Nato will noch mehr Soldaten den Taliban zum Fraß vorwerfen!

Foto: US-Soldat in Afghanistan (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: US-Soldat in Afghanistan (über dts Nachrichtenagentur)

Die Geschichte hat uns gelehrt, dass man in Afghanistan gegen die Taliban keinen Krieg gewinnen kann, dass jeder Eingriff von außen einem Selbstmord gleichkommt und viele Soldaten für nichts und wieder nichts bereits ihr Leben lassen mussten. Doch anstatt dieses verfluchte Land endlich seinem Schicksal zu überlassen, soll es militärisch jetzt wieder mal so richtig losgehen:

Im Kampf gegen islamistische Rebellen in Afghanistan haben sich mehrere Nato-Länder offenbar bereit erklärt, ihre Truppen am Hindukusch weiter aufzustocken: „Verschiedene Nato-Länder, aber auch Partnerstaaten, die an der Ausbildungsmission `Resolute Support` in Afghanistan teilnehmen, haben ihre Bereitschaft unterstrichen, ihre Truppenbeiträge zu erhöhen. Der Prozess der Truppenstellung ist im Gange und es weitere Konsultationen werden durchgeführt“, sagte ein Nato-Sprecher der „Welt“. Um welche Länder es sich dabei handelt, sagte der Sprecher nicht.

Das Thema werde auch beim Treffen der Nato-Verteidigungsminister in der kommenden Woche in Brüssel auf der Tagesordnung stehen. Die Minister würden über die Sicherheitslage und die politische Situation in Afghanistan beraten, sagte der Nato-Sprecher weiter. „Wir erwarten auch, dass sich die Minister über Zahlen zur künftigen Truppenstärke austauschen werden“, so der Sprecher.

Vor dem Hintergrund zunehmender Anschläge durch die radikalislamistischen Taliban hatten US-Militärs zuletzt ein stärkeres Engagement in Afghanistan gefordert und dabei ein Aufstockung der Nato-Soldaten um bis zu 5.000 Mann ins Spiel gebracht. Derzeit sind noch rund 12.000 Soldaten im Rahmen des Nato-Einsatzes „Resolute Support“ in Afghanistan stationiert. Deutschland beteiligt sich daran mit bis zu 980 Soldaten.

6.940 Mann stellen die USA aktuell zur Verfügung. (dts)

Und die in ihrem eigenen Land unbesiegbaren Taliban werden sich die Hände reiben, neue Kerben in ihre Gewehrkolben ritzen und ihre Glaubensbrüder, die als „Flüchtlinge“ in den westlichen Ländern bereits schon warten, aktivieren.

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