Deutsche Außenpolitik: Wo Stärke nutzen könnte, sind wir schwach….

Foto: Wikipedia/ Von Bundesarchiv, Bild 102-05952 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5479759
Staatsmänner unter sich und natürlich mit Konrad Adenauer (Foto: Wikipedia/ Von Bundesarchiv, Bild 102-05952 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5479759

„Eigentlich ist Incirlik das kleinere der Probleme.“

Sigmar Gabriel, Außenminister

Deutschland bewegt sich in der Außenpolitik oft wie ein Fisch auf einer Sandbank. Hilflos, zappelnd, sinnlos in Bewegung, nach Luft und Wasser schnappend. Ein anderer Vergleich bei der Beobachtung dessen, was wir Außenpolitik nennen, führt auf die Couch beim Psychiater. In der Psychologie gehört es zu den allerersten Übungen mit persönlichkeitsgestörten Menschen, ihre Selbstwahrnehmung zu reflektieren. Hierbei soll die eigene Wahrnehmung mit jener der Anderen aus der Außenwelt synchronisiert werden um am Ende zu einer realistischen Gesamtwahrnehmung zu gelangen. Denn nur wer sich selbst realistisch wahrnimmt, kann darauf ein sinnvolles Handeln aufbauen. Das aber scheint den handelnden Akteuren der bundesdeutschen Außenpolitik inzwischen völlig abhanden gekommen zu sein. Die deutsche Selbstwahrnehmung wirkt wie ein medial inszeniertes und ideologisiertes Zerrbild, die außenpolitische Auftritte grenzen dabei zunehmend an Lächerlichkeit, denn die darin schlecht gespielte Rolle des superguten Neudeutschen in der großen weiten Welt entspricht nur dem eigens im Lande errichteten Weltbild, aber nicht der Realität. Wenn Bundesaußenminister Gabriel jetzt gegenüber einer totalitär ausgerichteten Türkei noch immer auf Dialog und Gemeinsamkeiten pocht, gleicht das dem Bild von einem geprügelten Hund, der kriechend um einen Knochen bettelt.

Von Jürgen Stark

„Weitaus größere Schwierigkeiten mit der Türkei sieht Außenminister Gabriel allerdings bei anderen Themen. „Eigentlich ist Incirlik das kleinere der Probleme“, sagte Gabriel am Montagabend im ZDF-„heute journal“ und in den ARD-„Tagesthemen“. Gravierender seien die Fragen der in der Türkei inhaftierten Deutschen sowie insgesamt die Menschenrechtslage dort. „Und ich habe den Eindruck, dass es noch sehr vieler Gespräche bedarf, damit wir dort wieder zu einem besseren Verhältnis kommen.“ Ausdrücklich erwähnte er den Journalisten Deniz Yücel: Die Bundesregierung verlange nun, „dass es Bewegung geben muss“.“ Handelsblatt, 06.06.2017

Politzwerg Gabriel dackelt sinnlos in der Türkei herum

Nach all den Jahren strategisch-faschistoider Machtergreifung durch den eiskalten Islamisten Erdogan in der nun wohl komplett von ihm eroberten Türkei sagt ein Sozialdemokrat, der auch für die Geschichte und Erfahrungen seiner Partei steht, die in Deutschland gleich durch zwei üble Diktaturen hindurch mußte, derartigen Unsinn. Gerede nutzt nichts mit einem skrupellosen Machthaber und dessen willfähriger Entourage, die auf Drohungen, Einschüchterungen, Druckmittel und Terror gegen Andersdenkende setzt. Nicht nur im prominenten Falle des Journalisten Deniz Yücel, der hier auch als deutscher Staatsbürger mit Migrationshintergrund gehandelt wird, hätte es bei Gabriels Auftritt wegen unserer Soldaten in Incirlik eine ganz andere Sprache geben müssen. Eine Sprache, die Erdogan und seine politisch-religiöse Verbrecherbande versteht, eine klare Sprache auf Augenhöhe – und nicht die Sprache eines kuschenden Feiglings: „Sie öffnen sofort alle türkischen Standorte mit türkischen Soldaten für Bundestagsabgeordnete. Hierfür haben Sie genau 24 Stunden Zeit! Sämtliche illegalen Gefangenen und Geiseln mit deutschem Pass sind unverzüglich freizulassen! In jedem anderen Fall streichen wir jegliche Subventionen und werden uns in der EU dafür einsetzen, daß ab sofort jegliche Zahlungen an die Türkei eingestellt werden.“ Und was sagt der kümmerliche Winzling Gabriel? „Ich glaube, dass sie durch eine Verschärfung der Situation den Menschen dort nicht helfen.“ (Handelsblatt, ebenda) Oh, da bekommt es der Pascha und Sultan vom Bosporus aber mit der Angst und schlottert mit den Knien. Ohne Ironie: Derartigen Bullshit sondert auch die Kanzlerin Merkel permanent in Richtung Türkei ab, denn in der selbstauferlegten Rolle der bundesdeutschen Bestmenschen und Weltenretter, der politisch Superkorrekten und Ozonlochschützer, der friedlichen Windparkbetreiber mit den geschlechtergerechten Gendertoiletten und dem antifaschistischen Volkssturm gegen Infostände der AfD, ist kein Raum für die Wahrnehmung der politischen Wirklichkeit.

Deutschland außer Rand und Band

Der Islam ist gut, Deutschland ist supergut, wir sind die Freunde aller Staaten, außer Rußland, weil dort Putin regiert und außer den USA, die auch nicht mehr mit Trump in unsere hypergerechtes Selbstbildnis passen. Deutschland hat sich damit aus der Realität des Politischen im 21. Jahrhundert verabschiedet, zugunsten einer herbei halluzinierten Weltenblase, die an schlimmste Hippie- und Gurudekaden der esoterischen Art vergangener Jahrzehnte erinnert. Deutschland hat den Anschluss an sich selbst verloren, was aber nicht unbedingt absehbar war. 10 Jahre Merkel sind eine Katastrophe, die keiner ahnen konnte – und noch immer nicht alle mitbekommen. Dafür müßte man dann mal zum Psychiater: Außenwahrnehmung versus Selbstwahrnehmung. Deutschland ist mindestens schizophren.

„Die Bundesrepublik sei wirtschaftlich ein Riese, politisch ein Zwerg, diagnostizierte einst Willy Brandt … Wir haben den Ruf der Macht, aber nicht die Substanz, den Geruch der Hemdsärmeligkeit, aber nicht die Ellenbogen. Unser ökonomisches Schwergewicht sichert uns Stabilität im Innern; sanierte Finanzen und eine wieder florierende Wirtschaft sind das Glanzstück der Großen Koalition. Nach außen jedoch, überall dort, wo Stärke nützen könnte, sind wir schwach: in der Deutschlandfrage, in der europäischen Einigungspolitik, in der Sicherheit.“ Die Zeit, 3. Januar 1969

Deutschland vom Winde verweht….

Schaut man in die Archive, beginnt das Staunen. Zuletzt 1969 (!), also zwei Jahrzehnte vor der deutschen Wiedervereinigung (!). wurde offen über dieses Land und seine innere Verfasstheit im Angesicht der äußeren Wahrnehmung öffentlich diskutiert. Heute gilt das als Tabu. Wer es wagt, nach deutschen Werten, nach einer eigenen Leitkultur zu fragen, wie der vor noch gar so langer Zeit von der machtgeilen Merkel geschasste Friedrich Merz, der avanciert schnell zum Paria in der politischen Klasse dieser Tage. Wenn etwa ein Thilo Sarrazin als gestandener Sozialdemokrat ein Buch namens „Deutschland schafft sich ab“ vorstellt, dann ist das ein Kündigungsgrund bei den Eliten. „Nicht hilfreich“ konstatierte die monarchistisch-absolutistisch regierende Ex-DDR-Merkel über Sarrazin und dessen Buch und bewirkte, dass der Mann aus allen politischen und repräsentativen Ämtern des Staates entfernt wurde. Ja, es ist das politische Innenwerk der Kanzlerschaft Merkel, welches für eine vollkommen erhöhte Selbstwahrnehmung der Deutschen sorgt, was aber wiederum äußerst fragwürdig ist – denn draußen ist alles ganz anders. Wer ist Deutschland?

Adenauer hatte in wenigen Minuten mehr Mut als Merkel in zehn Jahren

Vielleicht erinnert sich noch mancher an Momente wie jene, als in der Schule der Geschichtslehrer vom Bundeskanzler Adenauer schwärmte, weil der etwas ganz besonderes unmittelbar nach dem Krieg vollbracht hatte. Deutschland unter den Alliierten stand vor der Teilung, Kanzler Adenauer ging erste außenpolitische Schritte eines einst großen Landes, welches jetzt besiegt und zerschlagen am Boden lag. Deutschland war ein Paria, ein Nichts. Bei internationalen Empfängen war den Deutschen das Betreten der berühmten Roten Teppiche verboten. Ex-Nazis durften nur neben dem Teppich stehen. Und was machte Adenauer? Bei einem der ersten Empfänge schritt er mutig gegen das alliierte Protokoll und betrat den verbotenen Teppich und begrüßte darauf einen Staatsgast. Rumms! Treffer! Danach war das Teppichverbot für Deutsche erledigt. So geht das! Erinnert sich noch jemand an Willy Brandt, wie der verzweifelt die Grenze innerhalb Berlins mit dem PKW abfuhr und an die Welt appellierte, hier zu helfen, als dort die Ahnen der heutigen Linkspartei eine dreckige Mauer aus Beton und Stacheldraht sowie mörderischen Selbstschussanlagen errichteten und Deutsche und Deutsche brutal von einander trennten?! Das war echte Betroffenheit und Überlebenskampf für das eigene Volk, Willy Brandt war nicht zufällig bei Freund und Feind später hoch angesehen. Irgendwie agierten bei diesen zwei Beispielen noch zwei authentische Politiker, welche DIE INTERESSEN DER DEUTSCHEN verteidigten. Heute werden in den Landesparlamente die Eidesformeln auf das deutsche Volk gestrichen, werden wir siebzig Jahre nach Hitler überall als Nazis gebrandmarkt wenn wir auch nur einen Millimeter vom offiziellen Dogma des Kanzlermainstreams abweichen, werden unsere Soldaten pauschal als „Rechtsextreme“ verdächtigt, schafft sich Deutschland Zug um Zug ab, genau so wie es Sarrazin, der bodenständige Sozialdemokrat, vorher gesagt hatte. Daher auch eine lächerliche Außenpolitik, denn wer innen so verfällt, der kann außen nicht mehr wirklich stark und überzeugend auftreten.

Kanzlette Merkel auf großer Fahrt durch die weite Welt

Ihre Auftritte wirken immer ähnlich. Meist kommt Merkel mit einem dicken Geldkoffer und läßt den bei der Abreise gleich da. Wie unlängst in Indien. Die Überschrift der deutschen Außenpolitik könnte lauten: „Bitte habt uns lieb! Wir sind Deutsche, aber wir wollen nie, nie wieder böse und Nazis sein! Wir schenken euch auch Geld. Ganz viel Geld. Aber bitte seid nett zu uns, und tut uns nichts, denn wir haben Angst. Da ist das Geld – wenn es nicht reicht, sagt Bescheid, wir haben genug davon, ihr könnte noch mehr bekommen!“ Die fast schon dümmliche Selbstwahrnehmung der feigen Selbsthasser und Identitätsbekämpfer der politisch korrekten Gutmenschenart führt zu kuriosen Auswüchsen. Denn wenn dann mal ans Tageslicht gelangt, was die Mächtigen dieser Welt von der Merkelschen Zwergenkaste der Politikdackel wirklich halten, wenn klar wird, wie lächerlich wir inzwischen sind, wie wenig man von diesen Deutschen der Merkeldekade noch hält, dann kracht es im Gebälk. Hillary Clinton sorgte unlängst für solch einen Realitätsschock, als ausgerechnet die angebliche „Merkelfreundin“ Klartext und Wahrheiten aussprach, die wohl auf der ganzen Welt inzwischen gelten. Fazit: Wir sind wieder Parias und die Roten Teppiche nimmt man uns wohl auch bald wieder weg. Wir sind einfach nichts. Aber dafür das unbeliebteste Land in ganz Europa. Danke, Merkel, dich möge eines Tages die gerechte Strafe ereilen….

„Germany’s Übergutmenschen get their death wish: Over 7 million lumpen migrants – incl. uncounted family members – have already recieved a meal ticket for life, and that’s just for starters.

Den deutschen Übergutmenschen geht ihr Todeswunsch in Erfüllung: Über 7 Millionen Migranten – inkl. ungezählten Familienmitgliedern – haben bereits einen Essenscoupon fürs Leben erhalten, und das ist nur der Anfang.

Time was when it took a goodly number of nukes to wipe out Europe. All you need now is one Blöde Kuh with a Wiedergutmachung complex.

Es gab Zeiten, wo es einer guten Zahl von Atombomben bedurft hätte, um Europa auszulöschen. Alles was man heutzutage braucht ist eine Blöde Kuh mit einem Wiedergutmachungskomplex.“ Podesta-Mails, WikiLeaks, geheime Protokolle mit O-Tönen von Hillary Clinton über Merkel und die Deutschen.

http://www.zeit.de/1969/01/bonn-nur-ein-zwerg

Als es noch Staatsmänner gab: Konrad Adenauer unter Seinesgleichen (Foto: Wikipedia/Von Bundesarchiv, Bild 102-05952 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5479759

 

 

 

 

 

 

 

 

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