„Der Wille der Polen wird gehört werden“

(Bild: European Parliament; EP priorities for European Council- Andrzej Duda (ECR); CC BY-NC-ND 2.0); siehe Link)
Polens Präsident Andrzej Duda (Bild: European Parliament; EP priorities for European Council- Andrzej Duda (ECR); CC BY-NC-ND 2.0); siehe Link)

Im Falle, dass Polen von der EU gezwungen werden sollte, eine „Flüchtlingsquote“ zu akzeptieren, kündigte Präsident Andrzej Duda ein Referendum an.

„Die Stimme des Volkes wird gehört werden“, so Duda. Das Referendum könnte während der Parlamentswahlen 2019 abgehalten werden, so dass die dann gewählte Regierung über den Willen der Bürger Bescheid wisse, sagte der polnische Präsident.

„Unsere Position zum Quotensystem ist klar und unmissverständlich. Wir lehnen die Pläne ab, sogenannte Flüchtlinge in unserem Land aufnehmen zu müssen. Falls Brüssel weiter Druck auf unsere Regierung ausübt, wird es extrem wichtig sein, nicht nur immer die Forderungen der internationalen Hilfsorganisationen zu hören, sondern den polnischen Bürgern die Möglichkeit zu geben, auch ihren Willen zu bekunden“, versprach der Führer der konservativen PiS Partei.

Polens erneute Ablehnung der “Verteilungsquote” kommt, nachdem sich nun neben Ungarn und der Slowakei auch Tschechien den Brüsseler Plänen verweigert, Migranten aus Dritte-Welt-Ländern aufzunehmen. Das Land werde eher Sanktionen akzeptieren, als sogenannte Flüchtlinge aufzunehmen, hatte Innenminister Milan Chovanec vor wenigen Tagen bekräftigt.

Die einzige sichere Methode gegen islamische Terrorattacken sei, keine muslimischen Migranten ins Land zu lassen, hatte der polnische EU-Abgeordnete Ryszard Czarnecki in einem Radio Interview nach dem London-Bridge Massaker verkündet.

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