Nur noch zwei Grad Erderwärmung und die Afrikaner blieben zu Hause?

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Ob die wirklich alle zu Hause bleiben, wenn es in Afrika etwas kälter wäre (Foto über dts Nachrichtenagentur)

Unseren Politikern ist wirklich kein dummes Argument zu schade, um uns die Schuld für die Flüchtlingskrise in die Schuld zu schieben:

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) warnt vor einer gigantischen Fluchtbewegung aus Afrika. „Wenn wir es nicht schaffen, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, werden in Zukunft bis zu 100 Millionen Menschen Richtung Norden wandern“, sagte Müller der „Bild am Sonntag“. Vor allem in Afrika entscheide sich demnach die Zukunft der Welt, so Müller.

Jede Woche nehme die Bevölkerung dort um eine Million zu. Diesen Menschen müsse dringend eine wirtschaftliche Perspektive in ihren Heimatländern gegeben werden. „Wenn wir weitermachen wie bisher, haben die Menschen in vielen Teilen Afrikas gar keine andere Chance, als sich zu uns auf den Weg zu machen.“

Müller forderte einen „Marshallplan“, ein groß angelegtes Investitionsprogramm für Afrika. Auch internationale Konzerne müssten zu fairen Geschäftspraktiken übergehen, so Müller: „Wenn hier ein Apple-Handy für 800 Euro verkauft wird, muss sichergestellt sein, dass in den Coltan-Minen im Kongo anständige Löhne gezahlt werden und Umweltstandards gelten.“

Was will uns Herr Müller damit sagen? Das die Afrikaner so viele Kinder machen, weil ihnen ständig heiß ist? Machen die aus lauter Langeweile so viele Kinder? Will Herr Müller, dass noch mehr Windkraftanlagen aufgebaut werden, vielleicht in der Sahara? Und wen meint er mit „wir“? China, Buxtehude, die Radfahrer? Und wie schnell soll das gehen mit dem Zurückdrehen der Erdheizung? Bis Ende des Monats?

Wir sind wirklich von Politikern umgeben, die davon leben, dass sie Stuss erzählen.

Wandere aus, solange es noch geht!
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