Das Ei des Kolumbus (oder: Wege, wie wir Europa noch schneller kaputt bekommen)

An dieser Politikerin hätten unsere alten "Führer" ihre helle Freude: Ska Keller (Bild: Jouwatch).

Dem europäischen Parlament in Straßburg gehört, vom deutschen Steuerzahler mit einer üppigen Dotation versehen, auch eine gewisse Franziska Maria Keller (Alter 36) an. Franziska stilisiert sich selbst als „Ska Keller“ und legt Wert darauf, in der Öffentlichkeit mit diesem Label identifiziert zu werden. Sie ist ein prominentes Mitglied von Bündnis 90/die Grünen (ein Hinweis, der sich im Licht des Nachfolgenden eigentlich erübrigt hätte) und als dessen Spitzenkandidatin 2009 (und erneut 2014) in den Straßburger Debattierklub eingezogen, wo sie gegenwärtig Grünen-Fraktionschefin ist.

Ska Keller hat bereits in der Vergangenheit durch öffentliche Äußerungen von sich reden gemacht, deren Tendenz bei normal denkenden Menschen unwillkürlich den Reflex auslösen, einen zweiten Blick auf ihre Medien-Konterfeis zu werfen, um festzustellen, ob sie eventuell mit langen grauen Ohren ausgestattet ist.

Eine ihrer Verlautbarungen beinhaltet sinngemäß das Postulat, dass jedes Mitglied der (gegenwärtig außerhalb Deutschlands lebenden) Weltbevölkerung von rund 7,4 Milliarden das natürliche Recht hat, ohne weitere Umstände in die BRD einzuwandern (um vermutlich dort seinen Platz in der sozialen Hängematte einzunehmen).

Vor einigen Tagen hat Ska sich jedoch in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ selbst übertroffen mit dem Vorschlag, pauschal die Bevölkerungen ganzer syrischer Dörfer nach Europa umzusiedeln. Als Begründung für ihren Vorschlag führt sie an (ich paraphrasiere), „dass Flüchtlinge es vorziehen, dort hinzugehen, wo sie bereits Landsleute vorfinden und dass die Ballung von Flüchtlingen an einem bestimmten Ort die Integration fördert“. (Bitte, werter Leser, ich bin nicht der Autor dieser brillanten Gedanken – ich gebe lediglich wieder.)

Als möglichen Schauplatz (oder vielleicht zutreffender: Versuchs-Karnickel) für ihr epochales Experiment schlägt Ska Keller Lettland vor.

Werte Ska, ich würde hinsichtlich dieses, Ihres letzten genialen Einfall gerne einige kurze Fragen an Sie richten:

Sie haben, wie ich aus Ihrem Curriculum Vitae bei Wikipaedia entnehme, u. A. Islamwissenschaft studiert.Wenn Sie bei den einschlägigen Vorlesungen nicht geschlafen oder SMS verfasst haben, müssten Sie eigentlich wissen, dass das erklärte Ziel des unverfälschten, von keinem modernen Gedankengut angekränkelten Islam die Welteroberung und die de facto Versklavung aller nichtislamischen Bevölkerungselemente ist. Finden Sie es richtig, diesem Bestreben – welches notwendigerweise 3.000 Jahre westlicher Zivilisations-Entwicklung auslöschen muss –  Steigbügelhalterdienste zu leisten? Gerade in ruralen Teilen des islamischen Kulturkreises (und „Dörfer“ findet man ja nun gerade in ländlichen Gegenden) ist dieser unverfälschte Islam noch vorherrschend.

Der Begriff „Dorfgemeinschaft“ impliziert, dass diese sich noch intakt an ihrem ursprünglich Ort befindet. Ist es Ihre Absicht, die bereits springflutartige Flüchtlingsschwemme noch mittels einer Art „shuttle-service“ für Bevölkerungselemente zu verstärken, die sich noch gar nicht auf der Flucht befinden?

Ist es Ihnen in Ihrem Straßburger Elfenbeinturm entgangen, dass gerade die Abkapselung in Parallelgesellschaften (wie die, welche Sie eben vorgeschlagen haben), das gravierendste Hindernis für die Zuwandererintegration ist (immer vorausgesetzt, dass eine Integration fundamentalislamischer Elemente überhaupt möglich ist)?

Und – last-but-not-least – was hat Ihnen ausgerechnet Lettland getan, dass Sie vorschlagen, ihm tickende Zeitbomben einzupflanzen, welche auf dem Wege der demografischen Multiplikation unweigerlich auch noch „streuen“ werden? Oder ist es ein Restquentchen von Anstand, welches Sie daran hindert, Ihr eigenes Vaterland  als Empfänger des von Ihnen angeregten „Geschenkpakets“ zu benennen?

Abschließend darf ich vielleicht noch die Vermutung aussprechen, dass Ihnen das dem Notwehrparagraphen zugrundeliegende Prinzip unbekannt ist – zumindest deutet Ihre Verurteilung der Weigerung diverser Visegrad-Staaten muslimische Flüchtlinge aufzunehmen darauf hin. Gerade diese Staaten haben im Lauf ihrer Geschichte höchst unangenehme Erfahrungen mit dem Islam gemacht – sind also sozusagen „gebrannte Kinder“.

Ich erwarte im Übrigen mit Spannung weitere Genieblitze aus dem Teil Ihrer Anatomie, wo eigentlich ein Paar langer grauer Ohren sitzen müsste. Enttäuschen Sie mich nicht.

Ihr Quo usque tandem

Wandere aus, solange es noch geht!
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