Warum liberale Moslems in Deutschland keine Chance haben

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Eine mutige Muslima, die aber so ziemlich alleine da steht und bedroht wird: Seyran Ates (Foto über dts Nachrichtenagentur)

Es ist immer wieder gut, wenn mal nicht die Islamkritiker und Aufklärer den Bürgern die Wahrheit vermitteln wollen, sondern diese aus den „eigenen“ Reihen kommt:

Frauenrechtlerin und Publizistin Seyran Ates sieht liberale Moslems in Deutschland Bedrohungen aus der eigenen Community ausgesetzt: „Die meisten Moslems haben Angst. Sie sagen: Wenn ich mich als moderner Moslem zeige, dann werde ich mit Mord bedroht oder beschimpft, oder meiner Familie passiert etwas“, sagte Ates der „Welt“. Dies sei der Grund dafür, dass sich nur wenige Moslems an einer Antiterrordemonstration am vergangenen Wochenende in Köln beteiligt hätten.

Ates hat die kürzlich in Berlin eröffnete liberale Ibn-Rushd-Goethe-Moschee gegründet und erhält seitdem Morddrohungen von religiösen Fanatikern. „Jemand hat mir ein Foto mit einer Pistole geschickt. Darunter stand: `Bald`“, sagte Ates.

Die Aussage sei klar: „Diese Hetzer wollen mich töten, weil ich etwas mache, was ihnen nicht gefällt.“ In der Moschee, die Ates vor einer Woche eröffnete, dürfen Frauen und Männer gemeinsam beten; außerdem gibt es weibliche Imame. Sowohl die türkische Religionsbehörde Diyanet als auch die ägyptische Fatwa-Behörde hatten dies als „unislamisch“ verurteilt.

Ates sagte dazu: „Wir machen nichts Unislamisches.“ Auch im Hause Mohammeds sei gemeinsam gebetet worden, ebenfalls in Mekka, der heiligsten Stätte der Muslime. „Und die Tradition, dass Männer und Frauen getrennt sind, ist etwas, was Männer später erfunden haben.“

Kritik äußerte die Frauenrechtlerin an einer fehlenden Unterstützung aus der Politik: „Als liberale Moslems sind wir aus der Islamkonferenz rausgekickt worden“, sagte Ates. Viele Politiker hätten sich von den konservativen Islamverbänden unter Druck setzen lassen, ausschließlich mit ihnen zu verhandeln. „Das ist schade. Wir bieten uns als Dialogpartner weiter an“, so Ates. (dts)

Eine wirklich mutige Frau, die uns eine erschütternde und ehrliche Analyse präsentiert, denn es ist nicht das erste Mal, dass sich die Radikalen, die Gewaltbereiten, die Verfechter der „reinen islamischen Leere“ mit Morddrohungen und anderen Einschüchterungsmethoden die eigenen Community bei der Stange halten wollen. Sie werden den Druck auf die „moderaten“ Muslime weiterhin erhöhen, bevor sie dann mit dem Großangriff gegen alle „Ungläubigen“ starten.

Hoch interessant auch, dass Ates mit ihrer Aussage unsere Politiker entlarvt, die anscheinend mehr Interesse daran haben, den reinen, also den radikalen Islam zu unterstützen, als diejenigen zu fördern, die versuchen, diesen Glauben in die moderne, europäische Gesellschaft zu integrieren.

Klar wird nun aber auch, dass JouWatch mit seiner Aussage leider recht behalten wird, dass die moderaten Moslems den Islam in den Augen der meisten Imame missbrauchen und nicht die Islamisten, wie uns Herr Mazyek und Frau Khaddor und die „Islam-Versteher“ in der Politik und in den Medien immer wieder weismachen wollen.

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