„Liberale“ Moslems erhalten Mordrohungen von den „anderen“ Moslems

Symbolfoto Pixabay
Kann es sowas wie eine liberale Moschee geben (Symbolfoto: Pixabay)

Es gibt ja immer noch naive Zeitgenossen, die behaupten, man könne hier in Europa den Islam „liberalisieren“. Wer den Koran kennt, weiß, dass das kaum funktionieren wird und jeder Vorstoß in diese Richtung, mag er auch noch so aufrichtig sein, den Tod zur Folge haben kann.

JouWatch hatte berichtet, dass Ates, eine bekannte Frauenrechtlerin und Rechtsanwältin, acht Jahre lang dafür gekämpft hatte, einen Gebetsort zu schaffen, an dem progressive Moslems in Deutschland ihre religiösen Konflikte hinter sich lassen und sich darauf konzentrieren können, ihre gemeinsame islamischen Werte miteinander zu teilen. Die Moschee wurde nun letzten Freitag eröffnet, als die erste ihrer Art für liberale Moslems in Deutschland.

Doch nun muss die „Bild“ vermelden, dass es die ersten Morddrohungen eingegangen sind:

Der Vorsitzende der Stiftung Dialog und Bildung, Ercan Karakoyun, erklärte, er habe Morddrohungen erhalten, nachdem ihn ein türkischer Fernsehsender fälschlicherweise mit dem Projekt von Ates in Verbindung gebracht habe…

Wir drücken Frau Ates alle Daumen, dass sie sich von ihren Glaubensbrüdern nicht einschüchtern lässt und ihr ehrgeiziges Projekt durchzieht, auch wenn die Zeichen zur Zeit auf Sturm stehen.

 

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