Presse pervers: SPIEGEL nutzt sexuellen Kindesmißbrauch zur Hetze

Max Erdinger Foto: JouWatch

Unter der Schlagzeile „Mütter als Mitwisserinnen“ bringt der SPIEGEL heute einen längeren Artikel über einen vorläufigen Bericht der Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs. Erste traurige Erkenntnis sei demzufolge, daß missbrauchte Kinder nur selten Hilfe von ihren mitwissenden Müttern bekommen.

Von Max Erdinger

Das ist eine zutreffende Feststellung. Allerdings hätte es dazu keiner großen Forschung zum vorläufigen Bericht bedurft, weil das seit vielen Jahren bekannt ist. Pardon, bekannt sein könnte. Aus den USA wissen wir spätestens seit Warren Farrells 1992 erschienenem Buch „The Myth Of Male Power“, wie es in dieser Angelegenheit tatsächlich steht. Farrell war bis in die Achtziger Jahre hinein Feminist und Vorstandsmitglied der National Organisation Of Women (NOW). Mit der Zeit entwickelte er sich zum Männerrechtler. Warren Farrell, heute 73, gilt inzwischen als prominentester Vertreter des Antifeminismus.

Erste Auffälligkeit dieses vorläufigen und gänzlich überflüssigen Berichts: Mitwissende Väter scheint es nie zu geben, – oder zumindest scheinen sie bei der Kommission nicht von Interesse zu sein. Beabsichtigte Verschaltung im Hirn des SPIEGEL-Lesers: Wenn es keine mitwissenden Väter gibt, dann gibt es ja wohl auch keine missbrauchenden Mütter. SPIEGEL-Leser sind nämlich die schlauesten Leute von allen. Immer wissen sie mehr.

Fakt ist freilich etwas ganz anderes: Zwar bestreiten selbst Männerrechtler nicht, daß sexueller Kindesmissbrauch ein mehrheitlich männliches Verbrechen ist. Daß es jedoch von Frauen und Müttern nie oder höchst selten verübt würde, ist lediglich ein Mythos. Und das soll auch so bleiben, wenn es nach überflüssigen Kommissionen für sexuellen Kindesmissbrauch jedweder Art geht. Solche Kommissionen sind heutzutage ja nicht gerade mit unabhängigem Fachpersonal und kritischen Freigeistern besetzt, sondern mit ideologiekonformen Plappermäulern, gerne links, genderbegeistert und feministisch bis unter die Haarwurzeln.

Nachdem wir nun wissen, wie solche Kommissionen heutzutage in aller Regel besetzt sind, – wer grient uns vom Bild über dem SPIEGEL-Artikel an?

Keine Geringere ist´s, als die hübsche Sabine Andresen, ihres Zeichens Professorin an der Universität Frankfurt/Main. Sie ist 51 und damit exakt die Generation, die von Kindesbeinen an selbst feministisch indoktriniert worden ist. Seit 2010 ist sie Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Jurymitglied des Deutschen Kinderpreises und gehört dem wissenschaftlichen Beirat der Peer-Review-Fachzeitschrift „Gender“ an. Dieses Jahr wurde sie in die Akademie der Wissenschaften und der Literatur gewählt.

Mal kurz und scharf nachgedacht: Wie muß jemand gestrickt sein, damit er in der Deutschen Demokratischen Bundesrepublik des Jahres 2017 in die Akademie der Wissenschaften und der Literatur gewählt wird? Ich glaube, da brauchen wir nicht lange zu rätseln. Und weil das wiederum so ist, haben wir auch gleich die richtige Lesebrille auf, um gewisse Auszüge des vorläufigen Berichts trefflich zu interpretieren. Auf geht´s.

Über die mitwissenden, schweigenden und hilfeverweigernden Mütter – und wie sie mitschuldig an ihren Kindern werden – Zitat: „Gründe für das Dulden des Missbrauchs sind dem Bericht zufolge Abhängigkeiten, Ohnmachtserfahrungen oder Gewalt in der Partnerschaft. Dazu kämen auch die Angst vor einem Verlust des Partners oder der gesamten Familie sowie eigene Missbrauchserfahrungen.“ – Zitatende.

Dann übersetze ich das mal ins Deutsche. Emanzipierte Frauen in Deutschland sind gar nicht emanzipiert, sondern abhängig. Nach mindestens 50 Jahren Frauenemanzipation ist Abhängigkeit eine zulässige Erklärung. Scheint nicht viel gebracht zu haben, diese ganze Emanzipiererei. Auch ein überaus vorteilshaftes Scheidungsrecht für die Abhängigen scheint da nicht viel genützt zu haben, um sich aus Abhängigkeiten zu lösen. Warum? Wegen der Ohnmacht. Zwar haben Mütter heutzutage reichlich wohlwollende Ermächtigungsunterstützung staatlicherseits, aber leider völlig umsonst: Immer noch ohnmächtig, die Ärmsten. Und was die Gewalt in der Partnerschaft angeht: Auch hierzu gibt es bereits seit mindestens 15 Jahren sehr ausführliche Untersuchungen, die allesamt zu einem Ergebnis gekommen sind, das der Frau Professorin Andresen gar nicht gefällt: Zwar sind die körperlichen Verletzungen von häuslicher Gewalt in aller Regel für die malträtierten Frauen schlimmer als im umgekehrten Fall für von ihren Frauen malträtierte Männer. Dickes Aber: In der Mehrzahl aller Fälle ist weibliche Aggression der Grund dafür. Die ist meistens verbaler Natur, besteht aus Beleidigungen, Demütigungen, Beschimpfungen und derlei Gekeife mehr, aber nicht selten auch aus einem körperlichen Angriff. Wenn der dann entsprechend beantwortet wird, sprechen Berufsfrauen vom Schlage der Frau Professorin Andresen von „männlicher Gewalt“. Und was, so darf man getrost fragen, soll es uns sagen, daß Angst vor dem Verlust des Partners ebenfalls ursächlich sei für die verweigerte Hilfe dem eigenen Kind gegenüber? Daß Mütter gerne auch einmal ihre eigenen Befindlichkeiten über diejenigen ihrer Kinder stellen? Ich meine, genau das sagt uns das Geschwurbel der Kommission zur Verschwendung von Steuergeldern für die Produktion überflüssiger und vorläufiger Berichte. Und die eigene Missbrauchserfahrung hindere sie möglicherweise ebenfalls daran, ihrem Kind zu helfen? Wie das nun? Wenn die eigene Missbrauchserfahrung vorhanden ist, dann müssten diese Mütter doch umso genauer wissen, was ihr Kind durchmacht!? Und die Komission erklärt uns verständnisvoll, dass das diesen Müttern dennoch egal ist!?

Da wird man vorläufig schon einmal nachfragen dürfen bei der Kommission für professionelle Frauen- und Gewalterklärung: Können diese armen Frauen eigentlich irgendetwas selbst? Noch interessanter: Gibt es eigentlich irgendetwas, für das diese Frauen selbst verantwortlich sind?

Zitat: „Mit der Schaffung der unabhängigen Kommission habe man in Deutschland Neuland betreten, sagt Matthias Katsch vom Eckigen Tisch, einer Initiative, die sich seit 2010 für Betroffene aus Jesuitenschulen engagiert.“ – Zitatende

Hoho, ein Revoluzzer! Eckiger Tisch! Das klingt nach „den Stier bei den Hörnern packen“, anstatt, wie beim runden Tisch, nach „dem Stierlein die Eierchen kraulen“. Der Matthias Katsche macht sich bestimmt so eine igelartige Widerborst-Frisur mit Gel. Und die Betroffenen aus den Jesuitenschulen erst? – Betreuungstechnisch werden sie den Betroffenen aus der reformpädagogischen Odenwaldschule gnadenlos vorgezogen. Katholischer Kindesmissbrauch ist nämlich scheußlicher, als reformpädagogischer. Hallo, Katsche, Odenwaldschule, fällt der Groschen? Das war ja mal ein Mißbrauchsskandal damals. Donnerlittchen! Der ist sogar verfilmt worden mit Ulrich Tukur als dem Reformpädagogen in der Hauptrolle des ganzen reformsexuellen Mißbrauchers. Hauptsache, den Katholiken en passant eine reingewürgt. Geht immer. Gewohnheitssache. Linke Marotte. Schon mal daran gedacht, irgendwelchen Moslems wegen Kindesmissbrauch eine reinzudrücken, du frisierter Recke am eckigen Tische des mutigen Widerborsts?

Zitat: „Leider taugten angelsächsische Kommissionen wie die australische Royal Commission nur bedingt als Vorbild, weil diese „auf gesetzlicher Grundlage, in Vollzeit und auf gesicherter finanzieller Basis ihrem Auftrag nachkommen“. Die deutsche Kommission handle zwar im Auftrag des Bundestages, „arbeitet aber untergesetzlich und ehrenamtlich und ist zudem vergleichsweise knapp finanziell ausgestattet.“

Die Vorsitzende der Kommission, Sabine Andresen, warnte, dass in Zukunft keine Anmeldungen für vertrauliche Anhörungen von Betroffenen mehr entgegengenommen werden könnten. Zwar reichten die Mittel für die fast tausend Anmeldungen, die das Gremium bislang bekommen hat. „Wir wissen aber schon heute, dass der Bedarf viel höher ist“, sagt Andresen dem SPIEGEL. Man brauche mehr finanzielle und personelle Ressourcen, auch über das Jahr 2018 hinaus.

Die Kommission bekam 2017 mit 1,6 Millionen Euro nur die Hälfte der Mittel, die sie ursprünglich als notwendig kalkuliert hatte. Zum Vergleich: Einer in England und Wales eingesetzten Kommission mit ähnlichen Aufgaben stehen pro Jahr umgerechnet 23 Millionen Euro zur Verfügung.“ – Zitatende

Mit anderen Worten: Die teils steuerfinanzierten Salonbolschewisten und Sozialschmarotzer hätten gerne mehr Dolce Vita bei der Erstellung ihrer überflüssigen und vorläufigen Berichte. Ich sage etwas anderes: Sucht euch eine anständige Arbeit, wenn ihr schon nicht daran denkt, für das ganze Geld wenigstens die Wahrheit zu erzählen. „Schämt euch!“, sage ich nicht, weil mir durchaus klar ist, daß sich die Schamlosen nicht schämen können. Und den SPIEGEL-Lesern sei gesagt: Ihr wißt nicht mehr, sondern mehr oder weniger das Falsche.

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