Tschechien plant den „Tschexit“

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Ein konsequenter Politiker: Vaclav Klaus (Foto: JouWatch)

Der frühere tschechische Staatspräsident Vaclav Klaus kritisierte die EU im Streit um die von Tschechien, Polen und Ungarn abgelehnte Migrantenquote.

Die drei Länder weigern sich die von der EU verteilten Migranten aufzunehmen und riskieren lieber finanzielle Strafen und Sanktionen.

“Wir protestieren grundsätzlich und entschieden gegen das Quoten-Diktat der EU. Wir protestieren auch gegen eine Bestrafung und uns so zum Gehorsam zwingen zu wollen“ so Vaclav Klaus.

„Für alle, die es noch nicht bemerkt haben sollten, mit diesem Schritt hat die Europäische Kommission ganz deutlich gezeigt, wo sie Tschechien innerhalb der EU sieht. Das ist keine Banalität. Das ist etwas Neues bisher nie Dagewesenes. Wir lehnen die Umwandlung unseres Landes in eine multikulturelle Gesellschaft, wie wir sie in Frankreich und Großbritannien sehen können, ab“, erklärt Klaus weiter.

„Wir dürfen zwar während der Entscheidungsprozesse anwesend sein, aber unser Wille wird komplett ignoriert. Die Entscheidungen werden nicht mit uns, sondern über unsere Köpfe hinweg gefällt. Wir brauchen keine Hilfsgelder und wir wollen keine Hilfsgelder von der EU. Wir wollen auch kein Geld mehr an die EU zahlen. Angesichts der Situation gibt es für uns nur einen Weg, wir müssen den Austritt aus der EU vorbereiten. Das ist die einzige Möglichkeit das Erbe unserer Vorfahren auch für die zukünftigen Generationen zu erhalten und zu retten. Dazu sind wir verpflichtet,“ so Vaclav Klaus. (MS)

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