Keine Bombenstimmung mehr in Deutschland

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Wird immer gefährlicher: Die Unterhaltung unter Freunden (Foto: Durch Rawpixel.com/Shutterstock)

Jeder islamische Terroranschlag hinterlässt nicht nur eine riesige Blutspur, mit jedem neuen Massenmord im Namen Allahs raubt er uns auch ein Stück unserer Kultur. Und bekanntermaßen gehört die deutsche Sprache dazu. Sie ist ein unvergleichlich schönes Kunstwerk, in ihrer Vielseitigkeit und Vielschichtigkeit nur schwer zu übertreffen, nicht umsonst haben viele der berühmtesten Dichter „einen deutschen Pass“.

Eine Satire von Thomas Böhm

Nun aber ist unsere wunderbare Sprache ernsthaft in Gefahr – einerseits, weil die Gender-Irren sie zerschreddern, andererseits und mit noch viel gravierenderen Folgen, weil die Islamisten unser Sprache für ihr böses Handwerk „missbrauchen“.

Bestimmte „Reizworte“, die früher zu jeder unbeschwerten Unterhaltung gehörten, lassen heute bei den Sicherheitsbehörden die Alarmglocken schrillen. Dabei ist den Beamten kein Vorwurf zu machen, sie leisten Schwerstarbeit, müssen das ausbaden, was die Regierung mit ihren „Tagen der offenen Tür“ verbockt.

Diese Meldung aus dem Express belegt, wie gefährlich es sein kann, heutzutage bestimmte Worte und Begriffe zu verwenden, was alles so passieren kann, wenn man sich zu ganz bestimmten Themen äußert, und das noch in der Öffentlichkeit:

Horror für die 151 Passagiere des Easyjet-Fliegers U23246: Weil mehrere Fluggäste sich über eine „Bombe“ unterhielten, entschied der Kapitän, den A319 am Köln/Bonner Flughafen notzulanden.

Alle Fluggäste mussten über Notrutschen raus! Polizeibeamte fanden im Flugzeug einen Rucksack, der gesprengt werden musste. Drei Passagiere wurden festgenommen. Fast drei Stunden lang wurde der Flugverkehr unterbrochen.

Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei auf der Landebahn! Eigentlich sollte der aus dem slowenischen Ljubljana kommende Airbus des Billigfliegers nach London fliegen…

Es sieht also verdammt so aus, als ob wir in Zukunft vorsichtiger sein müssen, wenn wir uns aus unserer unerschöpflichen Schatztruhe der vieldeutigen Wörter und Formulierungen bedienen, wenn wir uns im deutschen Wortspieleparadies austoben wollen.

Hier mal einige Beispiele, die uns zeigen, wie unser Sprachschatz in nächster Zeit immer weiter schrumpfen wird:

Szene 1:

In einem Biergarten hocken ein paar Freunde zusammen, sind ausgelassen und fröhlich. Der dickste von ihnen, nennen wir ihn mal Max, behauptet nun, er wäre bombenfest davon überzeugt, sich in einer Bombenform zu befinden und so würde bei der nächsten Party bombensicher für Bombenstimmung sorgen. Ebenfalls bombensicher würde so eine Unterhaltung das Bombenräumungskommando auf den Plan rufen.

Szene 2:

Ein Pärchen sitzt in der Straßenbahn. Plötzlich erhebt die Göttergattin ihre Stimme und sagt zu ihrem Ehemann: „Du, mein Lieber, ich habe einen Anschlag auf Dich vor, kannst Du heute mal die Wäsche aufhängen?“ Und er kontert mit den Worten: „Mache ich gerne, mein Schatz, wenn Du mir versprichst, Dich von Deinem alten Stoffgürtel zu trennen, denn der sprengt den Rahmen des modischen Anstands“. Was meinen Sie, was dann los wäre. Der Fahrer oder die anderen Fahrgäste würde die Notbremse ziehen und die Antiterroreinheit die Straßenbahn ausräuchern.

Szene 3:

Ein paar rüstige Kameraden treffen sich zu einer Fahrradtour, meinetwegen am Rhein und besprechen den Streckenverlauf. Der eine – anscheinend der Führer, schlägt vor, am ersten Tag 200 Kilometer weit zu radeln.

Nicht alle sind damit einverstanden. Ein etwas älterer Teilnehmer fängt sogar an zu schimpfen und meint „Das ist doch der reinste Selbstmord, das ist ein Anschlag auf meine Gesundheit“.

Schneller, als die Radler die Luft in ihren Reifen pumpen könnten, wäre das Räumungskommando zur Stelle und hätte die Fahrradgruppe auseinandergesprengt und alle Mann in Untersuchungshaft gesteckt.

Es ist traurig, aber wahr: Wir müssen uns wohl in Zukunft von all den Worten und Begriffen, die zweideutig verwertet werden könnten, verabschieden, denn Freund hört immer mit.

Und das nennt man dann die Islamisierung unserer Sprache.

Ich bin gespannt, wann bei mir jemand an die Tür klopft – in diesem Artikel stecken ja auch jede Menge gefährlicher Worte. Ich sollte lieber Gas geben und verschwinden, aber das ist ja auch schon verboten.

 

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