Trotz Elternprotest: Alle achten Klassen werden aufgelöst, um 27 „Flüchtlingskinder“ zu integrieren

Symbolfoto: ESB Professional/ Shutterstock
Weiß es jemand? (Bild: Symbolfoto: ESB Professional/ Shutterstock)

NRW/Bochum – An der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule in Bochum-Wattenscheid werden die Klassengemeinschaften aller achten Klassen aufgelöst, um 27 „Flüchtlingskinder“ integrieren zu können.  Eltern, die kurzfristig von der Schulleitung über den drastischen Einschnitt informiert wurden, protestierten. Erfolglos.

Wie wenig Einfluss Eltern auf das Wohl ihrer Kinder an staatlichen Schulen haben und wie willig Verantwortliche dieses zu opfern bereit sind, zeigt sich im immer irrer werdenden Tanz um die Integration von Menschen, die aufgrund einer verantwortungslosen Politik in unsere Gesellschaft gepresst werden.

Alle achten Jahrgangsstufen werde aufgelöst

Damit 27 Kinder von Asylbewerbern an der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule in Bochum-Wattenscheid nach Ansicht der Entscheider optimal „integriert“ werden können, werden alle, über Jahre hinweg gewachsenen Klassengemeinschaften der achten Jahrgangstufe aufgelöst. Sodann werden die Schüler mit 27„Flüchtlingskindern „zusammen in einem neuen Klassenverbund „integriert“, so der Bericht des WDR.

Gebrochenes Versprechen zugunsten der heiligen Kuh Integration (Bild: Screenshot)

Konsequenzen – neben dem zerrissenen Klassenverbund: Neue Lehrkräfte, keine pädagogischen Schwerpunkte mehr wie Zweisprachigkeit oder Sport. Viele Eltern hätten sich die Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule genau wegen dieser Schwerpunkte und der Zusage, dass die Klassen bis zur zehnten Jahrgangsstufe von den selben Lehrkräften betreut, zusammen bleiben würden, ausgesucht. Diese Zusage wird nach wie vor auf der Homepage der Schule unter der Rubrik „Teamschule“ angepriesen und ist nun nicht mehr als eine Täuschung der betroffenen, wie der zukünftigen Elternschaft.

So „richtig sauer“ seien viele der betroffenen Eltern gewesen, die kurzfristig über die Entscheidung der Schulleitung informiert wurden. Befragt oder gar um Zustimmung zu dieser Entscheidung gebeten, die das Wohl ihrer Kinder betrifft, wurden diese, wie so oft nicht.

Gegen das Wohl der eigenen Kinder

Der WDR informierte am Dienstag, dass zunächst Eltern gegen diesen Plan protestiert hätten, dies jedoch am Ende der Entscheidung nach einem Gespräch mit der Schulleitung und der Bezirksregierung  „zähneknirschend“ zugestimmt hätten. Im WDR-Interview informiert eine hoch engagierte, einsichtige Mutter aus der Klassenpflegschaft darüber, dass die einzige Alternative eine reine „Flüchtlingsklasse“ gewesen wäre, was die Eltern als angeblich „katastrophal“ eingestuft hätten. Zudem würde das nicht dem entsprechen was „wir Eltern unseren Kindern vorleben“, so die flüchtlingsaffine Mutter gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Sender, die scheinbar nur zu gern das mutmaßliche Wohl der „Flüchtlingskinder“ über das der eigenen Kinder stellt und diese vollumfänglich in die staatlich verordnete Integrationsarbeit mitverhaftet.

Im WDR-Kommentarbereich auf Facebook scheint weder die Entscheidung der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule, noch die der angeblich einsichtigen, flüchtlingsverliebten Eltern gut anzukommen:

(Bild: Screenshot)
Reaktionen auf Facebook (Bild: Screenshot)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...