„Negerkuss“ bestellt – Kündigung!

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Schokoschaumwaffeln bedrohen Schaumwaffel (Foto: Pixabay)

Einem Mitarbeiter des Reisekonzerns Thomas Cook ist gekündigt worden, weil er in der Kantine bei einer weiblichen Küchenfachkraft aus Kamerun einen „Negerkuss“ bestellt hatte, wie n-tv berichtet. Der Mann zog gegen die Kündigung vor Gericht und hat nun Recht bekommen. Ohne vorherige Abmahnung, so das Gericht, sei weder eine außerordentliche noch eine ordentliche Kündigung möglich. Der Mann habe außerdem seit zehn Jahren seine Arbeit gewissenhaft erledigt.

„Thomas Cook“ kann gegen das Urteil in Berufung gehen, will aber zunächst die schriftliche Urteilsbegründung abwarten. Ein Unternehmenssprecher sagte, es habe sich bei dem Vorfall nicht um ein einmaliges Versehen gehandelt. Vielmehr sei der gekündigte Mitarbeiter bereits mehrmals durch Provokationen gegenüber der afrikanischen Küchenfachkraft aufgefallen. Als multikulturelles Unternehmen könne „Thomas Cook“ eine solche Verhaltensweise nicht länger hinnehmen.

SCHOKOSCHAUMWAFFEL

Arglos sagt die deutsche Nuss,
Gib mir einen Negerkuss,
Zu einer Frau aus Kamerun,
Die Justiz bekam zu tun.

Denn der Chef hat Nuss gekündigt,
Er hätt sich an der Frau versündigt,
Nuss jedoch tat nicht verzagen,
Sondern gegen Rausschmiss klagen.

Die Justiz gab ihm jetzt recht,
Der Cheffe nun die Kosten blecht,
Und Nuss, der renitente Tropf,
Bestellt sich künftig Mohrenkopf. (ME)

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