Katholische Kirche schmeißt ehrenamtlichen Helfer raus – weil er sich in der AfD engagiert!

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Weil er bei der AfD wirkt, wurde dieser ehrenamtliche Helfer vor die Kirchentür gesetzt (Foto: Privat)

Nicht nur die evangelische, nein auch die katholische Kirche scheint aus der dunklen deutschen Vergangenheit nichts gelernt zu haben, macht sich nun wieder – über 70 Jahre nach der Finsternis –zum Handlanger eines politischen Regimes und verrät, so ganz nebenbei, auch noch das Wort Jesu Christi, der ja die Kirche vom Staat getrennt sehen wollte.

Von Thomas Böhm

In Aachen soll vor kurzem einem ehrenamtlichen Helfer gekündigt worden sein, weil er in der AfD aktiv ist.

Das Opfer dieser kirchlich-politischen Willkür heißt Jan-Peter Trogrlic. Er hat einen kroatischen Migrationshintergrund und arbeitete bislang, wie er sagt, bei der katholischen Kirche im Sozialen Brennpunkt im Jugendbereich u.a. in einer Werkstatt für Jugendliche. Als sein Arbeitgeber erfuhr, dass Trogrlic zum örtlichen Sprecher des KV der AfD gewählt wurde, hat Trogrlic seine Stelle freiwillig aufgeben. Doch das reichte der Kirche noch nicht. Auch als ehrenamtlicher Helfer wollte ihn der Pfarrer nicht mehr beschäftigen. Die Kündigung flatterte ins Haus und die schaute so aus:

Sehr geehrter Herr Trogrlic,

mit diesem Schreiben bedanken wir uns für Ihre langjährige Mitarbeit in der OT Josefshaus. Sie haben durch ihre Kreativität dazu beigetragen, dass Kinder und Jugendliche als Besucher der OT einen Zugang zu Materialen, Werkstoffen und Basteleien aller Art erlernen konnten. Darüber hinaus sind Sie in praktischen und hausmeisterlichen Tätigkeiten immer wieder aktiv geworden. Dafür danken wir Ihnen sehr.

Gleichzeitig weisen wir Sie daraufhin, dass in der Sitzung unserer Verbands Vertretung vom 22 J 1.2016 neue Regelungen festgelegt worden sind, die für alle Personen gelten, die in unseren beiden Jugendeinrichtungen aktiv sein wollen. Das betrifft somit sowohl die haupt- und ehrenamtlich dort Tätigen als auch z.B. Personen, die Sozialstunden ableisten wollen. Aufgrund dieser neuen Regelungen gibt es aus unserer Sicht keine Möglichkeit mehr, dass Sie für uns aktiv sein dürfen. Angebote für Erwachsene können Sie selbstverständlich gerne nutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Pfarrer Markus Frohn, Vorsitzender

Trogrlic wollte sich mit dieser Kündigung nicht zufrieden geben, da für ihn logischerweise nichts Verwerfliches daran gewesen ist, außerhalb seiner ehrenamtlichen Tätigkeit, die sich ja aus der christlichen Nächstenliebe speist, für eine demokratisch legitimierte Partei zu wirken. Es folgte ein reger E-Mail-Austausch, doch auch der Pfarrer blieb bei seinem Standpunkt und wies auf die Bischofskonferenz hin, an die sich Troglic wenden könne:

Hallo Herr Trogrlic,

dass Programmatik und Vorgehen der AfD nicht mit vielen christlichen Werten vereinbar sind, setze nicht ich oder der KGV fest, sondern höhere Stellen, wie die Deutsche Bischofskonferenz auf ihrer Vollversammlung am 9. März dieses Jahres (siehe Pressebericht unter TOP 8). Zusätzlich sende ich Ihnen eine aktuelle Expertise zu, die auf Bitten und Anregung der Bevollmächtigten der katholischen Bischöfe gegenüber den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erstellt wurde.

Wenden Sie darum Ihren Einspruch gegen die Deutsche Bischofskonferenz.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Frohn

Und nun wird es erst wirklich interessant. Denn Herr Trogrlic sandte JouWatch diese Expertise der Uni Münster zu, die auf Bitten und Anregung der Bevollmächtigten der katholischen Bischöfe gegenüber den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erstellt wurde und das unchristliche Handeln des Pfarrers Markus Frohn wohl „rechtfertigt“.

Es ist eine 80-seitige Hetzschrift, mehr nicht und sicherlich mit dem Geld, dass die Kirche von ihren Schafen kassiert, bezahlt worden. Hier einige Auszüge:

…Gesellschaftliche und weltpolitische Herausforderungen wie die Globalisierung, der Klimawandel oder die Veränderung sozialer Realitäten im Bereich der Familie werden entweder geleugnet oder ihnen wird durch das leere Versprechen, zu einer angeblich besseren Vergangenheit zurückzukehren, begegnet. Die AfD hat kein positives Verständnis von Verantwortung, Gerechtigkeit und Solidarität in einer global vernetzten Welt…

…Die AfD tritt zwar für die Unterstützung eines traditionellen Familienbildes und für den Schutz des ungeborenen Lebens ein. Diese Anliegen werden jedoch einem vorrangig bevölkerungspolitischen Interesse zugeordnet: Deutsche sollen zur Familiengründung angeregt, deutsche Familien und Kinder sollen gefördert werden, während in der Asyl-, Einwanderungs- und Integrationspolitik völlige Abschottung gefordert wird. Eine solche bevölkerungspolitische Verzweckung der Familie widerspricht (trotz mancher ähnlich klingender Einzelaussagen) sowohl dem katholischen Familienverständnis als auch dem Eintreten für einen umfassenden Lebensschutz…

…Die AfD bekennt sich zwar zur Glaubens- und Bekenntnisfreiheit, bestreitet jedoch die Religionsausübungsfreiheit. Diese will sie für muslimische Mitbürgerinnen und Mitbürger stark einschränken. Mit ihrer religionspolitischen Position steht sie in erheblicher Spannung zum Grundrecht auf Religionsfreiheit. Diese selektive Auffassung ist mit der modernen katholischen Lehre über die Religionsfreiheit als Recht der Person – unabhängig vom konkreten Bekenntnis – nicht vereinbar…

…Die AfD nutzt die so genannten Social Media (vor allem Facebook) sehr intensiv und erzielt deutlich mehr Resonanz auf diesen Plattformen als andere Parteien. Zudem lassen sich für die AfD im Gegensatz zu anderen Parteien Echokammereffekte nachweisen: AfD-Sympathisanten auf Facebook bilden eine homogene, nur innerhalb „rechter“ Gruppierungen vernetzte Gemeinschaft. Echokammern und Filterblasen haben gesellschaftlich gesehen eine antidiskursive Wirkung. Praktische Konsequenz für Internetnutzer ist medienethisch gesehen daher, eigene Einschließungen in Filterblasen zu vermeiden…

…Die AfD spricht sich eindeutig gegen die Theorie des anthropogenen Klimawandels aus und spricht internationalen Studien und Abkommen ihre Legitimität ab (vgl. GP 79; BWP 57). Damit stellt sie sich gegen einen breiten gesellschaftlichen und politischen Konsens in Bezug auf den Einfluss, den menschliches Handeln auf die Entwicklung des globalen Klimas hat. Dieser Zusammenhang wird in den Programmen aller anderen Parteien als Tatsache anerkannt; die Klimaentwicklung wird nahezu ausnahmslos als eine der großen politischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts betrachtet (vgl. GP CDU 15; GP GRÜNE 16; GP SPD 6f.; GP FDP 19; GP LINKE 24-25)…

…Bei nahezu allen Themen, die in unserer Analyse berücksichtigt wurden, zeigen sich tiefgreifende Differenzen zwischen der Programmatik der Partei „Alternative für Deutschland“ und der Sozialverkündigung der katholischen Kirche. Die Unterschiede beziehen sich meist nicht auf die Gewichtung der Themen, sondern auf die Vor-Zeichen und Optionen, unter denen sie be-handelt werden. Dazu gehört auch, dass die AfD bevorzugt negative Emotionen aufgreift, die in der Bevölkerung vorhanden und als Teil der Lebenswirklichkeit ernst zu nehmen sind, diese Emotionen verstärkt und für die eigenen politischen Ziele in Dienst nimmt: Dazu gehören Ängste (vor tatsächlichen und vermeintlichen gesellschaftlichen Veränderungen), aber auch Enttäu-schung, Wut und Gefühle der Missachtung. Die AfD greift diese Regungen als destruktive Emotionen auf und bedient Ressentiments, die sich daraus speisen. Sie richten sich sowohl gegen etablierte Institutionen wie die Presse („Lügenpresse“) wie auch gegen in der Öffentlichkeit immer sichtbarere „Minderheiten“ (hier sei an die Themenkomplexe Gender und Zuwanderung erinnert).
Daher ist nun abschließend zu fragen: Wie ist aus christlicher Sicht konstruktiv mit solchen Emotionen umzugehen? Und: Welche Alternativen im Denken und Handeln kann eine christlich-sozialethische Sicht auf den Menschen, auf die Gesellschaft und die Geschichte eröffnen – im Gegenüber zu dem von der AfD vertretenen Bild vom Menschen, dem Gesellschafts- und Staatsverständnis, dem Geschichtsbild und den daraus abgeleiteten politischen Optionen? Bildlich gesprochen: Welche „Vorzeichen vor der Klammer“ setzt der christliche Glaube für das Verständnis von Gesellschaft und Geschichte, und was bedeutet dies für die politisch-ethische Urteilsbildung und für das Handeln von Christinnen und Christen sowie von kirchlichen Verantwortungsträgern in der gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzung – auch, aber keineswegs ausschließlich mit den Positionen der AfD?…

Und so geht das in einem fort. Für jeden Bürger, der noch alle seine Sinne beisammen hat, wird klar: hier stecken linksradikale Demagogen dahinter, denen eine wirkliche Opposition im Land ein Dorn im Auge ist.

Eigentlich nichts Ungewöhnliches. Aber der eigentliche Skandal ist, dass die katholische Kirche dieses faschistoide Gehabe wieder einmal benutzt, um die guten Schafe von den bösen Schafen zu trennen, um sich in die Politik im Auftrag einer Regierung einzumischen, wohl wissend, dass die AfD die einzige Partei in Deutschland ist, die sich gegen die Islamisierung unseres Landes stemmt und sich damit für den Schutz der Christen einsetzt.

Es ist geradezu antichristlich, jemanden, der sich in seiner Freizeit ehrenamtlich betätigt und sich sozial engagiert, vor die Kirchentür zu setzen, nur weil ihr seine politische Nase nicht gefällt.

Die Kirche in Deutschland tut wirklich alles, um von der religiösen Bühne zu verschwinden und die Islam-Strategen können sich die Hände reiben.

Hier die gesamte „Studie“:

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