Der „nigerianische Sturm“ trifft auf Europa!

Symbolfoto: JouWatch
Die Völkerwanderung nach Europa (Symbolfoto: JouWatch)

Der ehemalige nigerianische UN-Botschafter gab in einem Interview mit The Guardian bekannt, dass alleine im vergangenen Jahr 602.000 Nigerianer nach Europa ausgewandert sind.

Laut Martin Uhomoibhi, sind 27.000 Nigerianer auf ihrem Weg nach Europa gestorben, 68 Prozent von ihnen seien gutausgebildete Akademiker gewesen.

Das Land sei auch nicht von Krieg betroffen, wie der Nahe Osten. Seine Landsleute würden die sogenannte Flüchtlingskrise nutzen, um sich ein besseres Leben zu ermöglichen.

“Stellen Sie sich diese Entwicklung nur einmal vor! Wir sind nicht im Krieg wie Syrien oder Libyen. Warum verlassen alle das Land, wenn es doch gar keinen Krieg gibt?“ fragt Uhomoibhi. „Ich habe nichts gegen Migration, vor allem, wenn sie dem Studium gilt. Aber unser Schicksal liegt hier in Nigeria. Niemand wird uns helfen außer wir selbst.“

Uhomoibhi’s Hinweis kommt nur einen Monat nachdem EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani davor gewarnt hat, dass sich in den kommenden Jahren 30 Millionen Afrikaner auf den Weg nach Europa machen könnten.

„Wenn wir es nicht schaffen, die zentralen Probleme in den afrikanischen Ländern zu lösen, werden in den nächsten zehn Jahren 10, 20 oder sogar 30 Millionen Migranten nach Europa kommen“, so Tajani. (MS)

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