Wieder fast 3000 Migranten aus dem Mittelmeer „gefischt“

(Foto: Nicolas Economou/ Shutterstock
"Bootstour" für Migranten (Foto: Nicolas Economou/ Shutterstock)

Wieder einmal können die “Mittelmeer-Fischer” Erfolg vermelden. In einer gemeinsamen Aktion „retteten“ Hilfsorganisationen und NGOs mehr als 1 200 Migranten aus dem Wasser. Am Samstag waren sie von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang und ausgerüstet mit Schwimmwesten, Rettungsschwimmern, Ärzten und erfahrenen Seglern auf ihrer Mission unterwegs.

Die spanische NGO Proaktiva Open Arms nahm 112 Migranten aus Nigeria, dem Kongo, Sudan und Mali an Bord, die Sea Fuchs 140, die Luventa 120. Auch die Sea Watch2 mit 219, die Phoenix mit 204, die Sea Eye mit 132 und die Golfo Azzuro mit 132 standen dem in nichts nach.

Auch die italienische Küstenwache „rettete“ mit und gab die Erfolgszahl von insgesamt mehr als 1200 Migranten, die sicher in Italien landeten, bekannt.

Am Sonntag kamen nocheinmal 1650 Migranten an.

Die Identitäre Bewegung soll unterdessen mehr als 65 000 Euro an Spendengeldern bekommen haben, um ein eigenes Schiff zu kaufen. Unter dem Motto „Defend Europe“ wollen die Identitären im „Greenpeace-Stil“ die „Hilfsschiffe“ der NGOs im Mittelmeer aufspüren und sich ihnen in den Weg zu stellen.

„Wir werden die Schiffe der NGOs – wie einst Greenpeace -auf dem Radar beobachten, ihre Bewegungen dokumentieren und sie gewaltfrei an der Weiterfahrt hindern. Sie sind mit ihren „Aktionen“ für das Sterben auf dem Mittelmeer verantwortlich. Die australische „No-Way Kampagne“ hat gezeigt, dass das der einzige Weg ist, Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Sollten wir bei unserer Mission auf Menschen in Seenot treffen, werden wir nicht zögern, ihnen zu helfen. Wir werden sie aber im Anschluss daran zurück an die libysche Küste bringen“, sagt der Österreicher Martin Sellner, führendes Mitglied der ID.

Australien hatte jedes Boot mit ankommenden Migranten direkt zu Inseln vor der Küste gebracht und in einer großen erfolgreichen Kampagne verkündet, niemand habe jemals die Chance illegal nach Australien einzureisen. (MS)

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