Islamischer Countdown: 10.000 … 5.000 … 500!

Original Moslem in Köln heute (Foto: Youtube Screenshot)

Noch heute morgen tönte es in deutschen Gazetten so: Chaos in Köln heute – Straßensperren – Massenansturm von 10.000 friedliebenden Moslems zur Anti-Islamisten-Demo erwartet – und pi-pa-po. Am Ende waren es 1.000, wie rp-online behauptet. Ein Facebookfreund von mir, der dort gewesen ist, sagt, es können schwerlich mehr als 500 gewesen sein.

Von Max Erdinger

Na gut. Es waren 1.000 oder 500. Geschenkt. 500 friedliebende Moslems bei einer Demo gegen islamischen Terror und islamische Gewalt hin oder her: Das macht bei geschätzten vier Millionen Moslems in Deutschland das Kraut nicht fett. Die Veranstalter hätten vorgewarnt sein können.

Bereits nach dem Anschlag auf die Redaktion des französischen Satiremagazin „Charlie Hebdo“ am 7.Januar 2015 fand in Berlin eine ähnliche Demonstration statt. Damals kamen etwa 5.000 Demonstranten zusammen, davon 1.000 friedliebende Moslems und etwa 4.000 biodeutsche Gutmenschen. Allein in Berlin leben etwa 300.000 Moslems. Das sind beredte Zahlen. Sie erzählen viel. Nicht nur über den Wahn des deutschen Gutmenschentums mit seiner haarsträubenden Realitätsverweigerung, sondern eben auch über den Stellenwert, den das Image der islamischen Friedensliebe bei in Deutschland lebenden Moslems hat. Man sollte doch annehmen, daß diejenigen, die sich fortwährend darüber beklagen, daß ihre Religion durch islamistische Terroristen durch den Dreck gezogen wird, eilends ihre gottverdammten Ärsche hochbekommen, wenn schon Tag der Demonstration islamischer Friedensliebe ist, oder?

Natürlich sollte man das nicht annehmen. Nur äußerst naive Zeitgenossen sind von der niederschmetternd geringen Zahl an Demonstranten in Köln – wie sagt man da jetzt – etwas „irritiert“. Realisten wie meinereiner haben nichts anderes erwartet. Den „friedliebenden Moslem“ habe ich schon immer übersetzt mit „stillhaltender Moslem“. Es ist ja auch geradezu wahnsinnig, jemandem, der lediglich nicht durch Gewalttaten aufgefallen ist, deswegen gleich Friedensliebe zu unterstellen. Daß z.B. Heiko Maas von mir noch nicht maulschelliert worden ist, hat mit meiner Friedensliebe nicht das geringste zu tun, sondern damit, daß ich keine Lust habe, in den Knast zu wandern. Würde man mir Straffreiheit und freies Geleit zusichern, sähe die Sache ganz anders aus. Dann hätte der Zwerg bereits zwei knallrote Backen. Das ist der Unterschied zwischen „Friedensliebe“ und „Stillhalten“.

Es gibt ernüchternde Tatsachen aus der jüngeren Geschichte.

Syrien: Homs ist mit etwa einer Million Einwohnern die drittgrößte Stadt Syriens nach Damaskus und Aleppo. In der frühchristlichen Zeit hieß die Stadt Emesa. Der erste namentlich bekannte Bischof ließ sein Leben während der Diokletianischen Verfolgung in der Römerzeit. Prominent wurde im vierten Jahrhundert der Bischof Eusebios von Emesa als Verfasser theologischer Schriften. Ebenfalls aus dem heutigen Homs stammt Nemesios von Emesa, der das anthropologiegeschichtlich wichtige Werk „Über die Natur des Menschen“ verfasst hat. In einem Kloster in der Nähe der Stadt wurde das Haupt von Johannes dem Täufer gefunden, eine Reliquie allerhöchsten Ranges. Homs ist also eine christliche Stadt gewesen, praktisch seit es das Christentum gibt.

Aber was ist dort passiert, nachdem der IS die Stadt unter seine Kontrolle gebracht hat? Was haben die „friedliebenden Moslems“ dort getan, als sie es endlich gefahrlos tun konnten? Sie haben ihre christlichen Nachbarn denunziert beim IS! Sprichwörtlich ans Messer geliefert haben sie ihre Nachbarn, mit denen sie über Jahrzehnte friedlich nebeneinander her gelebt hatten! Bis dahin galten sie freilich als „friedliebend“.

Nun ist es ja nicht so, daß man das alles nicht wissen könnte. Man kann. Die lächerliche Zahl „friedliebender Moslems“, die heute in Köln gegen islamischen Terror und islamische Gewalt demonstriert haben, ehrt genau diese Moslems – und sonst keinen einzigen. Mit vier Millionen stellen Moslems in Deutschland aber immer noch erst etwa 5 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands. Noch könnte man das Problem also in den Griff bekommen, wenn man nicht eitelst darauf bedacht wäre, sich im Ausland auf gar keinen Fall das Image des notorischen Nazis einzuhandeln. Mit „Nazi“ hätte das aber gar nichts zu tun, sondern mit Realismus und dem unbedingten Willen, unser einst friedliches Land wieder friedlich zu machen. Die öffentliche Darstellung der bisher nicht durch Gewalttaten aufgefallenen Moslems als „friedliebend“ ist jedenfalls durch gar nichts zu halten. Bestenfalls halten sie noch still. Nicht erst seit dem heutigen Tage ist mir klar, wem die Loyalität unserer „friedliebenden Moslems“ gelten wird, sollte es eines Tages hart auf hart kommen. Obwohl natürlich „hart auf hart“ auch schon wieder nicht stimmt. „Hart auf weich“ wäre die angemessene Wortwahl gewesen.

Was einen mindestens so sehr in Aufruhr versetzen dürfte, wie die niederschmetternde Zahl von Köln heute, sind die Erklärungen dafür, welche in den nächsten Stunden und Tagen zu erwarten sind. Ich prognostiziere jetzt schon, daß der Medienmainstream sich endgültig gar den Weltmeistertitel für die blödesten Erklärungen der Neuzeit sichern wird. In Deutschland gilt nämlich längst: Es ist nicht wahr, was nicht wahr sein darf. Was allerdings wahr zu sein hat, – darüber befinden Typen wie der Bundesjustizminister und seine Vorgesetzte, die gänzlich Unaussprechliche, mit Unterstützung ihrer komplett blauäugigen und grundverlogenen Medienbüttel.

 

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