte der Vorsitzende der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF), Gerhard von Bressensdorf, vor dem 55. Deutschen Verkehrsgerichtstag in Goslar, dass sich bis Datum bereits rund 10.000 »Flüchtlinge« in den Fahrschulen – vorwiegend Männer, so seine Feststellung –  angemeldet hätten. 2015  ging von Bressensdorf mit dem Wunsch schwanger, dass »Hunderttausende Flüchtlinge« das Geschäft der Fahrschulen ankurbeln würden. Immerhin:  Laut der BFV kostet ein Führerschein durchschnittlich 1.900 Euro – plus minus 400 Euro.

Finanzielle Belastung durch verschobene Prüfungstermine

Die Erwartung des BVF-Mannes scheint sich erfüllt zu haben. Der TÜV meldet bereits enorme Engpässe bei verfügbaren Prüfungsterminen an. Wer seine praktische Prüfung beim TÜV-Nord im Ruhrgebiet ablegen möchte, muss sich auf lange Wartezeiten einstellen. Grund hierfür: die hohe Zahl von „Flüchtlingen“, die nun ihre Prüfung in Hocharabisch ablegen können. Wie viele es sind, das kann von Seiten des TÜV nicht beantwortet werden – auf jeden Fall seien es viele, so dass in der Rhein-Ruhr-Region mehr Prüfer beim TÜV eingestellt werden müssen.

Durch die langen Wartezeiten und dir daraus resultierende Verschiebung von Prüfungstermin ergeben sich für die Fahrschüler zudem das Problem, dass  diese die Ausbildung unterbrechen oder zusätzliche Stunden nehmen müssen. Für die „Selbstzahler“ kann dies schnell zu einer kräftigen finanziellen Belastung werden. Für die betroffenen, schutzbedürftigen Fahrprüflinge kommt in diesem Fall der Staat – sprich der Steuerzahler auf. (BS)

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