Vater von Otto Warmbier: „Obama hat uns in Stich gelassen, Trump hat uns geholfen!

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Fred Warmbier beschuldigt Barak Obama! (Foto: Screenshot/Youtube)

Vor wenigen Tagen wandte sich der Vater von Otto Warmbier in einer Pressekonferenz an die Öffentlichkeit, um sich zu der Freilassung seines Sohnes aus Nordkoreanischer Gefangenschaft zu äußern. Der 22jährige war 17 Monate in Gefangenschaft, verurteilt zu 15 Jahren Arbeitslager, weil er in einem Hotel ein Propagandaplakat abgerissen haben sollte. Otto Warmbier starb im Kreis seiner Familie ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben und sein Vater erhebt schwere Vorwürfe gegen die Regierung von Barak Hussein Obama.

Von Marilla Slominski

Auf die Frage „Finden Sie Präsident Obama hätte mehr tun können?“ findet Fred Warmbier klare Worte: „Die Frage ist, ob ich meine, die letzte Regierung hätte mehr tun können? Ich denke, die Ergebnisse sprechen für sich!“ und erzählt, durch welche Hölle er und seine Familie in den letzten Monaten gegangen sind.

„Haben Sie in der Zeit je Präsident Obama zu Gesicht bekommen“, fragt ihn ein Reporter. „Nein, absolut nein, niemals“ antwortet Fred Warmbier.

„15 Monate haben wir nicht ein Wort von oder über ihn gehört, erst letzte Woche haben wir erfahren, dass Otto die ganze Zeit im Koma liegt… Als Otto gefangen genommen wurde, wurden wir von der damaligen Regierung angewiesen, uns ruhig zu verhalten, während sie an seiner Freilassung arbeiten würden. Wir haben das getan und es hat nichts gebracht. Anfang des Jahres haben meine Frau und ich beschlossen, die Zeit für diese Art der Strategie ist vorbei und wir gingen an die Öffentlichkeit und trafen uns mit dem Sonderbeauftragten Jo Yun, der mit seinem Team und in direkter Verbindung zu Präsident Trump, alles darangesetzt hat, etwas über den Zustand von Otto in Erfahrung zu bringen. Ihm gilt unser besonderer Dank, er hat uns Otto wieder nach Hause gebracht.

Wir danken auch für den freundlichen Telefonanruf von Präsident Trump, für seine Bemühungen und seine Besorgnis. Wir sind glücklich, Otto wieder bei uns zu haben, umgeben von den Menschen, die ihn lieben und sind gleichzeitig wütend darüber, dass er so lange so brutal behandelt worden ist und ihm die beste medizinische Versorgung nicht zu Teil wurde.

Niemand hat ihn seit März 2016 gesehen, wir waren mehr als ein Dutzend Mal in Washington DC, wir haben alle Regierungsmitglieder der letzten Regierung getroffen, von John Kerry bis zum schwedischen Botschafter in Pjöngjang Torkel Stiernlöf, als er bei einem Besuch in Washington war. Wir trafen Senatoren, Kongressabgeordnete, Gouverneur Richardson. Das waren unsere Bemühungen und wir haben uns auf das Versprechen verlassen, dass unser Sohn fair behandelt wird. Doch für Otto hat sich nichts geändert, wir konnten nicht mit ihm sprechen und auch keine Briefe schreiben. Wir haben versucht still zu halten, weil wir von der Obama-Regierung den Ratschlag bekamen, es sei wichtig die Nordkoreaner nicht zu verärgern. Wir sind dieser Logik gefolgt, bis wir irgendwann feststellten, dass das keinen Einfluss hatte. Anfang des Jahres beschlossen meine Frau Cindy und ich an die Öffentlichkeit zu gehen. Wir sind im Fernsehen aufgetreten und haben einige Artikel veröffentlicht und danach ist er sehr schnell freigekommen.“

Präsident Trump habe ihn persönlich angerufen: „Er wollte wissen, wie es meiner Frau Cindy und mir geht. Und wie es Otto geht. Es war ein sehr nettes Gespräch. Er war freundlich und fragte, ob wir gut auf uns aufpassen. Er sagte, sie hätten hart daran gearbeitet, dass Otto freikommt und wie sehr es ihm leid tue, wie es ausgegangen ist. Er erzählte ein bisschen über Rex Tillerson, der das ermöglicht hat. Er war sehr offen und aufrichtig. Um ehrlich zu sein, habe ich ein Gespräch mit ihm bisher vermieden, weil ich dachte, wofür? Ich muss mich um meinen Sohn kümmern, er ist es, um den es geht. Aber dann habe ich das Gespräch angenommen und es war freundlich und liebenswürdig und es hat sich gut angefühlt. Ich bedanke mich bei Präsident Trump dafür.“

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