Großbritannien: Polizei vermeldet ersten Erfolg im Anti-Terror-Kampf: 25 Verhaftungen wegen „Hassverbrechen“

Foto: Durch Distinctive Shots/Shutterstock
Auf der Suche nach Hassverbrechern: Die britische Polizei (Foto: Durch Distinctive Shots/Shutterstock)

Seit der islamischen Terrorattacke am vergangenen Samstag kann die Polizei in London erste Erfolge vermelden: sie verhaftete- nicht etwa sogenannte Hassprediger – sondern 25 Menschen wegen „Hassverbrechen“, die andere wegen ihrer „Religon, Rasse oder sexuellen Orientierung“ beleidigt haben.

„Seit Sonnabend haben wir die Anzahl der Polizisten auf der Straße erhöht, um es den Menschen zu ermöglichen, friedlich ihrem alltäglichen Leben nachgehen zu können, ohne bedroht oder eingeschüchtert zu werden. Die Polizei vor Ort wurde angewiesen, Hassverbrechen sehr ernst zu nehmen“, verkündete stolz Polizeiinspektor Dave Stringer.

Am Dienstag hatte der muslimische Bürgermeister Sadiq Khan den britischen Zuschauern der „Good Morning Britain“ Fernsehshow verkündet, er hätte nicht genug Beamte zur Verfügung um die 400 Dschihadisten in London zu überwachen, die aus Syrien und dem Irak zurückgekommen sind.

Laut Sadiq Khan verfünffachte sich die Zahl der islamophoben Vorfälle im Vergleich zum Tagesdurchschnitt des Jahres 2017. Die rassistischen Taten hätten um 40 Prozent zugenommen, teilte er mit.

Alleine am Dienstag seien, so Khan, in London 54 rassistische Taten registriert worden – bislang waren es 2017 durchschnittlich 38 pro Tag. Von diesen Vorfällen richteten sich 20 gegen Muslime, bisher lag die Zahl bei durchschnittlich 3,5 pro Tag, berichtet die Zeit

Jetzt sollte jedem klar sein, wo die Prioritäten im „Kampf gegen den Terror“ liegen: die „Hassrede“ zu unterbinden steht an erster Stelle, noch vor dem Leben der Briten. (MS)

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