Skandal: Linke Hetzblogs bezeichnen JouWatch als rechten Hetzblog!

Foto: JouWatch
Kretschmann teilt aus (Foto: JouWatch)

Das hat eingeschlagen wie eine Granate. Das auf JouWatch und Youtube hochgeladene Video über Kretschmanns „Wutrede“ gegen Anton Hofreiter auf dem Parteitag der Grünen von JouWatch-Reporter Christian Jung wurde durch die Mainstreammedien aufgegriffen.

Und die Reaktionen einiger Medien zeigen uns, wie verkümmert diese Branche mittlerweile ist. Gehörte es vor Jahren noch zur Pflicht eines Journalisten, investigativ Skandale aufzudecken, beschweren sich nun die Kollegen über die – völlig legalen – Methoden des JouWatch-Teams.

Das kommt davon, wenn man sich zum Sprachrohr der etablierten Parteien macht und nur noch „offizielle Statements“ seinen Lesern zumuten möchte.

Cleverle Kretschmann erklärt alle zu Idioten und sich selbst zum Opfer

Absolut heuchlerisch ist das natürlich auch, wenn man weiß, dass einige Mainstream-Medien im Wahlkrieg (Wahlkampf war einmal) keine Probleme damit haben, geheime Chatprotokolle von AfD-Gruppen zu „leaken“ und zu veröffentlichen.

Dass es sich bei den JouWatch-Aufnahmen um keine „heimlichen“ handeln kann, müsste dagegen jedem Journalisten mit Sachverstand sofort einleuchten.

Kretschmann hat unsere Kamera, die sich auf einem Stativ befand und den über 100 Kg schweren Kameramann, der dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten die Hand während des Drehs hätte reichen können, gesehen. Er hat die Aufnahmesituation erkannt und während des Gesprächs, während der Aufnahme auch mehrere Male Blickkontakt gesucht. Herr Kretschmann hat ganz offen gesprochen, so als ob er auf der Bühne stehen und seine Statements abgeben würde. Der ausgekochte Politiker wollte sich einfach und vor laufender Kamera von den Beschlüssen seiner Partei distanzieren, deren Abschneiden in der Bundestagswahl – wie im Video eindrücklich dokumentiert – egal ist.

Dem Grünen-Politiker war klar, was das Ergebnis sein würde

Weniger gleichgültig sieht Kretschmann sein eigenes Ansehen in der Bevölkerung und der eigenen Wirtschaft. Sein Abstand zu seiner Partei, sein Ruf als das Zentrum der Vernunft in einer spinnerten Truppe ist nachhaltig dokumentiert.

Dabei wusste das ausgekochte Schlitzohr Kretschmann um die Wirkungskette. Statement wie aus Versehen setzen und sich dann über die Berichterstattung verärgert zeigen und dramatisch von „Lauschangriff“ sprechen – ein raffinierter und immer wieder funktionierender Polit-Trick. Und die Mainstreammedien haben das Spiel mitgespielt, das wir eröffnet hatten.

Hier Auszüge aus der linken Berichterstattung:

Stuttgarter Zeitung:

Winfried Kretschmanns ist beim Grünen-Parteitag heimlich gefilmt worden, die Aufnahmen wurden ins Netz gestellt. Nun empört sich sein Sprecher über den „Lauschangriff“, der zumindest sittenwidrig sei.

Stuttgart – Winfried Kretschmann beklagt eine eklatante Verletzung der Privatsphäre. In einem Gespräch mit dem Filder-Bundestagsabgeordneten Matthias Gastel (Grüne) hatte der Ministerpräsident auf dem Bundesparteitag der Grünen seinem Unmut über Pläne der Grünen Luft gemacht, den Verbrennungsmotor bis 2030 zu verbieten. Ohne dass er es bemerkte, wurde das Gespräch vom Portal „Jouwatch“ aufgenommen und ins Internet gestellt.

In der Sache seien Kretschmanns Äußerungen nicht neu, sagte ein Regierungssprecher der StZ. Empört äußert er sich über das Vorgehen des Portals, das „für rechte Hetze bekannt“ sei. Kretschmann und Gastel seien langjährige Vertraute. Ihr Gespräch bei dem Parteitag sei, für alle ersichtlich, ein privates gewesen. „Ein solcher Lauschangriff und dessen Veröffentlichung ist zumindest sittenwidrig.“

Badische Zeitung

„Macht euren Wahlkampf selber!“ Ein heimlich aufgezeichnetes Gespräch zeigt einen erregten Winfried Kretschmann – und wirft politische wie moralische Fragen auf. BZ-Korrespondent Roland Muschel hat sich das Video angeschaut.

Am Donnerstag musste Ministerpräsident Winfried Kretschmann notgedrungen zum Telefonhörer greifen, um Toni Hofreiter, den Fraktionschef der Grünen im Bundestag, zu besänftigen. Anlass war ein heimlich aufgezeichnetes Streitgespräch zwischen Kretschmann und dem Nürtinger Grünen-Bundestagsabgeordneten Matthias Gastel, das ein rechter Blog ins Netz gestellt hatte…

Welt

…Über die Videoaufnahme, die am Mittwoch auf YouTube veröffentlicht wurde, zeigte sich Kretschmann verärgert. Baden-Württembergs Regierungssprecher Rudi Hoogvliet sprach von einer „Verwilderung der Sitten“. Zuvor hatten die „Stuttgarter Zeitung“ und die „Badische Zeitung“ darüber berichtet. „Ein solcher Lauschangriff und dessen Veröffentlichung ist zumindest sittenwidrig“, sagte der Sprecher…

…Für die Grünen ist der Mitschnitt ärgerlich, weil sie im Wahlkampf um ein geschlossenes Auftreten bemüht sind und Konflikte auf dem Berliner Bundesparteitag größtenteils im Hintergrund abgeräumt hatten. Kretschmann ist der beliebteste Grünen-Politiker in Deutschland, der erste grüne Ministerpräsident und einer der wichtigsten Vertreter des pragmatischen Realo-Flügels der Partei. Er koaliert in Baden-Württemberg mit der CDU. Im linken Parteiflügel gibt es immer wieder Kritik an Kretschmanns Politik und Ansichten…

FAZ

…Das Staatsministerium in Stuttgart will gegen die Betreiber der Internetseite, auf der auch Werbung des einschlägig bekannten „Kopp-Verlages“ geschaltet ist, nicht mit rechtlichen Mitteln vorgehen. „Der Ministerpräsident ist zufrieden mit dem Verlauf des Parteitages und wird auch in den Wahlkampf einsteigen“, sagte ein Sprecher der Landesregierung gegenüber FAZ.NET. Die ersten Wahlkampfauftritte Kretschmanns soll es Mitte August geben…

Huffington Post

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat beim Bundesparteitag der Grünen über einen Beschluss seiner Partei gelästert – und verärgert auf eine heimliche Videoaufzeichnung reagiert. In den Aufnahmen kritisiert er in erregtem Ton den Parteitagsbeschluss, ab 2030 keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr neu zuzulassen.

Regierungssprecher Rudi Hoogvliet sprach am Donnerstagabend mit Blick auf die Veröffentlichung von einer „Verwilderung der Sitten“. Zuvor hatten die „Stuttgarter Zeitung“ und die „Badische Zeitung“ darüber berichtet…

Spiegel

…Für die Grünen ist der Videomitschnitt ärgerlich, weil sie auf ihrem Parteitag in Berlin bemüht waren, ein Signal der Geschlossenheit zu senden – unter Einschluss Kretschmanns, der im Bundestagswahlkampf auch eine Rolle spielen soll. Diese Inszenierung scheint durch Kretschmanns Äußerungen nun hinfällig.

Veröffentlicht hat das Video das rechtspopulistische Blog „jouwatch“, das eine entsprechende politische Agenda verfolgt. Juristisch will die Stuttgarter Regierungszentrale nicht gegen die Aufzeichnung vorgehen: „Wir werden keine rechtlichen Schritte einleiten“, sagte der Regierungssprecher. Kretschmann sei mit dem Verlauf des Parteitags zufrieden und werde auch in den Wahlkampf einsteigen. Erste Auftritte seien Mitte August geplant, zitiert die FAZ den Sprecher…

Dass Kretschmann zu den schlauesten seiner grünen Sorte gehört, zeigt sich dadurch, dass er auf eine Anzeige verzichtet, sehr zum Ärger seiner medialen Handpuppen.

Demnächst auf JouWatch: In den kommenden Tagen werden wir ein weiteres Video veröffentlichen. Dieses Mal knöpfen wir uns Cem Özdemir und seine Verbindungen zu Linksextremisten vor.

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