„Südländer“ reißen Frauen vom Rad um sie zu vergewaltigen

Hamburg: Die Polizei Hamburg fahndet nach zwei bislang unbekannten „Südländern“, die am frühen Sonntagmorgen zwei 26 und 30 Jahre alte Frauen angegriffen und versucht haben, „sexuelle Handlungen“ an ihnen vorzunehmen – sprich, die Frauen zu vergewaltigen. Die Bildzeitung, die ebenfalls über die Tat berichtete, nennt keine Täterbeschreibung. 

Die beiden 26 und 30 Jahre alten Geschädigten befuhren laut Pressemitteilung der Polizei mit ihren Fahrrädern einen Wirtschafts-/Radweg zwischen einem Kleingartenverein und der AS Georgswerder.

Täter rissen die Frauen vom Fahrrad um sie zu vergewaltigen

Zwei Männer kamen den Geschädigten zu Fuß entgegen. Sie machten ihnen zunächst Platz für die Durchfahrt. Bei der Vorbeifahrt griffen die Täter die Geschädigten dann unvermittelt an, woraufhin diese zu Boden stürzten.

Die beiden Männer schlugen auf die am Boden liegenden Geschädigten ein und zerrten sie in einen Grünstreifen. Die weiteren Handlungen der beiden Täter waren offensichtlich sexuell motiviert. Sie ließen erst von den Frauen ab, als ein Zeuge durch die Hilferufe der Geschädigten auf die Situation aufmerksam geworden war. Die Täter flüchteten daraufhin in Richtung AS Georgswerder/Georgswerder Bogen.

Die beiden Geschädigten erlitten erhebliche Gesichtsverletzungen. Sie wurden in ein Krankenhaus eingeliefert und dort stationär aufgenommen.

Bildzeitung nennt keine Täterbeschreibung

Die Bildzeitung, die ebenfalls über den Vorfall berichtete, unterließ es indes, eine Täterbeschreibung zu veröffentlichen:

Die Täter konnten von den Geschädigten wie folgt beschrieben werden:

  • 1,70 m bis 1,75 m groß
  • „südländisches“ Erscheinungsbild
  • schlanke Figur
  • kurze, dunkle Haare
  • einer der Täter war mit einer hellen Oberbekleidung bekleidet
  • Die Bekleidung der beiden Täter war nach der Tat möglicherweise blutverschmiert

An den sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen waren insgesamt fünf Funkstreifenwagen und der Polizeihubschrauber „Libelle 2“ beteiligt. Die Fahndungsmaßnahmen führten allerdings nicht zur Festnahme der Täter. Beamte des Fachdezernats für Sexualdelikte (LKA 42) übernahmen die kriminalpolizeilichen Maßnahmen. Deren weitere Ermittlungen dauern an.

Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg zu melden. (BS)

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