Es gibt ein Recht auf Hass!

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Soll unter Strafe gestellt werden: Das Gefühl (Foto: Durch Tiko Aramyan/Shutterstock)

Wir dürfen hassen, genauso wie uns keiner die Liebe vorschreiben kann. Hass ist ein gleichberechtigter Teil unseres Gefühlspektrums, er gehört dazu, wie essen und schlafen. Hass ist eine emotionale Ausdrucksform, vielleicht die sogar die intensivste Ausdrucksform, die man nur von außen ausschalten kann, wenn man jemandem das Herz herausreißt.

Wir lesen dazu auf Wikipedia:

„Er (der Hass, An.d.r.) ist immer das Ergebnis einer tiefen Verletzung oder einer schmerzlichen Situation, der man ohnmächtig gegenübersteht, da man sie aus eigener Kraft nicht verändern kann. Erich Fromm schreibt: „Unter reaktivem Hass verstehe ich eine Hassreaktion, die aufgrund eines Angriffs auf mein Leben, meine Sicherheit, auf meine Ideale oder auf eine andere Person, die ich liebe oder mit der ich identifiziert bin. Reaktiver Hass setzt immer voraus, dass jemand eine positive Einstellung zum Leben, zu anderen Menschen und zu Idealen hat. Wer stark lebensbejahend ist, wird entsprechend reagieren, wenn sein Leben bedroht ist.“

Hass dient dem Selbsterhaltungstrieb, der die Angst umwandelt und den Menschen die Kraft gibt, sich gegen jegliche Art der Bedrohung zu wehren.

Von Thomas Böhm

Also alles völlig normal. Eigentlich, wenn wir nicht eine Regierung hätten, die uns den Hass aus der Seele brennen will, weil sich dieser auch gegen sie wenden könnte.

Man muss sich nämlich fragen, wer oder was diesen Hass hervorgerufen hat. Im Augenblick scheint das klar zu sein: Es ist die unverantwortliche Politik der Bundesregierung und ihrer linksgrünen Scheinopposition, die auf dem Rücken ihrer Untertanen Deutschland in den Abgrund führen.

Dieser „Bürgerhass“ ist also nachvollziehbar, weil den Leuten die Wahl, also die Möglichkeit, etwas zu ihren Gunsten zu verändern, genommen wurde. Dafür sorgt alleine die Dauerkanzlerin, die sich nur immer wieder ein Parteifrüchtchen von der Zitterpappel pflücken muss, um ihn sich dann als Koalitionspartner genüsslich einzuverleiben und nach Gebrauch gur durchgekaut wieder auszuspucken.

Von daher ist der Hass, der aus allen Ecken, schriftlich und verbal, in die Mitte der Gesellschaft drängt, nur allzu verständlich, zumindest aber nachvollziehbar, denn er speist sich in vielen Fällen aus einer ohnmächtigen Wut, aus Verzweiflung und bricht sich dann seine Bahn – Gott sei Dank – wortreich in den Sozialen Netzwerken und nicht auf der Straße.

Sollte man dieses Ventil verstopfen, könnte es zu Gewaltausbrüchen kommen – eben, weil man den Hass nicht so einfach per Regierungsbeschluss abschaffen, oder gesetzlich verbieten kann. Er wird dann lediglich anders zum Ausdruck gebracht.

Natürlich wird auch beim Thema „Hass“ mit zweierlei Maß gemessen, es gibt sogar Hass, der politisch gewollt ist. Zum Beispiel der Hass des islamischen Predigers, der auf jedem Ungläubigen, Juden oder Schwulen verbal herumprügelt, der seine Wege kreuzt und seine Zuhörer nach dem Freitagsgebet hasserfüllt auf die Straße schickt, damit sie sein Werk vollenden. Diese Hassprediger werden überwiegend in Ruhe gelassen.

Es gibt eine Bundeskanzlerin die ihr „eigenes Volk“ so sehr hasst, dass sie es den Feinden von Freiheit und Demokratie zum Fraß vorwirft. Es gibt einen Justizminister, der jeden hasst, der nicht zwei linke Gesichtshälften trägt. Es gibt einen pathologischen Fall von Selbsthass bei einem Politiker, der sich Ralf Stegner nennt und dem dieser Hass in jeden seiner Gesichtszüge eingebrannt ist. Und es gibt die Linke in unserem Land, die ihren Hass auf Deutschland schon längst nicht mehr in den sozialen Netzwerken ausdrückt, sondern ihren Hass auf der Straße austobt – zu Ungunsten der Polizei und der Andersdenkenden.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, seine Seele und seinen Körper vom Hass zu befreien, damit man von ihm nicht aufgefressen wird, ohne dabei einen anderen ernsthaft zu verletzen.

Die Politiker machen das, indem sie Gesetze und Verordnungen erlassen, die den Bürger unter die Knute zwingt. Die Journalisten machen das, indem sie die Bürger mit Lügen, Demagogie, Beschimpfungen und Manipulationen ständig im Gehirn herumschrubben.

Manche auf hohem intellektuellen Niveau, aber immer aus niedrigen Beweggründen.

Der Malocher, der die Last der Gesellschaft auf seinen Schultern trägt und mit seiner Hände Arbeit dafür sorgt, dass es allen – und seit einiger Zeit noch Millionen weiterer Zeitgenossen aus allen Herren Länder – gut ergeht, hat vielleicht nicht das sprachliche Knowhow, um mit verschwurbelten Worthülfen seinen „primitiven“ Hass, in der Öffentlichkeit zu verbreiten, sondern lässt seinen aufgestauten Frust mit einfachen Worten, auf „Stammtisch-Niveau“ raus, aber eben nicht nur am Stammtisch, sondern auch in den sozialen Netzwerken.

So manch ein Wort kann da durchaus beleidigend sein, ganz besonders in einer Zeit, in der sich immer mehr Bürger immer schneller beleidigt fühlen.

Wenn dieser verbale oder schriftlich geäußerte Hass aber keine Straftat darstellt, darf man ihn auch nicht verbieten, es sei denn, man will aus den Bürgern seelenlose Roboter machen, oder – noch schlimmer – sie auf die Straße schicken, wo dann aus ihren verbotenen Worten Taten folgen werden, die dann in einem Bürgerkrieg ausarten könnten.

Unter unserem Zensurminister und seinen Kahane-Schergen brechen für die Bundesbürger ganz neue Zeiten an, in denen unerwünschte Gefühle zu unerlaubten erklärt und unter Strafe gestellt werden. Wir warten gespannt auf das Gesetz, dass uns zur Feindesliebe zwingen wird.

 

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